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Die Oberschule

Schulgeschichte
 
1900


1901

1902


1905


1908





1916


1945



1959

1965

1970



1992

1993


2005

2009

2011

2014
Beschluss zur Errichtung eines neuen, erweiterungsfähigen Schulgebäudes für die "Böhmische Vorstadt" in  Zittau

Fertigstellung des Schulgebäudes

Indienststellung der Schule nicht wie geplant als 4. Bürgerschule,
sondern als Haus 2 der 2. Zittauer Bürgerschule (Parkschule)

Schule wurde eine selbständige Einrichtung, Planung der erforderlichen Erweiterung der Schule

Einweihung des Erweiterungsbaus (heutiges Haus 2),
Namensvergabe "Schliebenschule" zu Ehren des Kultusministers von Sachsen,
Richard von Schlieben
Unterricht in reinen Jungen- und Mädchenklassen,
die Bürgerschulen Zittaus erhielten die Bezeichnung "Volksschulen"

Unterbringung von Soldaten in der Turnhalle, Nutzung der Schliebenschule als Lazarett

Wiederaufnahme des Unterrichts; im Zusammenhang mit der demokratischen Schulreform in der SBZ wurde die 4. Volksschule in die 4. Grund- und 4. Mittelschule umgewandelt, Aufhebung der Trennung in Jungen- und Mädchenklassen

"sozialistische Schulreform der DDR", Teilung in 4. und 6. Oberschule

" Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem"

Einführung der Bezeichnung "4. und 6. Polytechnische Oberschule"
Rekonstruktion beider Schulgebäude in den 80er Jahren (außer dem Mittelteil)
In diese Zeit fällt auch der Zusammenschluss der beiden Schulen zur 6. POS.

Betrieb der "Schliebenschule" als Gymnasium

auf Beschluss des Stadtparlaments erfolgt die Verleihung des Namens
"Richard-von-Schlieben-Gymnasium"


Schließung des "Richard-von-Schlieben-Gymnasiums" wegen chronischem Schülermangel

Beginn der Sanierung der "Schliebenschule"

Neueröffnung von "Haus I" als Grundschule (geplant)

Neueröffnung von "Haus II" als Mittelschule (geplant)
 
Es war nicht alles gut in der DDR ...
Die gleiche Gefahr, die auch die Bimmelbahn bedrohte, sollte ebenso der Schule zum Verhängnis werden, denn der Olbersdorfer Braunkohlentagebau hätte etwa zum Jahr 2005 die Mandau erreicht und damit das Ende der südlichen Zittauer Vorstadt besiegelt.
 
Historische Ansichten
 
1918 1929 1936
 
Schülergeschichte
 
Bimmelbahn

Rückseite der Schliebenschule mit Bimmelbahn

Als glücklicher Eigentümer einer nicht berufstätigen Oma war es mir vergönnt, mich der vorschulischen Ausbildung im Kindergarten komplett entziehen zu können.
Da die Pisa-Studie seinerzeit noch nicht erfunden war, bestand auch keine Not, bereits mit 4 Jahren ein Staatsexamen in einer zweiten Fremdlingssprache zu absolvieren.
Also war die Schule die erste Möglichkeit für die Staatsmacht, mir die erwünschte Richtung zu weisen und einen Grobschliff zu verpassen.
Das Damoklesschwert der Ganztagsschule schwebte früher glücklicherweise ebenfalls noch nicht über unseren Häuptern.

Wir hatten's allerdings auch viel leichter, damals. Das latente mediale Verblödungspotential war relativ bedeutungslos und die naturgegebene Restintelligenz konnte so beim "Schöler" noch ihre volle Wirkung entfalten.

Den meisten meiner Kumpels war ebenfalls das Privileg einer Oma beschieden. Ein paar arme Schlucker mussten allerdings den Schulhort heimsuchen und diese beneideten uns um unsere grenzenlose Freiheit, gleich nach der letzten Schulstunde wie weiland Huckleberry Finn durch Wald und Flur zu hirschen.
 
Die ersten acht Jahre der Schulausbildung verliefen recht unbeschwert, ja eigentlich noch echt vergnüglich. Die schulischen Belästigungen hielten sich in erträglichen Grenzen.
Zum Schutz vor schlimmeren "gesellschaftlichen Funktionen" betätigte ich mich über längere Zeiträume als Wandzeitungsredakteur.
Da es mir gelang, gelegentlich sogar interessante Themen einzuschleusen, stand tatsächlich manch einer davor und heuchelte Anteilnahme.

In den ersten Schuljahren existierten noch die schönen alten Schulbänke aus kaiserlichen Zeiten mit Klapp-Sitzen und Klapp-Tischplatten.
Dieses Mobiliar trug die Zeichen einer archäologisch langen Geschichte und war mit vielen wertvollen Hinweisen auf die altvorderen Delinquenten versehen.
Sogar die eingelassenen, stahlblechbedeckelten Tintenfässer wurden ab und zu nachgefüllt.
Umfangreiche Schnitzereien zeugten von der Kunstfertigkeit unserer Vorfahren.
Aber bald schon kamen die trostlosen Sprelacart-beschichteten Schulgarnituren in Mode. Der einzige Vorzug war; man konnte mit den Stühlen ordentlich "kippeln". Allerdings knickten bei dem so gerittenen Gestühl oft die Hinterhufe ein. Dann gab es natürlich Saures.

Unumstrittener kultureller Höhepunkt der acht Schuljahre war die in der achten Klasse zu absolvierende Jugendweihefahrt nach Berlin, in die Hauptstadt der DDR.
Mir ist es heute noch schleierhaft, wie man in so wenigen Tagen eine derartige Masse von Museen durchmessen konnte. Sogar für den Tierpark und den Flughafen Schönefeld war noch ausreichend Zeit vorhanden.

Nach der achten Klasse sollte es jedoch etwas ernster werden, es folgten die beiden Jahre der "Vorbereitungsklassen" für den Besuch der "Erweiterten Oberschule".
2. Schuljahr - 1961 3. Schuljahr - 1962 4. Schuljahr - 1963 8. Schuljahr - 1967
 
Zusammenkünfte
 
Jahrgangstreffen

14.09.1996
 
 
 

 
 
Klassentreffen

31.05.2003
 
 
Jahrgangstreffen

30.10.2004
 
 
 
Klassentreffen

19.05.2007


"Dornspach-Haus" Zittau
 

Das Berweis-
stück

Lob und Tadel
Noten
Maloche
 
   
 
 
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