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303 Fauler Zauber im "Blue Moon" März 2001
 

Ein Cover, wie es schöner nicht sein kann.


New York erwacht. Die letzten Gäste sind gegangen, im "Blue Moon" wird gerade rein Schiff gemacht, auch Eloise Stapleton begibt sich auf den Heimweg. Zur gleichen Zeit in der Keller-Suite der Abrafaxe: Brabax darf nachschlafen, hatte er doch in der Nacht noch lange über der Karte gebrütet. Abrax und Califax bedienen sich aus einem gut sortierten Kleiderschrank in dem nun etwas freundlicher erscheinenden Zimmer. Beim Verlassen des Hauses erhalten sie noch etwas Geld von Sean O'Meany und begeben sich damit auf Nahrungssuche. Ein leicht verfressener Hund weist ihnen den Weg zu einer Fleischerei. Inzwischen ist auch Brabax erwacht und nimmt sich ebenfalls den Kleiderschrank vor. 

Ausgehend vom Outfit Huck Finns über Winnetou und Daniel Boone wählt er schließlich einen schlichten Stadtanzug. Beim Betreten der Straße trifft er auf ein weiteres Mitglied derer von O'Meany. Es ist Pat, welcher beim Geografischen Amt in Washington seine Burger verdient. Bevor es bei Brabax "klick macht" und er die Verbindung zwischen Geografie und Landkarte erkennt, wird er bereits wieder mal von Bludd nassgespritzt. Aber dieses Mal nicht mit Kaffee sondern mit Pfützenwasser. Bludd erinnert Brabax noch einmal freundlich an seine Aufgabe, die Adresse zu besorgen. Abrax und Califax sind mittlerweile als fliegende Wurstverkäufer angeheuert worden. Ihren Job verdanken sie den Sikorskys oder vielmehr deren Hund. (Igor Sikorsky soll angeblich von Leonardos Flugmaschine zu seinen Erfindungen inspiriert worden sein.) 
Beim Versuch, die erste BSE-Wurst an den Kunden zu bringen, verdirbt die Ratte das Geschäft. Das neue Angebot spricht sich aber schnell herum, denn bald elscheint Ml. Smith und elkundigt sich nach del flischen Latte. Brabax ist indessen beim Juwelier angelangt, um den Hut-Diamanten zu verhökern. Da der Ankaufspreis bei "Erbstücken" mit 33% des Wertes festgelegt ist, bekommt Brabax nur 10$ für das gute Stück. Im Hinterzimmer macht zur gleichen Zeit auch Eloise Stapleton ihre Diamanten zu Geld. Der Juwelier besitzt einen nicht ganz einbruchsicheren Tresor deutscher Produktion.
Auf der Suche nach der so wichtigen Adresse dringt Brabax durch den Kohlenkeller ins "Blue Moon" ein.

Das Getöse alarmiert den Raumpfleger Barney (Barney sieht mit seiner Pelzkappe aus wie die amerikanische Antwort auf Werner Brösel). In seiner Not flüchtet Brabax in die Garderobe des ebenfalls hier auftretenden Harry Plotter und verhext Barney mit Hilfe Plotterscher Requisiten in einen Mümmelmann. 
Dem Barmann kauft Brabax anschließend für seine 10 Diamantendollar die Adresse der Stapleton ab und eilt zurück zum Wurstwagen. Abrax und Califax pumpen gerade die Bereifung ihres Vehikels auf, als Brabax die beiden mit einem neuen "Bill Weisner"-Comic über Sad Badluck ablenkt. Wie seinerzeit bei den Digedags in Nummer 41 bringt das unbeaufsichtigte Pumpen auch hier Probleme mit sich.
Während Abrax und Califax die rollende Würstchenbude wieder zu reparieren versuchen, macht sich Brabax mit der Adresse von Eloise Stapleton zu Agent Bludd auf. Es sieht aber bezüglich neuer Papiere für die Abrafaxe nicht besonders gut aus, denn Eloise Stapleton hat sich vermutlich längst abgesetzt.

An der Seitenaufteilung wurde fleißig experimentiert, sie hinterlässt aber einen gelungenen Eindruck. 
Statt der 3 Amigos treten diesmal nur 3 Amiga auf.
Darüber, dass es im Heft wieder 3 Typen von Gesichtern gibt, will ich mich ab heute nicht mehr ärgern. Schade, dass es nicht für ein doppelseitiges Wimmelbild gereicht hat.
Fazit: 9,5 von 10 Punkten.

 

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