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313 Zwei auf gleichem Weg Januar 2002



W lässt grüßen. Brabax auf seiner Literschüssel gefällt mir sehr gut.
 


Brabax studiert im Hotel "Jewel of Miami" die Anweisungen für seinen Geheimauftrag. Wie es scheint, kann absolut nichts schief gehen, alles ist bis ins kleinste geplant.
Bevor Brabax seinen Auftrag angeht, ruft er noch kurz Califax in Cheyenne/Wyoming an (der hat die 1400 km von Chikago aus wohl ohne jede Abenteuer zurückgelegt?). Califax soll sich schnellstens nach Idaho Falls begeben, um die Fährte von Sam Pryer weiter zu verfolgen. Dafür müsste er leider das geplante Schlachtfest sausen lassen. 
Als Brabax nach Swampy Hollow abdüsen will, findet er die Indian Scout samt Landkarte und Schlüssel zur Gasanstalt wie versprochen vor. Der ominöse Rollstuhlfahrer beobachtet seine Abfahrt. Die erste Etappe seiner Tour bewältigt Brabax sehr souverän, wird aber dann unvorsichtig. Das aus einschlägigen W-Filmen bekannte arme Tier im Wägelchen kann nur mit knapper Not entkommen. Durch ein leichtes Versteuern macht Brabax an falscher Stelle des Pelikan Lake Bruch und findet statt des versprochenen Motorbootes nebst 

Reptilienabwehrkanone nur den verlassenen Kahn eines vermutlich von Alligatoren aufgefressenen Anglers vor. Aus den Resten seiner Maschine und der Angel konstruiert er einen Elektrisierapparat, der aber bei den verwendeten Zutaten nur im Märchen funktionieren kann. Es sei denn, bei der Indian sind Zündspule und ein Selbstunterbrecher mit im Batteriegehäuse eingebaut. Ein erster Test des Apparates stimmt ihn zuversichtlich.
Trotzdem scheinen Pelikane relativ unempfindlich gegen Überspannung und wehren sich nach Herzenslust. Im Eifer des Gefechts bekommt Brabax die Pelikanfüße zu fassen und entschwebt in Richtung Black Lake. Am Rande des Zielsees verlässt Brabax das Fluggerät. Stutzig wird er, als er auf dem Steg die vermeintlich grausigen Alligatoren schlafend vorfindet. Diese müffeln verdächtig nach Fisch mit Gin. Wer mag das wohl gewesen sein? Richtig, nun treffen wir tatsächlich auf Abrax im schicken rosa Anzug am Eingang der Erdgasförderstätte. Er partizipiert an dem für Brabax ausgearbeiteten Plan nicht unerheblich. Nachdem er das Motorboot gekapert hatte, fand er im Briefkasten den für Brabax gedachten Brief mit weiteren Anweisungen. Der Befehl lautet: Heliumbehälter nach Fort Lauderdale bugsieren. Abrax will den günstigen Umstand ausnutzen und mit dem Helium zu Bugsy verduften. Das Überklettern des Zaunes erweist sich als hochspannendes Abenteuer. Während Abrax etwas abseits im Koma liegt, öffnet Brabax mit seinem Schlüssel das Tor und marschiert ein. Jetzt kommt auch Abrax wieder zu sich und freut sich über das offene Tor. Abrax begibt sich ins Büro, um erst mal nach Hause zu telefonieren. Sein Boss Bugsy ist vom Erfolg des Heliumfunds sehr angetan. Als Brabax von unten Licht im Büro sieht, stürzt er die Treppe nach oben und wegen Stufenbruch gleich darauf auf kurzem Weg wieder zurück. 

Abrax bemerkt den Krach, sieht Brabax aber nicht liegen und begibt sich zum Gaslager. Wenn er im Chemieunterricht besser aufgepasst hätte, wäre er nicht an schlichten "doppelt konzentrierten" Wasserstoff geraten. Langsam muss man daran zweifeln, dass Abrax überhaupt einen IQ hat. Auch Brabax ist wieder mal bei Bewusstsein und will den dritten Brief finden. Den hatte natürlich Abrax schon ausgewertet. Während Brabax mit Miami telefoniert, belädt Abrax den Scooter mit der letzten H-Flasche und macht sich anschließend davon.
Der Rollstuhlmann am anderen Ende ist über die Entwicklung sehr ungehalten und befiehlt Brabax an Ort und Stelle zu bleiben. Brabax wird jetzt unsicher, ob sein Job wirklich von der Bundespolizei stammt ...

Califax und Ratte sind mittlerweile mit einem Lastwagen als Anhalter unterwegs. In welche Richtung, weiß keiner. Die Fahrerin sieht aus wie ein gewisses Mädchen aus dem fernen Falkenberg ...


Fazit:

Wieder ein sehr schönes Heft, spannende und temporeiche Geschichte, die alles offen lässt. Die Zeichnungen erscheinen diesmal besonders homogen, das ist aber wahrscheinlich der Tatsache geschuldet, dass hauptsächlich Abrax und Brabax das Geschehen bestimmen. Lustig, wie sich Abrax und Brabax seit dem letzten Heft ständig aus dem Wege gehen.
Die Nebengeschichten "Spuren im Schnee" und "Auf Knall und Fall" sind kurze, aber witzige Geschichtchen in alter Kleine-Detektive-Güte.

 

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