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317 In geheimer Mission Mai 2002



Ein wie schon bei Nr. 315 schön perspektivisch gezeichnetes Cover.
 


Kanadisch-Amerikanische Grenze

Sheriff Jack Waletzky von Clayton County liegt mit seinem Deputy Albert Meyers auf der Lauer, um den Whisky-Schmugglern das Geschäft zu vermiesen.
Mit von der Partie ist auch ein Hund namens Mr Moo. Das erinnert an den alten Song von 1971 "Me and You and A Dog Named Boo" von Kent Lavoie, auch Lobo genannt.

"Me and you and a dog named Boo
Travellin' and livin' off the land.
Me and you and a dog named Boo
How I love bein' a free man."


Es ist wirklich ein liebes Hundchen, was der Sheriff aber nicht zu schätzen weiß. Bald trifft auch Verstärkung unter Leitung von Comissioner Catch ein und man legt einen Hinterhalt.

Auch das Luftschiff nähert sich seinem "point of presence", einer Waldlichtung unweit der Falle.
Hier warten schon allerlei suspekte Gestalten, um ihren Whisky gegen Bares zu vertauschen.
Der Boss des Ganzen ist ein gewisser Livingston.

Vermutlich ein Nachfahre des Colonel Livingston, der 1864 gegen die Sioux kämpfte. Damals wurde auch versucht, den Indianern vergifteten Whisky anzudrehen, was aber gottseidank schief ging.

Beim Handel gehen 80 Kisten á 25 Pullen über die Theke. Zepplinsky als Luftschiffspezi stellt bei seinen Berechnungen fest, dass die zulässige Traglast um 9 Kisten überschritten ist. Nun kommt auch Abrax' chemisches Unvermögen ans Licht und er fällt in allerhöchste Ungnade. Da aber der Alkohol bei Bugsy höchste Priorität genießt, müssen Frank und Ivvy mit dem leeren Lastwagen nach N.Y. zurückfahren. Als sie in die Kontrolle geraten, haben sie zu ihrem Glück nichts zu verzollen. Aber dumm gelaufen, Frank muss unbedingt Mr Boo beschimpfen, was als Beamtenbeleidigung gewertet wird. So nimmt man die beiden aus diesem Grund in Haft.

Im Luftschiff sieht es auch nicht so rosig aus, bei der Landung wurde ein Höhenleitwerk beschädigt. Um seine Gesundheit bzw. sein Leben zu retten begibt sich Abrax auf Außenkommando und versucht, den Schaden zu reparieren. Das tut seinem Outfit im schönsten tuntenpink natürlich nicht so gut. Zum Glück hat er wenigstens karbonfaserverstärkte Hosenträger, die ihn erst mal vor einem Absturz bewahren.

Auf der Eisenbahn

Nachdem Brabax das Geheimnis um Foyler erkundet hatte, verfolgt er nun dessen Faktotum, Schwester Valente. Er verliert ihn mehrfach, findet aber immer wieder Anschluss. In Kansas City macht man auch Bekanntschaft mit einem Protagonisten des alten Mosaik Nr. 188.
Dino Valente trifft sich in Rock Springs auftragsgemäß mit den zwei Vertretern des Diamantenhökers De Beers. Dann wird die Weiterfahrt über Springfield nach Shycrone angetreten.

Dorthin ist bekanntlich auch Califax mit Pat O'Meany unterwegs.

Um von Dino nicht erkannt zu werden, verkleidet sich Brabax als schwerhöriger Alter. Das bringt er auch überzeugend rüber und darf im gleichen Abteil wie Valente und die beiden Vertreter bleiben. So erfährt er allerhand Neues, unter anderem, dass es eine "kleine Panne mit der vierten
Karte" gab. Während die drei "Geschäftsleute" im Speisewagen zum Diner einrücken, nimmt sich Brabax Valentes Koffer vor. Allerdings ist der Inhalt enttäuschend. Neben einem Appel nur noch alte Socken und eine Ersatz-Unterhose. Obendrein wird er auch noch von Valente erwischt, kann aber in Springfield nach einigen Querelen aus dem Zug entkommen. Valente kommt noch in arge Bedrängnis, als er den flüchtigen Brabax mit einer etwas dicklichen Maid verwechselt.
Dummerweise scheint das die Braut eines blonden schwedischen Holzfällertypen zu sein. Bevor "Hakenhand" Larsen zuschlägt, wird abgeblend'.
Zur größten beiderseitigen Überraschung stoßen Brabax und Califax auf dem Bahnhof zusammen.
Es rührt einen zu Tränen. Das vollständige Glücksgefühl wird sich aber erst einstellen, wenn Abrax ungeschoren den Klauen von Bugsy entkommen kann. Dessen Schicksal ist aber wieder einmal ungewiss und hängt an Trägern, die die Welt bedeuten.


Fazit:
 
Unter den Randgags ein Dessous-Verkäufer der unter dem Gelächter von Reisenden seinen Musterkoffer auf den Bahnsteig schüttet. Oder ist es gar ein Wäschefetischist???
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung habe ich auch Krusty und Wido entdecken können, man wird eben alt.
Jedenfalls wurde wieder eine recht ordentliche Geschichte abgeliefert.

 

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