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327 Das Geheimnis der Dose März 2003


 


Jäh aus dem Schlaf gerissen werden die Abrafaxe gegen 9 Uhr morgens als der wachhabende Mönch auf einem Schlagbrett herumhämmert. Bei der Dienstausgabe erfahren sie, dass heute "Teezeremonie" auf dem Ausbildungsplan steht und, was noch viel schlimmer ist, das Frühstück haben sie bereits verpennt. Um Califax auch noch die letzte Illusion zu rauben: fleischliche Genüsse, jedenfalls küchenspezifische, sind bei Buddhisten ohnehin nicht üblich.

Als Toshiko auftaucht, erkundigen sich die Abrafaxe nach dem Befinden des ehrenwerten Toru.
Der hat nach wie vor Blackout und die einzige Rettung wird darin gesehen, die begonnene Rosmarinkur unverzüglich fortzusetzen.
Die Mönche haben zufällig noch ein Fuder Rosmarin in ihrer Vorratskammer. Das Wort Vorratskammer weckt bei Califax wieder dieses unangenehme Gefühl in der Magengegend, lässt aber auch Hoffnung aufkeimen.
Califax zieht voller Vorfreude in Richtung Küche ab, um sich unter anderem der Herstellung seiner Patentmedizin zu widmen.

Nun ist es auch Zeit, bei Ootsu im Teehaus einzurücken, um wieder Nützliches aus dem Japanerleben zu erfahren.

Die Teezeremonie hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem Rauchen des Kalumets. Nach drei Schlückchen ist der Teepott an den Nachbarn weiterzugeben.

Da fällt mir auch Ottos Teezelemonie ein: "Sie velsenken sich in sich selbel. Und wenn Sie ganz luhig gewolden sind, velsenken Sie einen Teebeutel hintelhel. Sie lassen Ihle Gedanken flei fließen." Und so weitel ...

Ootsu erzählt den Abrafaxen auch aus seinem früheren Leben, wo er sich als Ninja betätigte. Damals kam es zu einem Zusammentreffen mit dem berühmten Commodore Perry. Ootsu hatte den Auftrag, die Amerikaner auszuspionieren. Doch beim Entern des Schiffes war die Besatzung schon stoned und schlief friedlich. Irgendwer hatte bereits mit indischem Hanfgas einen Anschlag verübt. Eine schon aktive Bombe wurde entschärft und die bösen Ninjas über Bord geschickt.
Diplomatische Verwicklungen waren damit vom Tisch. Commodore Perry pennte in seiner Kajüte friedlich vor sich hin, der Safe der bekannten Marke "Francis Hunter" war schnell geknackt und die Unterlagen wurden mitgenommen. Ein des Englischen mächtiger Holländer sollte die Geheimdokumente übersetzen. Diese "Secrets of Paris" entpuppten sich aber nur als eine freizügige Darstellung des einfachen Pariser Lebens.
Nach der Vertragsunterzeichnung zwischen Amerikanern und Japanern ging Ootsu als Novize ins Kloster und hier endet auch seine Abschweifung.

Da betreten Mönche die Teestube und vermelden, dass die beiden Frostbeulen anhand ihrer Ausrüstung als Ninjas identifiziert wurden. So wird der Krempel von Ori und Gami einer Inspektion unterzogen. Darunter finden sich auch Kopien der beiden Schrifttafeln aus dem abgefackelten Ainu-Tempel.
Abrax interessiert sich mehr für eine Art Parfümzerstäuber, der rosa Abgase erzeugt. Nicht nur Red Bull verleiht Flügel, auch sein Bruder in Pink.

Abrax geht voll ins Delirium über und trifft an der Schwelle zum Paradies bzw. zum Jenseits den Gott des Todes nebst Assistenten. Doch die beiden haben noch keine Verwendung für Abrax, so wird er in einen lediglich viertägigen Schlaf entlassen.
Nach diesen vier Tagen hat es Califax auch endlich gepackt, 22 Tropfen Rosmarinextrakt zu destillieren. Nun bekommt Toru endlich seine Dröhnung.
Auch Brabax war in der Zwischenzeit nicht faul und hat das Geheimnis der Tafeln gelöst. Die übereinander gelegten Kopien kann man im Gegenlicht tatsächlich entziffern.
Laut Erklärung existieren drei Dosen mit drei Scherben. Die erste Dose wird nach Entriegeln der Kindersicherung erfolgreich geöffnet, alles staunt ...
An der spannendsten Stelle ist Szenenwechsel.

Auf der Krankenstation erwacht gerade Toru und sieht eigentlich ganz ok aus. Die beiden Ninjas sind ebenfalls wieder bei Bewusstsein, allerdings fies wie üblich. Toru bekommt mit einem Knüppel den Scheitel nachgezogen, es folgt ein schwerer Rückfall in seine Lethargie.

Zurück zur Dose: Sie enthält eine Spiegelscherbe aus Bronze mit einem Abbild von Sibylla aus alten Zeiten, oh Wunder!
In der Ferne läutet erneut das Schlagholz, außer Ootsu eilen alle nach draußen, um nachzusehen. War aber nur ein Ablenkungsmanöver, die Ninjas wollen sich ihren Kram zurückholen. Ootsu schlägt sie jedoch in die Flucht, denn es kann nur einen geben.
Sie werden aber nicht weit laufen, weil eine Weiterreise erst im Frühjahr möglich ist.

Califax richtet sich auf die Herstellung einer größeren Dosis Rosmarinextrakt ein, um Toru endgültig zu heilen.
 


Fazit:
 
Rundum perfekt. Nix zu meckern!

 

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