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334 Die Spur führt zum Hafen Oktober 2003



Die Reisenden haben in Tokyo gerade ihr Schiff verlassen. Der nächste Anschluss geht ab "Tokyo-Kohlehafen". Die Abrafaxe wollen auf dem Weg dorthin noch schnell bei Herrn Fukuzawa Yukichi vorbei schauen, dem großen Königin-Himiko-Spezialisten. Toru macht sich Sorgen um Toshiko, die kurz nach Ankunft verschwunden ist. Hier lernen wir die erste unangenehme Eigenschaft der Feuerpferdfrauen kennen, sie sind zwanghafte Shopperinnen. Toshiko befindet sich in Begleitung der beiden Preußen als sie von Toru aufgespürt wird. Der vergrault die beiden Kavaliere um den Preis, selbst die Torturen der Fußgängerzone auf sich nehmen zu müssen. Califax wird ebenso als Einkaufs-Assistent abkommandiert.
Abrax und Brabax widmen sich höheren Aufgaben, sie besuchen den Gelehrten. Fukuzawas Eigenheim soll nahe des Ema-Tempels stehen, doch der Tempel ist ein sehr mobiler und befindet sich ständig woanders. Einheimische können auch nicht weiterhelfen. Da kommt ein Ecken-Witz zu Hilfe, Abrax und Brabax stoßen mit einem sehr intellektuell aussehenden Knaben samt Katze zusammen.

Califaxens Ratte reagiert extrem gereizt und schlägt die Katze in die Flucht. Die Mieze alarmiert aber ihre Kumpane aus der Katzen-Bronx, nun muss die Ratte kneifen. Und ab hier ward sie im Heft nicht mehr gesehen. Ein Grund, sich Sorgen zu machen.
Seltsamerweise kennt der Junge den gesuchten Fukuzawa Yukichi und seine Katze weiß sogar den Weg dahin. Dort angelangt, finden sie das Haus in durchwühltem Zustand vor. Verschiedene Indizien deuten darauf hin, dass die Eindringlinge noch nicht allzu weit sein können. Und tatsächlich beobachten die drei, wie zwei Maskierte einen Sack ins Gewässer plumpsen lassen und sich dann mit dem Boot entfernen. Abrax gelingt es unter Einsatz seines Lebens, den Sack zu retten. Die Spannung steigt. Wurde hier jemand wie weiland Edmond Dantés in den Fluten versenkt? Eventuell gar Fukuzawa Yukichi?

Szenenwechsel zur Shopping-Meile. Toru und Califax haben sich bei Toshiko als Scherpas verdingt und tragen ihre Einkäufe durch die Kante. Califax ist auf dem besten Wege, sich zum Frauenversteher ausbilden zu lassen. Erste Lektion: Wie rüste ich mich mit einen Kimono. Califax macht gute Fortschritte, da trifft ihn die volle Wucht eines Sumo-Ringers. Unter diesen Umständen geht das für Lastenträger eminent wichtige Gleichgewicht flöten. Als Halter der Sumos entpuppt sich Toshikos Onkel Mitsuo. Toru hat nicht erwartet, seinen Bruder hier anzutreffen. Scheint also doch nichts zu werden mit der Stelle als Hausmeister Krause. Mitsuo hat umdisponieren müssen und in Tokyo eine Sumo-Ringer-Schule gegründet.

Szenenwechsel zurück zum geretteten Sack. Der Inhalt besteht nur aus Büchern und Schriftrollen.

Der kleine Philosoph, Natsume Soseki mit Namen, stellt altklug fest, dass auch Literatur töten kann. Wie recht er damals schon hatte. Das muss man sich mal vorstellen: Küblböcks Memoiren gelangen in die Hände eines gewissenlosen Schurken.
Soseki will die Schriftstücke dem rechtmäßigen Besitzer zurückbringen. Bald sehen Abrax und Brabax das Boot mit den Halunken aus einem Fischbecken auftauchen. Als der Kahn verschwunden ist, forschen die Abrafaxe nach und finden einen scheinbar leblosen Körper. Riecht sehr nach Fukuzawa Yukichi. Und mit einem Fisch, der sehr nach Fisch riecht, wird der Ohnmächtige zurück ins Leben gerufen. Da die steigende Flut den Rückweg abgeschnitten hat, müssen die Eingeschlossenen die Flucht durchs Oberlicht antreten. Gut, dass der aufgeweckte Soseki zur Stelle ist, er reißt das Gitter mit einer Riesenangel kurzerhand aus der Verankerung. Fukuzawa ahnt, dass es auch seiner Druckerei an den Kragen gehen soll, muss aber deren Sprengung leider tatenlos zusehen.
Sogar die Feuerwehr mit ihrer modernen Dampfspritze kann nichts mehr retten. Mit der Feuerwehr wurde auch Jiji Omichi alarmiert, aber nach eigenartiger Beweisaufnahme verschwindet er wieder.
Nun offenbaren Abrax und Brabax dem ehrenwerten Fukuzawa, dass sie mit ihm über Himiko sprechen wollen. Man begibt sich zurück in sein Haus.


Fazit:
 
Wieder ein schönes Heft, es geht turbulent weiter in der Handlung. Charlie Caplin hat
zwar erst 1931 Japan bereist, aber ein Vorläufer ist auch hier schon zugegen.

 

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