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341 Unterwegs nach Nara Mai 2004



Die Titelbild-Dampfchaise der Abrafaxe enthält bedeutend mehr Extras als Himmelguts Erfindung, viel schöner gestaltete Zylinder (einer mit Werners Hühnerstelzenkappe), eine Maske als Kühlergrill und ein Schwert als Stoßstange.

Der dem Reis in seiner edelsten Form wohl geneigte Bauer Suffisake kommt völlig entnervt zum Wirtshaus gestürzt, er muss Godzilla getroffen haben. Der Wirt schreibt die Beobachtungen dem deliriösen Zustand des Dorftrunkenboldes zu, gleich darauf kommen drei bis zum Hals schlammverkrustete Abrafaxe aus dem Unterholz. Sogar die Ratte sieht aus wie ein Golem. Suffisake wird fürchterlich ausgelacht, aber das Grinsen gefriert plötzlich auf allen Gesichtern.
Mit "Röchel-Schnauf-Rumpel" nähern sich zwei glühende Augen der angsterfüllten Gruppe.
Die Abrafaxe halten dem Horror wacker stand und werden belohnt, es ist nur Heinrich mit einer neuen Erfindung. Die Überraschung ist beiderseits. Heinrich ist im Auftrag des Kaisers unterwegs nach Süden. Er soll auf zwei Inseln den Transrapid installieren, in Deutschland fehlen dem Kaiser leider die Mittel. Und damit auch die Reise rapide vonstatten geht, hat er schnell noch die Dampfrikscha erfunden. Das Gefährt wird panzermäßig mit zwei Hebeln in der Spur gehalten.
Im Hintergrund lauern schon wieder einmal Ori und Gami, für ihren schweren Unfall sind sie noch recht gut erhalten.

Der geschäftstüchtige Wirt überredet die vier Reisenden zum Übernachten, auch für die Rikscha findet sich ein warmes Plätzchen im Stall.
Somit scheint auf Ori und Gami ein bequemes und sehr modernes Verkehrsmittel zu warten.
Die Abrafaxe und Heinrich legen sich bald auf ihre Matten. Heinrichs Kumpel Ludwig ist übrigens Sumo-Meister geworden.
Als alles schläft, kommen Ori und Gami aus ihrem Versteck gehumpelt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten sowie mit Hilfe der einschlägigen Dienstvorschrift zum Starten von Dampfwagen bekommen sie ordentlich Feuer unter den Kessel. Leider steht die Bedienung im nicht vorhandenen zweiten Teil. Verfasser ist Dr. Aisine, vor allem berühmt durch seine Eisenbahn-Bücher.
Doch wie dem deutschen Inschenör ist auch den Ninjas nix zu schwör. Mit dem für die Dampfrikschas typischen "töff-töff" setzt sich der Wagen in Bewegung. Die beiden Halbmumien haben Mühe, noch rechtzeitig aufzuspringen.

Heinrich und die Abrafaxe bemerken den Verlust ihrer Kalesche erst am nächsten Morgen. Unweit des Dorfes steigt Rauch auf, das erinnert sofort an die beiden Mitglieder des Vereins Junger Brandstifter. Der Wirt bietet ihnen ein Pferd und sein Faktotum zur Verfolgung an.
An einer etwas zu schmalen Brücke passiert den Ninjas ein Malheur. Ihr Stunt auf zwei Rädern misslingt und sie stürzen samt Fahrzeug in den Fluss.
Den Verfolgern bietet sich dann auch ein trostloser Anblick, die Rikscha scheint im Eimer, von den Dieben fehlt jede Spur.
Mit vereinter Mühe ziehen sie die Reste des Karrens aus den Fluten. Die nächste Vertragswerkstatt befindet sich in Nara, in
der Stadt der dritten Spiegelscherbe. Dorthin muss der arme Gaul das Wrack abschleppen. Die beiden Mitarbeiter des "Servicepoints" versprechen, das Teil bis zum nächsten Mittag wieder flott zu machen. Als sich Heinrich und die Abrafaxe verabschieden, öffnet sich der Deckel des Dampfkessels.

Ori und Gami, die beiden Trittbrettfahrer, entsteigen der trojanischen Büchse.
Mit einer ordentlichen Dosis Hanfgas werden die verdatterten Schmiede eingeschläfert.
Die Ninjas wollen die Abrafaxe zu ihrem Hotel verfolgen, doch Hagira hält die beiden auf.
Und er macht den beiden Luschen erst mal deutlich, wo der Hammer hängt. Als er aber Ori und Gami beim Stöbern in der Geheimwaffenkiste den Deckel auf die Klöppel haut, ist er ein wenig zu weit gegangen. Ori hat noch einen Rest Hanfdeo in seiner Flasche, der wird völlig uneigennützig an Hagira abgegeben. Die schattigen Krieger wollen sich nun das zweite Spiegelstück von den Abrafaxen besorgen, das ganze an Takeshi verhökern und dann Leine ziehen.
Vor dem Hotel beobachten sie, wie sich Heinrich und die Abrafaxe trennen. Es gelingt den Abrafaxen aber nicht, den nächsten Jizo zu finden, den Hüter der letzten Scherbe. Ohne Erfolg kehren
sie abends ins Hotel zurück.
Leider unvorsichtig wie immer, dabei haben sie in Hotels schon so viele unangenehme Begegnungen gehabt. Auch diesmal klappt es, die Ninjas stehen bereits auf der Schwelle.
Gerade als sie den Abrafaxen das zweite Spiegelstück abnehmen wollen, stoßen ihre angebrüteten Eierköppe unfreiwillig aneinander. Toru wars, der Glöckner von Nara. Nun stehen die Faxe wieder mal in seiner Schuld.

Takeshi hat unterdessen den bekifften Hagira gefunden und dessen Leibwächter abgemahnt. Seinen finsteren Absichten zufolge sollen weder die beiden Ninjas noch die Abrafaxe ungeschoren davonkommen, der Showdown scheint unausweichlich zu nahen.
 
Meister Schiewer ist diesmal bedeutend weitergekommen als bei Heft 340, die Pasda-Faxe tauchen erst ab Seite 49 auf. Den Marienkäfer hab' ich erst beim zweiten Durchblättern entdeckt. Ansonsten ist es ein mittleres Heft.

 

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