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342 Das versunkene Kloster Juni 2004



Der Marienkäfer hat es erstmals zu einem Platz auf dem Titelbild gebracht, späte aber verdiente Ehre.

Toru ist mit Toshiko gerade noch rechtzeitig in der Handlung aufgetaucht und hat die beiden Ninjas auf die Dielen gebrettert. Doch deren Betäubung hält nicht lange an, Torus Handschrift war scheinbar nicht deutlich genug. Einer, dem markanten Muster des Kopfverbandes nach muss es Ori sein (Origami ist auch bekannt als die Kunst des Verbindens), schüttelt sich kurz und macht sich auf die Socken. Abrax' Drohungen aus dem Samurai-Kistchen können ihn nicht aufhalten, er greift in seine Wundertüte und spendiert eine Dose Bühnennebel, in dem sich seine Verfolger nach Strich und Faden verirren. Blind geht Abrax auf Toru los, jener ist aber nicht seine Gewichtsklasse.
Ein Hilfeschrei von Toshiko lenkt die Aktionen wieder in die richtigen Bahnen. Gami war unterdessen auch nicht faul und hat während Oris Flucht Toshiko als Geisel genommen. Sein Käsemesser an Toshikos Hals ist ein überzeugendes Argument, ihn ebenfalls ziehen zu lassen. Ori hat sich inzwischen zwei Pferde geborgt, das gestaltet den Abgang bequem und zügig.
Aber aus der Ferne nähert sich wieder dieses bedrohliche und unheimliche "töff-töff", Heinrich hat seine Chaise mangels einsatzfähigem Werkstattpersonal selbst repariert. Die Situation wird von ihm schnell aufgeklärt - nämlich seine Toshiko scheint in Gefahr zu sein.

Die Ninjas hoffen, dass sie Himmelguts zweispuriges Gefährt in den hohlen Gassen der Stadt abhängen können. Doch kurz darauf stecken sie selbst fest. Wieder sucht Ori nach seinem Hanfdeo. Diesmal erwischt er keine Stinkbombe sondern eine solide Sprenggranate. Himmelguts Dampfrikscha löst sich daraufhin in Wohlgefallen auf. Aber: "what goes up, must come down". Für Ori ist das die nähere Bekanntschaft mit dem schweren Deckel des Dampfkessels. Überstürzt muss er seinen Gaul verlassen. Dabei geben die ganzen aufgesparten Hanfgasflaschen ihren Inhalt an die Umwelt ab. In dem rosaroten Massaker geht alles zu Boden, was sich in der Nähe aufhält. Lediglich Heinrich Himmelgut leidet unter Einschlafstörungen, er taucht mit Toshiko aus den rosa Schwaden auf. Dann entschlummert auch er sanft. Die Abrafaxe nutzen den Dunst der Stunde, um die Unfallstelle nach den beiden Dosen abzusuchen.
Sie werden auch prompt fündig. Nachdem die schlafenden Ninjas an den Polizeipräfekten übergeben wurden, ziehen sich die Abrafaxe ins Hotel zurück. Hier erzählt ihnen Toru, warum er ihnen wieder nach Nara gefolgt ist. Seine Geschichte entbehrt nicht einer gewissen Schizophrenie. Die Abrafaxe wollen ihm die Reise nach Kyushu ausreden, zumal Ori Torus Taschenrechner zerlatscht hat, was als böses Omen betrachtet wird.

Am nächsten Morgen trennen sich die Abrafaxe. Abrax und Brabax wollen sich auf die Suche nach der dritten Dose machen. Califax folgt Toru in die Badeanstalt, denn er hat etwas mit den Ohren. Während Califax noch das Bademenü für sich und Toru zusammenstellt, geht Toru schon mal in den Dampf. Unbewusst gerät er in die streng bewachte Toryu-Abteilung des Bades. Hier belauscht er Hagira und Takeshi beim gemeinsamen Tümpeln.  Von Hagiras Rede über die Tapferkeit der Samurai fühlt er sich recht geschmeichelt, aber Takeshi schlägt ganz andere Töne an. Er sieht die Samurai nur als Mittel zum Zweck, und der heiligt alle Mittel. Kurz bevor Toru der Kragen platzt, kann er sich mit Mühe aus dem Bad zurückziehen. Sein Verhältnis zum Shogunat scheint leicht angeknackst.

Califax kommt nun auch nicht mehr zum Ohrenwaschen, wenigstens lässt er sich das Picknick einpacken.

Abrax und Brabax nehmen die Spur der Jizos in einer Tempelbücherei auf. Vom Bibliothekar erfahren sie, dass schon gestern Jizo-Fans da waren. Deren Interesse galt einem beim letzten Erdbeben verschütteten Kloster. Das muss es sein, der Weg dorthin führt die Abrafaxe nochmal beim Hotel vorbei. Dort übergibt Toru gerade seine Tochter an Heinrich, die beiden Verliebten wollen sich nach Shikoku absetzen. Torus Augen entspringen einige Abschiedtränen. Dann machen sich die Abrafaxe auf den Weg zur Grabungsstätte. Bald haben sie das eingestürzte Kloster gefunden. Doch sie sind dort nicht allein. Takeshi und Hagira nebst einer Kriegerschar buddeln bereits fleißig in der Grube.
Califax wird vorsichtshalber zurück zu Toru geschickt, um eine Lebensversicherung für den Ernstfall abzuschließen.
Ab Seite 48 ist der Pinsel wieder in Pasdas Händen.
Abrax und Brabax stellen sich recht luschig an und werden natürlich beim Lauschen erwischt. Die Krönung ist allerdings, dass sie wieder mal die Dosen mit sich herumschleppen, anstatt sie im Hotelsafe zu deponieren. Auch Califax wird wieder eingefangen. Kurz darauf bekommt Hagira von der Grabekolonne die dritte Dose überreicht. Nun hat er sie endlich alle in seinem Besitz.
Leider ist er zu ungeschickt, die dritte Box zu öffnen. Brabax schlägt ihm daher einen Deal vor. Für ihre Freiheit will er die Büchse der Sibylla entkorken.
Es gelingt ihm auch mit Hilfe der alten Verse. Komisch ist nur, dass er selbst keinen neugierigen Blick in die Dose wirft, bevor er sie an Hagira übergibt.
Dieser ist vom Bild auf der Scherbe echt überwältigt ...
 
Endlich wieder ein recht aktionsreiches und spannendes  Heft mit witzigen Texten und einigen Kuriositäten am Rande, angefangen vom viereckigen Rad bis zum Rückenemblem-Smiley. Von "Endzeithektik" ist (noch) nichts zu spüren.

 

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