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352 Spion an Bord April 2005



Im Hafen von Manila
Die drei Abrafaxe und das hühnerverschlingende Mädchen Gloria hängen im Hafen herum. Abrax und Brabax machen einen niedergeschlagenen Eindruck, Califax pflegt die Konversation mit Gloria - sehr zum Vorteil der anderen. Denn Gloria hat einen Onkel und der hat einen Schoner und dieser soll bald nach Amerika segeln.
Onkel Paco verhandelt gerade mit Karamasow über den Beförderungstarif, als er von Gloria genötigt wird, den Abrafaxen aus reiner Dankbarkeit einen 100%-Frühbucherrabatt zu gewähren. Karamasow schindet für Tenka den gleichen Bonus heraus, erntet dabei aber die Kostenumlage für die vier Kleinen. Ist ja auch logisch, denn nach dem Fahrpreis-Erhaltungssatz (Preis=const.) hat Paco keine andere Wahl. Außerdem hat der Schiffer schon eine feste Route geplant: erste Etappe ist seine Tante Isabella.

Auf der USS "Olympia"
Feller in vermeintlich bester Siegerposition ist zufrieden, findet es aber schon etwas unsportlich.
Derweil wird Erich Ribbeck als Leichtmatrose zum Deckschrubben verdonnert. Er hätte sich mal lieber eine hochrangigere Uniform erzocken sollen. Ein anderer Seemann drängt Ribbeck ein Gespräch auf. Jack meets Johnny. Dass beide etwas zu verbergen haben, bringt der nächste Brecher an den Tag. Jack wird zu Jackie und Ribbeck verplappert sich.

Seine Beteuerungen, kein spanischer Spion zu sein, sondern nur ein Weltreisender, überzeugen nicht sonderlich. Trotzdem arrangiert man sich, schließlich ist das gut für die Karriere. Ribbeck darf seine wahre Geschichten abspulen.

Auf Pacos Schoner
Nach über 100 Seemeilen ist Tante Isabellas Hafen immer noch nicht angelaufen. Califax mattet auf dem Klüverbaum. Aber am abendlichen Lagerfeuer auf Isabellas Insel werden Abrax und Brabax beim Genuss der vielen philippinischen Leckereien doch etwas lockerer.

Am Himmel über Manila
Zwischen Umberto und Mario ist leichter Zoff entstanden, denn Mario hat von den lecker Hühnern nichts abbekommen, nun knurrt ihm der Magen. Während ihres Streits sinken sie langsam tiefer. Unterdessen presst sich Angelique im Kerker einige Tränen der Reue hervor. Das veranlasst Louis, seine wertvolle und geliebte Nagelfeile herauszurücken. Die folgende Gitterbefeilung wird durch einen Wärter unterbrochen, der den beiden Häftlingen die Tagessuppe serviert. Wido scheint schon länger einzusitzen und wirkt irgendwie teilnahmslos.
Eine Diskussion über zelluläre Verdunklungsmöglichkeiten, geschickt angezettelt von Angelique, lässt des Wärters Wachsamkeit erlahmen.
Auf der Flucht geht die Gute wieder mal fast über Leichen.
Als der Bischof vom Verlust seiner Gefangenen erfährt, lässt er sogleich die Häscher ausschwärmen, denn er glaubt, für die Franzosen noch Verwendung zu haben.
Umberto Mobiles Ballon erlaubt den Entwichenen einen eleganten Abgang. Durch einen Bedienfehler Marios ist der Flugapparat für Angelique in Griffweite geraten, auch Louis wird am Schlafittchen gepackt.

Schon wieder auf Pacos Schoner
Totale Flaute hat sich des Schiffes bemächtigt, wer sich nicht absolut langweilen will, angelt sich was. Tenka fängt einen riesigen Fisch, der am Schluss wieder durch die Lappen geht. In diesem Fall durch die Segel-Lappen.

Die Fischgeschichte wirkt etwas aufgesetzt, aber was soll man bei Flaute auch machen?!
Paco hat sowieso viel Zeit, die braucht er auch bei seiner Riesen-Sippe. Die Insellandschaft auf Seite 41 ist irgendwie putzig.

Und wieder auf der USS "Olympia"

Der Maat fahndet nach seinem pflichtvergessenen Decksmatrosen. Der freundet sich immer noch mit Jackie an, wird aber vom Vorgesetzten aufgespürt.
Um seine neue Freundin nicht zu kompromittieren, opfert er sich selbst.
Erich Ribbeck ist bei mir trotz der Schwarzfahrer-Affäre in der Beliebtheitsskala um mehrere Plätze gestiegen. Soviel Charakter hätte man ihm gar nicht zugetraut.
Der Staff Sergeant Jack Evans darf seine Beute beim Kapitän abliefern. Doch der Käptn lässt sich durch den Ersten Offizier vertreten. Obwohl der Erste auch ein Jules-Verne-Freund ist, scheint er Ribbeck nicht zu glauben. Der arme Erich soll als überführter Spion über die Planke gehen. Jackie will das jedoch nicht zulassen und stürmt die Kapitänskajüte. Dadurch fällt sie mehrere Stufen der Karriereleiter hinunter. So kann aber wenigstens Feller Ribbecks Unschuld in Spionagesachen bestätigen. Jack(ie) wird zur Belohnung ihrer Wachsamkeit trotzdem zur Akademie delegiert.
Vor San Francisco muss Erich das Schiff verlassen, er soll an ein Militärgericht überstellt werden. Den Urteilsspruch hat Feller dank guter Beziehungen schon in die Wege geleitet: Unschuldig, Euer Ehren! Ein Wermutstropfen - die Verhandlung ist erst in sechs Wochen.
Die Abrafaxe und die Karamasows sind immerhin schon auf Hawaii aufgeschlagen.
 
Der Gleichstellungsbeauftragte der PIN-AG hat sich dieses Mal selbst übertroffen. Noch nicht mal am Kiosk-Verkaufstag lag das Abo-Heft bei mir im Provinz-Briefkasten. Ansonsten war das Heft ganz ok, auch wenns diesmal recht geruhsam zuging.

 

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