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365 Geheime Audienz Mai 2006



Rom erwacht. Gerade als Hugo mit schwerem Schädel und den beiden Zwergen die Pizzaschmiede verlässt, nähern sich auf der Straße zwei wunderliche Gestalten. Einer sieht aus wie eine misslungene Mischung aus Bob Marley und Angela Davis, der andere wie ein Wildecker Herzbube. Wie sich herausstellt, ist es eine Gesandtschaft aus Konstantinopel, die einen dringenden Termin beim Papst hat. Die beiden Kerle machen einen ziemlich affektierten Eindruck und Curly sondert ständig rassistische Bemerkungen über Lateiner ab. Gundomar und Gutfried sind bei dieser Begegnung auch einige Kleinodien in den Schoß gefallen. Sie können's halt nicht lassen. Gutfried mag den Abrafaxen nicht ständig hinterherzulaufen - er will endlich wieder nach Hause in die Baumkronen. Gundomar reagiert weniger boden- bzw. baumständig, ihn zieht es in die weite Welt.

Die andere Truppe aus Malachias, Josephas und den Abrafaxen hat auch ausgeschlafen. Als sie bei Malachias Freundin auschecken, kommen die Konstantinopeler Gesandten des Weges. Beim Anblick der Abrafaxe stellen sie fest, dass die Zwergenquote in Rom übererfüllt wird. Malachias erklärt sich bereit, die beiden Byzantiner zum Papst zu führen.

Auf der Suche nach Hugo erreichen die Abrafaxe die Teigfladen-Taverne namens "Adelino".

Vom Wirt müssen sie erfahren, dass die drei Franken schon weg sind. Nun sucht Jeder nach Jedem - und das ganz lange und ganz oft.

Als dem Papst von einem Zuträger kundgetan wird, dass die Leute aus Konstantinopel im Anrollen sind, eilt er in die Bibliothek, um den nötigen Papierkram in Ordnung zu bringen. Doch statt des zu erwartenden Malachias findet er dort Kardinal Berengar vor. Dieser durchwühlt die Akten und verleugnet den Bibliothekar. Aber ein ehrlicher Wachmann klärt den Papst auf. Der ist entsetzt und vermutet eine Verschwörung. Plötzlich erscheint der verlorengeglaubte Bücherwurm mit den Gesandten.
In der Bibliothek treffen Malachias und Montbard aufeinander. Der gute Malachias ist einigermaßen verwundert, dass vom verlustigen Buch ein Kujau-Variant existiert. Nun sind endlich sämtliche Mitwisser des großen Geheimnisses in der Stadt.

Die gegenseitige Suche Hugos, der Räuber und der Abrafaxe geht seltsame Wege. Brabax - als geschichtlich Interessierter - nimmt sich die Reste des Kolosseums vor. Hier trifft er auf zwei Vandalen, die die Abrissbirne schwingen und völlig unfachmännisch Denkmalfrevel begehen. Brabax' Einwürfe und seine geschichtlichen Rückblenden fruchten nicht.
Eine überraschende Endeckung macht Brabax im obersten Rang. Hier sitzt Califax und versucht sich völlig entnervt an der Bohnenbüchse von Lordschaft. Ich ahnte es schon immer, dass das Teil noch eine Bedeutung haben würde. Nach einem finalen Hieb verabschiedet sich die Konserve in die Tiefe. Und trifft Hugo aufs Haupt. Bloß gut, denn nun kann er in letzter Sekunde Brabax und Califax vor dem sicheren Absturz retten. Das Geheimnis der Büchse der Pandora bleibt also weiterhin im Dunkeln.

Vor dem "Adelino" verpassen sich erneut Abrax, Gundomar und Gutfried. Die beiden Kleptomanen gehen noch einen heben.

Kurz darauf eilt Califax ins Wirtshaus. Aus der Tür kommen die zwei Räuber im Sturzflug, den Grund kann man sich denken. Während Califax eine lecker Quarkspeise einnimmt, bemerkt er am Nebentisch eine suspekte Truppe, die sich gleich darauf als die Schwarzen Reiter herausstellt. Auch Abrax betritt das Lokal und diskutiert lautstark mit Califax über die gerade aktuellen Staatsgeheimnisse. Die Schwarzen nehmen's interessiert zur Kenntnis. Nachdem sie Stunk angefangen und sich sogar mit dem Gastwirt angelegt haben, werden sie durch den Hammer des Thor unschädlich gemacht.

Bald sind alle im Lateranpalast, aber nur Josephas wird zur Konferenz zugelassen. Doch Malachias kennt da noch eine Mithörgelegenheit.
Josephas beginnt, das Buch zu übersetzen. Eine Stelle berichtet von der himmlischen Macht des Herrn, die soll in einem Gefäß eingeschlossen sein. Da erscheint einem doch sofort Califaxens Bohnenbox vor dem inneren Auge. Aber wenn wirklich Bohnen drin sein sollten, dann wäre die himmlische Macht ... etwa Blähungen?
Der Ort des Schatzes soll nun entweder Rom sein, Konstantinopel oder - "Jerusalem" ruft's aus dem Wald. Brabax hat sich durch seine vorlaute Äußerung verraten.
Wenig später werden Hugo, Brabax und Malachias von Berengar und dessen Schergen verhaftet.
 
Es geht ziemlich zur Sache im aktuellen Heft. Obwohl ein großer Teil der Energie dafür verschwendet wird, sich ständig aus dem Weg zu gehen. Die Fußlappen müssen ganz schön qualmen.
Als Apfelverkäuferin finden wir mutmaßlich Lona Rietschel mit ihrer Fußhupe (sorry). Ich dachte immer, dass die altrömische Währung Solidus wäre und nicht Soldinus. Auch "Vater und Sohn" sind gerade in Rom. Weiter so!
Ansonsten wieder:
PIN-AG - Nein, danke!

 

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