Homepage |  | Comics |  | zurück  


 

367 Der Kaufmann von Venedig Juli 2006



PER SOLDI FACCIAMO TUTTO

"Für Geld machen wir alles." So lautet die Lebensmaxime des Titelhelden und seiner Sippschaft. Nachzuschlagen im Wappen des Kaufmanns von Venedig.

Es gibt Neuigkeiten von Gwendolyn und Pascal. Im dichten Nebel dahinschippernd, in der Hoffnung, gleich in Rom zu landen, nähert sich aus der Ferne eine Insel. Zwei furchtlose venezianische Wächter lassen sich von Gwendolyn in arge Bedrängnis bringen. Erst die eintreffende Verstärkung rettet die Situation. Die "verrückte Gwendolyn" scheint auch in Venedig bekannt zu sein. Ein Wächter will sie in die Lagunenstadt begleiten.

Die Abrafaxe und Hugo nähern sich Venedig von der Landseite. Hugo ist fast am Abnippeln, Califax diagnostiziert anhand der heißen Birne zielsicher einen Fieberanfall. Die Wadenwickel bringen noch keine Besserung.
Abrax und Brabax wollen in Venedig die Passage nach Konstantinopel festklopfen und auf dem Rückweg einen Eimer Essig als Medizin für Hugo mitbringen. Ganz zufällig kommt ein Fischer angestakt, der die beiden nach Venedig schaffen will. Irgendwie schon leicht verdächtig, der Kerl.
In Venedig wird er längst vom Kaufmann Marcus Foscari erwartet. Dieser käufliche Typ lässt sich eben von den schwarzen Reitern dafür bezahlen, die Faxe und Hugo in Venedig festzuhalten. Außerdem weiß er mehr, als allen Schatzsuchern lieb sein sollte.

Foscari empfängt Abrax und Brabax mit etwas unpassender Herzlichkeit und lädt sie zu sich ein - nun werden die beiden endlich stutzig.
Vor des Kaufmanns Palazzo wird gerade Gwendolyn angeschwemmt. Die Überraschung des unerwarteten Wiedersehens ist beiderseits. Sogar Foscari zeigt sich als Kenner des fränkischen Adels und erweist Gwendolyn alle Ehren. Wie sich zeigt, ist der Wächter ein Bruder des Kaufmanns. Ganz schöne Seilschaften. Nun weiht er seine Keule in das Geheimnis des priesterköniglichen Schatzes ein. Erfahren hat er alles von einem gewissen Odo, den er kürzlich aus aus den Latrinen von Venedig gezogen und gerettet hat.

Califax hat beim Stöbern in der Natur ein lecker Kräutlein gefunden - siebenblättriges Mondkraut. Es soll gut gegen die eng verwandten Leiden Fieber und Hühneraugen helfen. Und tatsächlich, Hugo wird von beiden Gebrechen in Blitzesschnelle geheilt. Nun macht man einen Plan, Abrax und Brabax nach Venedig zu folgen.

Die königlichen Ritter fragen im Hafen einen Matrosen nach den Schiffen Foscaris.
Selbstredend auf ihre bekannt liebenswürdige Art. Der Matrose (übrigens ein Verehrer von Maren) sagt ihnen dafür nicht alles, was er weiß. Der Kahn, auf dem sich die Ritter einschiffen, soll nämlich erst mal für längere Zeit ins Trockendock.

In seinem Palast ist Foscari immer noch dabei, seinen Bruder von der Notwendigkeit der Schatzsuche zu überzeugen. Jetzt schleimt er sich gehörig bei Gwendolyn ein, auch hier muss doch allerhand abzugreifen sein. Dass sie die wahre Erbin von Burgund ist, hat er schnell begriffen. Da meldet ihm ein Diener, dass Odo aus seiner Gastfreundschaft ausgebrochen ist. Der Kaufmann ist außer sich und befiehlt die Verfolgung des Undankbaren, er lässt sofort Flughäfen und Bahnhöfe sperren. Doch Odo, der Schlingel, hockt in einem Wandschrank und kann alles mithören. So erfährt er auch, dass Brabax die Übersetzung des geheimen Buches bei sich hat.

Als Gwendolyn über Odos Fälschung der Burgundischen Besitzurkunden doziert, vermisst dieser plötzlich das gestohlene Siegel unter seinem Doppelkinn. Gleich darauf platzt der Diener mit dem wiedergefundenen Siegel ins Zimmer. Generöserweise überlässt Foscari das corpus delicti Gwendolyn und widmet sich nun wieder den Abrafaxen. In ihnen scheint er seine neue Goldgrube zu sehen.
Man darf gespannt sein, wann Odo wieder zuschlägt.
 
Die durch das Adressfeld personalisierte Beilage ist für jeden Abonnenten das absolute Unikat. Will heißen, es gibt von der Beilage unzählige Variants.

Allerdings stellt "Steinchen" die wahren Sammler vor schier unlösbare Probleme. Wie trennt man die siamesischen Hefte möglichst schonend? Gemeinsame Klammer raus - soweit gut.
Aber wer bekommt die nun freie Klammer transplantiert? Ich habe mich zugunsten der Beilage entscheiden. Jedoch durch die nun verbleibenden Löcher im Hauptheft kann vielleicht Nebenluft gezogen werden. Die Folgen sind nicht auszudenken.



Wieder ein spannendes und lustiges Heftchen. Sogar die PIN-AG kann - sie muss nur wollen.

 

 © Copyright 2000-2017 Orlando Seitenanfang | HomepageeMail | Impressum