Homepage |  | Comics |  | zurück  


 

371 Der Streit November 2006



Wegen einer schlimmen Leckage muss die Rote Galeere auf einer Ägäischen Insel ins Trockendock. Die Abrafaxe befürchten, dass der unfreiwillige Aufenthalt nun Odo zum Vorteil gereichen wird. Aber der ist Konstantinopel auch keinen Schritt näher. Dass die Faxe so sorglos über das Geheimnis des Zahlensalates im "Buch" plaudern, nimmt Odo erfreut zur Kenntnis. Durch seine Verschleierung bringt ihn die Hitze fast ans Abnippeln.
Hinter einem Felsen führt er sich das Buch mit seinen gewonnenen Erkenntnissen erneut zu Gemüt. Aus dem Hinterhalt wird er von zwei Rotkitteln überrascht und der leukonitischen Spionage bezichtigt. Mit letzter Kraft versteckt er das Buch unter einem Stein.

Als den Abrafaxen ihr Mittagsmahl in Form eines Salzfisches kredenzt wird, macht sich Califax ins Inselinnere auf, um die Versorgung der Truppe zu verbessern. Da nun die Mittagshitze vorbei ist, ordnet Mngbogu die Reparatur der Galeere an. Der Boxenstop dauert ihm schon zu lange. Auch Hugo wird sehr ungeduldig

Doch nicht nur Rotkittel haben auf der Insel ihre Nester. Zwei Weißhemden belauern soeben den Landeplatz der Galeere.

Aus der Farbe des Schiffes folgern sie, dass ihre Erzfeinde, die Roten, fremde Söldner angeheuert haben. Califax, der die beiden nach dem Weg zum Supermarkt fragt, wird gekidnappt.

Egbert, der Schiffszimmermann der Galeere ist gerade dabei, die letzte Planke einzusetzen. Da ihm das nicht so recht gelingt, will ihm Bruno helfen. Brunos Stärken liegen aber ausschließlich auf körperlichem Gebiet. Das Loch in der Bordwand hat nun freundliches
Scheunentor-Format. Bruno ist jedoch nicht nachtragend, er bietet auch den Faxen seine Hilfe an. Durch seinen koordinationslosen Umgang mit der Keule haut er auch seinen Chef zu Boden. Dessen Bruda steckt den gleichen Klopfer ohne Schaden weg. Er scheint gegen Keulung geimpft zu sein. Um Brunos Talente in geordnete Bahnen zu lenken, lässt ihn Brabax an der Steilküste Steine klopfen. Hugo, der Ritter der Nähnadel, bringt den Schwarzen Roland ziemlich ins Grübeln. Es scheint, dass diese Konkurrenz erst mal auf Eis liegt.

Im Dorf Leukonia rätselt man, ob Califax Helfer der Roten ist. Wie sich herausstellt, ist der Grund der Zwistigkeiten zwischen rot und weiß ein Schatz. Allerdings soll der Schatz essbar sein.

Auch im Dorf der Roten, Erythros, wird ein Gefangener vorgeführt - Odo. Der schlitzohrigen Dicke schafft es, den Erytrozythen zu verklickern, dass auch die Galeere hinter dem Schatz der Insel her ist. Ein kleiner Junge wird zur Aufklärung ausgesandt. Die Sache mit der Galeere bestätigt sich, zu allem Überfluss findet er auch noch das von Odo versteckte Buch.
Odo gelingt das Unglaubliche, er vereinigt Rote und Weiße und hetzt sie gegen Hugo und die Abrafaxe auf. Califax kann sich im Wirrwarr verdünnisieren.

Auch Odo macht sich aus dem Staub, das Buch zu holen. Beim Versuch, Abrax und Brabax mit einer Klamotte zu bewerfen, geht er selbst über die Klippe. Die Abrafaxe kommen nicht mehr dazu, nach Odos Verbleib zu forschen. Gerade stürmt Rot-Weiß mit dem Schlachtruf "Finger weg von unseren Eiern!" die Galeere.
Mit Brunos Hilfe gelingt es den Abrafaxen, die beiden Dorfältesten davon zu überzeugen, dass es sich ein für alle Mal ausgeeiert hat. Rot-Weiß und die Piraten verbrüdern sich daraufhin. Der große Kessel kommt aufs Feuer. Und wie einst Runkel Digedags Tagebuch als Brandbeschleuniger verwenden wollte, versucht der kleine Romanos das wertvollste Buch der Welt als Anzündhilfe zu missbrauchen. Aber nun ist das Buch gerettet und wieder in den rechten Händen. Zur Feier des Tages kocht Califax für alle ein erstklassiges
Schildkröteneiersuppensurrogat.
 
Ein originelles Heft, das wieder eine gewisse Ordnung in die Geschichte bringt. Fast alle Aktionisten sind beisammen.

Und nun zum 600. Mosaik: Ist die Beilage eigentlich eine Werbung für die Sammelbände mit Poster auf der Rückseite oder umgekehrt? Auf alle Fälle ist es ein sehr schönes Poster.

Und nun zum reformierten Preis: Falls die 50 Cent nur für die Werbebeilage mit Jubelposter erhoben wurden, würde ich das reichlich übertrieben finden. Aber falls hier eine reguläre Preiserhöhung eingeschleust wurde, muss man wohl damit leben. Bei meinem Bäcker wurde auch gerade eine Semmelreform beschlossen - von 30 auf 35 Cent. Die Entscheidung ist nicht leicht: Mosaik oder Semmel?

 

 © Copyright 2000-2017 Orlando Seitenanfang | HomepageeMail | Impressum