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375 Das Wunder von Konstantinopel März 2007



Ein einsam Paddelboot nähert sich dem Bosporus. Der Ruderer gibt vor, von Venedig zu kommen, auf der Suche nach seiner Herrin.
Kein anderer ist's als Gwendolyns getreuer Maso.

Im Hippodrom geht es unterdessen auf die Zielgerade. Die Ränge sind durch das schlechte Wetter fast geleert, auch ein Zeichen für Politikverdrossenheit.
Mit einer Gespannlänge siegt Ioannes.
Anna hat also den Kampf um die Kaiserkrone so ziemlich in die Grütze geritten.
Eustratios frohlockt öffentlich, aber allen - außer Ioannes - ist klar, dass hier eine üble Schiebung vorliegt. Die zweite schlechte Nachricht für Anna: Der Kaiser ist tot. Das ist die zweite gute Nachricht für Eustratios.
Montbard ist verstimmt, genau wie die Zwerge. Da niemand das Buch will, fliegt es in die Ecke. Brabax ist entrüstet, dass Montbard die Flinte ins Korn geschmissen hat. Auf sein Drängen lässt sich Montbard herab, alle Geheimnisse um's Buch auszupacken.
Der alte Kujau hat die Schwarte höchstselbst getippt. Allerdings mit guter Absicht, er wollte lediglich die Welt verbessern. Und dazu brauchte es eine äußerst glaubhafte Reliquie. Diese flattert nun als Papierflieger durchs Gelände.

Abrax ist immer noch erschüttert über die blasphemische Art, mit der Montbard nun über das Buch des Priesterkönigs urteilt. Aber Brabax weist den Alten in die Schranken, so bleibt er vorerst der Einzige, dem die wahren Hintergründe bekannt sind. Brabax ist total von seiner Sendungsmission überzeugt. Ihn zieht es nach Jerusalem, den Schatz zu finden. Als er seine Rede ans Volk hält, schlägt hinter ihm ein Blitz ins Pflaster. Nun sehen alle, dass der Erleuchtete herabgestiegen ist. Außer einem angerösteten Scheitel ist er aber unversehrt geblieben. Nun strömen von allen Seiten seine Jünger herbei, um vor Brabax das furchtbar heilige Gelübde abzulegen. Neben den Abrafaxen, Hugo und Montbard sind es die drei schwarzen Ritter, Gundomar und Gutfried und die Ratte, die leider nicht mitgezählt wird.
Brabax' weise Sprüche vereinen Groß und Klein zu einem eingeschworenen Kollektiv.

Im Palast nimmt der Hof Abschied vom Basileus. Eustratios will die Feierlichkeiten vorfristig beenden. Das bringt Anna erneut gegen ihn auf. Unvorsichtigerweise gibt er zu, der Verfasser des Chrysobulls zu sein. Für einen Eunuchen hat er ein ziemlich hartes Gemüt. Nun kann ihn Anna aber wegen übler Nachrede verhaften lassen. Die Frage ist nur, ob ein Platzverweis die rechte Strafe ist. Anna scheint sich mit Ioannes zu arrangieren. Ihr steht also die Funktion der grauen Eminenz ins Haus.
Als sich Hugo verabschiedet, legt der neue Kaiser noch das Geständnis ab, dass das Buch beim Satan sein muss.

Foscari und Gwendolyn sind gerade beim Shoppen. Und natürlich auch am streiten. Im schönsten Palaver werden sie von der Seite angemacht. Und zwar von Michaelis, dem Universal-Dealer. Beim Stöbern in seinem Shop entdeckt Gwendolyn das Siegel derer von Burgund.

Und das in mehreren Exemplaren. Laut Händler sind es echte Plagiate aus den sizilianischen Werkstätten - nicht immer sind die Chinesen schuld. Gwendolyns Gezetere lässt auch Pascal das Ziel seiner Sehnsüchte wiederfinden. Das Treffen ist recht herzlich, endlich hat Gwendolyn ihre Voodoo-Puppe wieder.
Auf der Suche nach den Faxen trifft Hugo unvermutet auf Gundomar und Gutfried. Verräter gegen Buchräuber. Es geht hart zur Sache, Hugo hat Mühe, sich der Zwerge und Kinder zu erwehren. Erst, als ein Wok-Pilot auf seinem Haupt landet, gibt er mit Gehirnschwurbel auf.  Gwendolyn, Pascal und Foscari gesellen sich dazu. Der defekte Hugo wird abtransportiert. Gundomar erfährt von seinem Bruder Pascal, dass es im Zwergenwald nicht mehr läuft, die Bande der Normalwüchsigen tingelt gerade als Komödianten durch Venedig. Die Welt der Zwerge bricht auseinander und die beiden zusammen. Zu den drei Versehrten gesellt sich noch Montbard nach einem missglückten Stunt. Bald sind jedoch alle wieder die Alten.
Gwendolyn will mit ihrer Siegelsammlung den Thron von Burgund entern. Gundomar und Gutfried haben Gewissensbisse, ihre Azubis zu verlassen. Aber es naht Hoffnung. Der Oberwaräger tritt als gute Fee auf und offeriert einen freien Wunsch. Dumme Privatgesuche schmettert Hugo ab, die kopflose Kinderbande soll ein Studium am Kaiserhof aufnehmen, um später unauffällig assimiliert zu werden. Gwendolyn, Pascal und Marcus Foscari machen sich auf den Weg nach Burgund und die neuen Gefährten begeben sich auf die Reise nach Jerusalem, um die Welt doch noch zu retten.
Die Zukunft der Erde steht auf dem Spiel - von der Vergangenheit ganz zu schweigen.
 
Nix zu meckern. Doch - PIN-AG.

 

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