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377 Einsame Entscheidung Mai 2007



Auf der langen Wanderung nach Jerusalem haben die Gefährten die Küste Kleinasiens erreicht.
Das Mittelmeer leuchtet ihnen entgegen, was bei Califax sofort zu einer Assoziation mit lecker Meeresfrüchten führt. Abrax mag nicht in die Ferne schweifen, wenn das Rebhuhn so nah ist.
Auch Califax will sein Jagdglück versuchen, er opfert Diana seine Bohnenbüchse. Leider knapp daneben, der Eintopf scheint verloren, ist ja kein Bumerang. Allerdings tangiert die Büchse noch kurz Brabax und Montbard, die schon etwas weiter unten sind.
Nun machen sich auch Abrax und Califax an den Abstieg. Der Feinschmecker hadert mit dem Schicksal seiner Büchse, fällt aber gleich darauf mit der Nase auf das gute Stück.
Die Wiedersehensfreude ist groß. Außerdem scheint die Suppe noch in Ordnung zu sein, denn die Dellen in der Büchse deuten darauf hin, dass die stürmische Gärung noch nicht eingesetzt hat. Unweit des Fundortes reiben sich Brabax und Montbard ihre Druckstellen.
Der alte Zausel hat soeben wieder einen schlimmen Rückfall von Dachschaden, er klopft erneut seine intellektuellen Sprüche. Die restlichen Freunde haben am Feuer ebenfalls einige Rebhühner auf der Pfanne. Hier offenbart sich auch das Geheimnis um Montbards Wunderlichkeit. Die Pawlowsche Bohnenbüchse löst bei ihm gewisse Reflexe aus, wenn er ihr ansichtig wird.

Verbirgt man das Korpus vor seinen Augen, gibt er sich wieder völlig normal. In diesem Zustand müssen wir die Gefährten verlassen und wenden uns der Reisegruppe Gwendolyn-Marcus-Pascal zu.

Beim Ausschiffen vor der Küste des Frankenlandes - die Besatzung des Schiffes kann ihre Freude, die Verrückte loszuwerden, nur schlecht verbergen - legt Gwendolyn von Trabant gegenüber den Naturgewalten noch einen gewissen Dünkel an den Tag. Auch gegen den Wächter von Odos Zitadelle. Verlangt der Kerl doch wirklich eine Legitimation von Gwendolyn.
Doch die Siegelsammlung derer von Burgund ist ein Pfund, mit dem man ordentlich wuchern kann.
Sogleich werden irrende Reiter in alle fünf Himmelsrichtungen ausgeschickt, die frohe Kunde von Gwendolyns Ankunft zu verbreiten.
Beim Bischof von Trabant und beim König aller Franken kommt das Ansinnen der zukünftigen Herzogin von Burgund nicht so gut rüber. Nach reiflicher Überlegung fasst der König aber den Entschluss, Gwendolyn einzubestellen und ihr doch die Burgundische Krone aufs gelockte Haupt zu schrauben.
Und wieder irren die Reiter durch die Pampa.

Gwendolyn hat mit ihren zwei Begleitern die Grafschaft Trabant erreicht. Beim Anblick dieses herrlichen Fleckens Erde kommen die drei ins Schwärmen - mein' Trabi lob' ich mir.
Der Empfang durch ihre Untertanen ist genauso großartig, aber die Freude wird getrübt. Der unersättliche Bischof von Trabant will im Tal ein Kloster bauen.
Wenn das nicht mal gegen irgendein Welterbe verstößt! Eine gemeine Klausel eines ominösen Vertrages besagt, dass die Grafschaft an die Kirche fällt, wenn länger als ein Jahr kein Trabanter Herrscher in der Region weilt. Und für Gwendolyn trifft das zu. Sie war zu lange abgängig. Nun trifft auch des Königs Bote ein und fordert Gwendolyn auf, ihr nach Paris zu folgen. Foscari und Pascal bleiben im Dorf zurück.

In Paris diskutieren König und Bischof über das Problem Herzogin oder nicht, als Gwendolyn in die Beratung hineinplatzt.

Unterdessen rückt die bischöfliche Infanterie in Richtung Trabant vor. Foscari und Pascal präparieren die einzige Brücke zum Dorf. Kurz vor der Invasion zündet Foscari den Steg an. Das führt zu einer vorübergehenden Schlappe der Bischöflichen.

Der König aller Franken offeriert Gwendolyn die Bedingungen für ihre Karriere nach Herzoginnenart. Mit dem Titel gibt es den Neffen des Königs als Draufgabe. Doch sie mag den Burschen nicht heiraten. Ziemlich ausweglos, denn ihre Grafschaft will ja der Bischof kassieren. Gwendolyn hat jedoch diplomatische Vorzüge, in nur einer Stunde macht sie mit König und Bischof einen Kuhhandel ab.
Der Neffe bekommt Burgund, Gwendolyn behält Trabant und erhält ein Steuergeschenk. Und der Bischof kriegt eine Burgunder Grafschaft als Ersatz für Trabant.
So ist allen geholfen, wahre Größe hat allerdings nur Gwendolyn bewiesen.
Sie verzichtet auf ihre Karriere und schraubt ihr Emanzentum gewaltig auf Sparflamme.

Des Bischofs Soldaten haben sich unterdessen neu formiert und ballern mit ihrer Schleuder einen großen Ömmel ins Dorf. Bevor aber der zweite Schuss platziert werden kann, ist Gwendolyn zur Stelle. Der Anführer wird mit seiner eigenen Schleuder entsorgt. Das hat schon allerhand von Gewalttat - und so was im Mosaik.
Nachdem Gwendolyn ihrem stillen Verehrer Marcus eine Liebeserklärung abgenötigt hat, findet die Hochzeit statt.
Ende gut - alles gut.
 
Eigenlob scheint bei Super-Marcus nicht zu stinken. Aber wer so auf hübsche Frauen wirkt, hat wohl doch einiges zu bieten. Ansonsten wieder ganz lustig.

 

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