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378 Der Fluch des Zauberers Juni 2007



Montbard ist ein wenig von der direkten Route nach Jerusalem abgewichen, um in Antiochia einen alten Kumpel zu besuchen.
Die Nachrichtenübertragung im worldwide Kreuzritter-Netzwerk funktioniert ausgezeichnet. Überall ist ihre geheime Mission schon bekannt gemacht.
Dann geht es über Tripolis nach Akkon, der letzten Zwischenrast vor der Ankunft in der Heiligen Stadt.
Sie ereichen die Hafenstadt Akkon bei Sonnenuntergang.
Die Wach- und Schließgesellschaft hat bereits den Laden abgedichtet. Obwohl der Oberwächter voll im Bilde ist, wer da unten vor den Stadttoren herumlungert, macht er Dienst nach Vorschrift. Angeblich darf die heilige Nachtruhe des Statthalters nicht durch das Knarren des Tores gestört werden. Das ist auch sehr angebracht, denn der Gute ist der Choleriker schlechthin. So bekommt er natürlich kein Auge zu, denn neben der Diskussion seines Pförtners hört er auch wieder dieses unheimliche Jaulen der Wüstengeister. Und weil er sogar die Kameraden für Geister hält, schleudert er eine heilige Münze auf den Spuk vor dem Tor.

Montbard, der alte Pechvogel, bekommt die harte Währung auf seinen weichen Kürbis. Und stürzt in den Staub, gerade als er vom Werfer erkannt wird.
Dieses Mal bleibt Montbard in der Rille, er erkennt seinen alten Freund Tankred, den Statthalter von Akkon. Und dann ertönt wieder dieses unheimliche Jaulen ... Tankred schläft schon lange im Zelt, denn sein Eigenheim ist nächtens verhext. Abrax, der Auserwählte, verspricht, des fürchterlichen Rätsels Lösung zu finden. Tankred ist skeptisch gegenüber den "Normalgroßen". Deshalb ist er bei Gundomar und Gutfried sofort unten durch. Auf der Suche nach dem bösen Zauber hält sich die Majorität der Gefährten vornehm zurück. Sicher ist sicher. Nur Hugo begleitet die Abrafaxe. Allerdings hat Califax die Hose ziemlich voll. Aber auch Hugo ist nicht besonders gespensterfest. Jedenfalls findet man nichts außer ein paar aufgeweckten Fledermäusen. Das Jaulen ist ständig vor ihnen auf der Flucht. Die Nacht ist nun vorbei, die Exorzisten sind rechtschaffen müde. Und weil der "Auserwählte" nichts gefunden hat, nörgeln die Schwarzen Ritter, Tankred und Teile der Burgbesatzung an Brabax herum. Nach der Nachtschicht schlafen die Geisterjäger in Tankreds Zelt den Schlaf der Gestressten.
Tankred überwacht den Umbau seiner Burg, da kommen vom Ampelmännchen-Fan schlechte Nachrichten für den Statthalter - die Ägypter haben das Kriegsbeil ausgegraben. Gerade jetzt, wo die Moral der Truppe durch den Fluch des Zauberers von Kairo völlig im Eimer ist. Montbard redet Brabax ins Gewissen, endlich erfolgreich zu sein. Noch ist Akkon nicht verloren. Und siehe da, Brabax wird sofort von der Muse geküsst.

In der nächsten Nacht soll der Spuk zu Grabe getragen werden. Die schwarzen Ritter überlegen ernsthaft, sich vom Unternehmen abzuseilen und nach Paris zurückzukehren, eine äußerst wankelmütige Truppe.
Vor Einbruch der Dunkelheit betreibt Brabax noch einige Vorstudien und kommt zum Schluss, dass das ganze eine große Luftnummer sein muss.
Jetzt sind auch Montbard und die Zwerge mit von der Partie. Und pünktlich zum Sonnenuntergang, da ist es wieder zur Stelle, dieses unheimliche Jaulen. In den düstreren Gewölben versucht man, mit Hilfe der Fackeln die Strömungsverhältnisse zu deuten. Doch zu dem unheimlichen Jaulen gesellt sich noch ein viel, viel unheimlicheres Geräusch: "Hajemanowassutrifümi". Grauslich hoch drei. Aber völlig harmlos, es ist nur ein durstiger Ritter. Auch die jaulende Orgelpfeife wird gleich darauf entdeckt und entschärft. Jetzt ist Ruhe im Schiff. Brabax wird von seinen treuen Groupies entsprechend hoch gewürdigt. Nun scheint die Gefechtsbereitschaft der Kreuzritter wieder hergestellt. Mitten in die Lobpreisungen tönt der Ruf eines Turmwächters.
Die ägyptischen Galeeren sind im Anflug.
Da muss sich der "Auserwählte" erneut beweisen.
 
Viele Zeichner sind der Faxe Tod, oder so ähnlich.
"Hajemanowassutrifümi" hätte ich ohne Auflösung nicht herausbekommen, war echt lustig.
Ansonsten eine Episode, Tagesausflüge sind nicht im Preis enthalten.
Nehmen wir's einfach als Heft zu Ehren von Louis Germain David de Funès de Galarza.

 

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