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426 Die total verrückte Welt
des Edmond Halley
Juni  2011



Auf dem gepflegten Rasen vor dem Finanzministerium, früher bekannt als Caran d'Aches Schloss, vergnügen sich der Finanzminister und Susanne in der Disziplin Federball, heute sinnigerweise Badminton genannt. Beim nach Luft japsenden Smalltalk kommt das Gespräch auch auf Baldo. Susannes grottige Meinung über Baldo wird durch Baptiste etwas erschüttert.

In London irrt Baldo mit den verschwurbelten Gedanken eines Verschmähten durch die Kante. Nicht einmal der Zusammenprall mit Porcellus kann Baldo ein wenig aufheitern. Dafür werden die beiden Rest-Okkultisten auf Vlamell aufmerksam und nehmen die Spur auf. In einer Bäckerei versteckt sich Porcellus in einer Zeitmaschine. Die Verfolger werden durch Meister Bäcker vor die Tür gesetzt. Dann ereilt Porcellus das gleiche Schicksal, immerhin trifft er es besser als Max und Moritz. Und er wird wohl bis auf weiteres nicht mehr gesehen werden.
Das Hookesche Turtelpaar reißt Baldo jäh aus seiner akuten Susannitis. Mylady Vettel ist sich sicher, dass es auch für Baldo ein fluffiges Ende geben wird.

Man schickt ihn zum Hafen, um sich von den Faxen ein wenig aufmuntern zu lassen.
Leibniz ist mit Abrax und Califax unterwegs zur Themse, wo schon Schaulustige auf irgendein Spektakel warten.
Halley hat soeben eine Mannschaft für ein kleines Experiment rekrutiert - er möchte eine Taucherglocke testen. Das wäre natürlich auch was für Abrax. Doch er wird mit dem Hinweis abgeschmettert, dass das Unternehmen ganze Kerle erfordert. Die ganzen Kerle lachen sich scheckig, das reizt Abrax bis zur Rotglut. Unterdessen besteigen die Helden die Glocke. Bevor gewassert wird, ermahnt Halley seine Crew, unbedingt die vorgeschriebene Sitzordnung einzuhalten. Das soll dem Gleichgewicht dienlich sein.
Dann geht's hinab auf den Grund.
Als das steigende Wasser langsam die Beinkleider nässt, werden die Mannen weinerlich. Besonders Mr. Mapplethorp, jüngster Schwager von Lady Hesketh-Fortescue von North Cothlestone Hall, kriegt die Krise. Selbst ein kräftiger Schlock Whiskey verschafft ihm keine Linderung. Die anderen wollen auch an die Droge und verlassen ihre Plätze zum Nachteil der Glocke.
Dies ist dann auch das Ende eines  hoffnungsvollen Tauchexperiments. Nachdem die Geretteten am Ufer ausgebootet werden, kriegt sich nun Abrax vor Heiterkeit nicht mehr ein. Die submaritimen Hysteriker suchen schamhaft das Weite.
Erneute Versuche Halleys, frisches Humankapital anzuwerben, gehen ins Leere. Lediglich Abrax verspricht seine Teilnahme, auch im Namen von Califax als Gegengewicht.
Leibniz verrät seinem Kollegen, dass die Abrafaxe höchstwahrscheinlich außerweltlichen Ursprungs sind. Halley vermutet die beiden aus der Hohlwelt stammend - eine glänzende Bestätigung einer seiner Theorien.

Oder aber, der geringen Abmessung der Probanden wegen, könnten sie von einem inneren Planeten des Sonnensystems stammen, auf denen bekanntlich nur winzige Wichtel wohnen. Endlich trifft der weltschmerzgeplagte Baldo auf die Faxe. Califax lamentiert noch immer vor sich hin, er hasst Taucherglocken.

In Versailles beginnt Susanne gerade neue Sympathien für Baldo aufzubauen, als er plötzlich in voller Schönheit auf dem Rasen steht. Die Freude wird leider nicht erwidert, Susanne obendrein als dumme Truthenne tituliert. Aber der Finanzminister beruhigt sie, dass das gar nicht Baldo ist. Und der zerlumpten Kopie von einem Herzog teilt er mit, dass das Schloss von ihm selbst dem König übereignet wurde und dass der Herzog nun die Tourette am Hals hat. Der doppelt Geschädigte will sich nun beim König beschweren.
Brabax hat einen Brief von Califax erhalten, worin er gebeten wird, sich mit Susanne im Gepäck in London einzufinden.
Der Herzog kommt beim König nicht zum Zuge, denn der übersieht den Dissidenten geflissentlich. Den letzten Schicksalsschlag empfängt er durch das Auftauchen seiner unfreiwillig angetrauten Oberhofschnepfe.

Brabax und Susanne sind endlich in London angekommen und werden sicher den Catering-Service der "Plumford Cuisine" in Anspruch nehmen, Seefahrt macht schließlich hungrig. Vielleicht essen sie ja auch noch was bei Graf Sandwich.
 
Es gibt zwar eine Menge lustiger zeichnerischer Anspielungen auf vergangene Zeiten sowie reichlich Mumpitz. Aber vorwärts geht's leider nicht.

 

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