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431 Die Wettfahrt November  2011



Miss Milly gibt die Kalfakteuse und bringt dem eingekerkerten Thistle das liebevoll vom Munde abgesparte Frühstück ans Bett.

Inzwischen unterziehen die Abrafaxe  den ihnen zugewiesenen Kahn einer gründlichen Inspektion.

Die Aussicht, noch wenigstens drei Monate einsitzen zu dürfen, hat Thistle den Appetit auf Hörnchen und stärkende Eier gründlich verdorben. Auch Flinders Auftritt hebt seine Stimmung nur kurz, denn anstatt die Freiheit zu bringen, konfisziert der Commander lediglich die Steuermannsjacke.

Bei der Befehlsausgabe an die Navigationskandidaten erhalten alle ihre persönlichen Seekarten. Neben Brabax treten die Herren Sinclair, Hyde, Huntington und Frog an; im Kampf um die begehrte Trophäe, die verschwitzte Jacke des Seniornavigators John Thistle.
Kurz vor dem Start riecht es schon nach Sabotage. Eine nicht ganz unwichtige Leine am Faxekahn wurde angeschnippelt.

Mr. Frog behauptet scheinheilig, unter dem gleichen Gebrechen gelitten zu haben.
Nachdem Flinders sein Faustrohr abgefeuert hat, schießen die Boote in den Wind. Das erste Opfer an Neptun muss Sinclair bringen, dem die Nußschale unter dem Hosenboden wegtaucht. Mr. Hyde, der Sträfling, hat sich scheinbar verpeilt, nicht ganz zufällig in Richtung England. Hoffentlich hat sein Kahn keine versteckten Mängel. Mittels ungehöriger Segelmanöver gefährdet Frog des Boot der Faxe.
Sinclair braucht für Spott nicht zu sorgen. Sein ohnehin ebenerdiger Stand bei der Mannschaft sinkt unter Normal Null.
Die Abrafaxe sind soeben wieder an Huntington vorbeigezogen, da entdeckt Califax Wasser im Schuh. Lauthals vermeldet er ein Loch im Schiff. Mittels einer Möhre wird die Leckage abgedichtet, allerdings sehr unprofessionell. Die rote Wurzel flutscht wieder heraus. Da verfügt die Ratte über wesentlich höheres polytechnisches Wissen, sie dichtet von der Seeseite her, getreu der alten Regel "Das Dicke muss nach außen".
Huntington hat auch ein wenig Pech, denn er läuft wider besseres Wissen auf ein Riff.
Gänzlich unbehelligt ist bisher nur einer geblieben - Meister Frosch. Doch die Faxe haben Shark Island vor ihm erreicht. Brabax hat auch schon die Botschaft mit der nächsten Zielposition entdeckt - Bradley's Head. In alter IM-Manier schöpft Frog diese Information hinterhältig ab.
Dann pflückt er Huntington von der Klippe. Allerdings nicht ohne Eigennutz, denn der Preis dafür ist die Überlassung der Seekarte. Seine eigene hat er verspittelt.

Die Faxe liegen ganz gut im Rennen, bis sich ihr Segel in die Wolken verabschiedet. Aber es kommt noch viel besser.
Ein zehnarmiger Tentakelträger treibt seinen Schabernack mit den Abrafaxen und deren ohnehin geschändetem Boot. Man kann ihm die Boshaftigkeit auch nicht verdenken, denn Califax beißt ihm in die empfindlichen Spitzen seiner Greifer. Die Faxe quälen das arme Tier solange, bis es den Kahn samt Füllung in die Stratosphäre schleudert.
Zum Glück in die Richtung der "Investigator".
Frog hat die Zeit genutzt und ist natürlich schon an Bord.
Aber die Faxe hätten sowieso nicht gewinnen können, denn auch sie haben ihre Karte verbummelt.
Die Tranjacke fällt demzufolge Mr. Frog zu, der sich ab jetzt als Navigator bezeichnen darf.
Wegen latenter Untauglich- und Nutzlosigkeit werden die Abrafaxe in Port Jackson wieder an Land gesetzt. Die "Investigator" segelt davon.

Thistle, der intime Kenner der Materie, entdeckt, dass der Schiffskater Trim noch ums Gefängnis streicht. Dem Schiff droht ohne diesen Glücks-Kater großes Ungemach.
Abrax fasst einen neuen Plan und Milly besorgt ihrem persönlichen Häftling zuliebe ein Boot für die Faxe, die gleich darauf mit Trim die Verfolgung des Schiffes aufnehmen.
 
Die Sache mit dem Kalmar ist etwas an den Tentakeln herbeigezogen. Frog gibt einen guten Soft-Schurken ab.

 

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