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435 Dschungelfieber März  2012



Die "Investigator" hat eine Flußmündung erreicht und Flinders will das Neuland ein wenig observieren lassen. Bunga-Bunga muss sein Schlafplätzchen im Beiboot räumen, damit Woody-Baby es nach bewährter Art wassern lassen kann. Debütant Sinclair ist vorgesehen, das Außenkommando zu führen und Bungaree als profunder Kenner der Materie soll die Schirmherrschaft der Expedition übernehmen.
Auch Schmetterlingsjäger Brown und Pinsel-Bauer sowie Abrax und Brabax gehören zum erlesenen Spähtrupp.
Califax hat natürlich keinen Bock auf ausmergelnde Fußmärsche, außerdem befürchtet er, sich allzu weit von der Kombüse entfernen zu müssen. Obendrein braucht Fliege noch seine Zuwendungen.

Entgegen Bungarees eindringlichem Ratschlag lässt Sinclair die falsche Flußseite ansteuern. Die Strafe für das Zerlatschen des tabuen Ufers folgt sogleich. Ein Warnwurf mit einem Bumerang streift fast Sinclairs Skalplocke. Und nun zeigt sich, dass es ein äußerst diffiziles Unterfangen ist, einen Bumerang endgültig zu entsorgen. Sinclair gibt sich fast den Gnadenwurf.

Während des Leutnants Trance wird das schlechte Ufer gegen das gute ausgetauscht. Ein neumodischer Schmetterling entkommt Browns Käscher, dafür findet er eine übel müffelnde Pflanze. Sinclair kommt das alles zu kindisch rüber und so überredet er Abrax zur Goldsuche.
Die beiden tauchen tief ab in der grünen Hölle, auf der Suche nach dem güldenen Fluß.

Brabax und Tommy fühlen sich beobachtet und verfolgt. Zu Recht.
Drei suspekte Typen in züchtigen String-Tangas machen einen auf bedrohlich. Micaela Schäfer hätte mehr hergemacht, aber man kann ja nicht alles haben. Jetzt kommt Bungarees großer Auftritt.
Er nimmt erfolgreich Kontakt zu seinen Kollegen auf.

Sinclair hat als Prospektor wenig Glück, er findet nur Kieselsteine. Brabax erspäht dafür ein großes Funkeldings im Wasser, das sich als Nugget entpuppt. Da sieht sich Sinclair sogleich genötigt, die Fundstelle im Namen Georgs der britischen Krone einzuverleiben. Als er lauthals über das Umgraben des Kontinents philosophiert, wird Abrax nachdenklich.
Sinclair trägt die Fundstelle in eine selbstgemalte Karte ein. Aber die Gegend scheint verwunschen, ein garstiger Myriapode kneift ihn ins Künstlerhändchen.

Die drei Ureinwohner laden die Expeditionsleute ein, mit ihnen an der  Jagdbeute herumzuknuspern. Im Nu ist ein zünftiges Dschungel-Camp zusammengenagelt. Es gibt sogar vollkommen uneklige Sachen zu essen. Da kreuzt der gleiche oder selbe Wurm den Pfad von Brown, der in Verzückung gerät. Sofort massakriert einer der Zausel das Viech, bevor Schlimmes passiert. Wie es heißt, kann der Wurm einen "ausgewachsenen Mann t'oten".

Da kommen die Frauen wieder mal besser weg. Malermeister Bauer hat in der Zwischenzeit die drei Urwaldis naturgetreu auf die Leinewand gekliert und zeigt das Bild auch noch stolz herum. Die drei Konterfeiten rasten aus, denn ihre Seelen sind jetzt futsch.

Der vergiftete Sinclair deliriert bereits, Abrax versucht, ihn in Richtung Lager zu schleifen.

Bauer steht kurz davor, selbst entseelt zu werden, da hat Johnny eine rettende Idee. Er häckselt Bauers Kunstwerk und wirft die Schnipsel in die Flammen. Bungaree postuliert, dass nun alles wieder im Lot ist.
Abrax hat mit seinem Anhänger endlich das Lager erreicht. Jetzt können nur noch die Eingeborenen helfen. Einzige Heilung verspricht die intranasale Verklappung der Stinkeblume. Gut, dass Brown als alter Messie das Ding noch in seiner Trommel findet. Nun erfordert es ein wenig Geduld, bis Sinclair wieder brauchbar wird.
Nachdem man sich artig bei den Buschmännern bedankt hat, die den Bleichgesichtern gegenüber ein wenig rassistisch sind - natürlich positiv. Das Boot wird wieder klargemacht und die "Investigator" angepeilt. Abrax wirft seinen Schatz völlig bedenkenlos, aber guten Gewissens ins Wasser, das ist des Gutmenschentums zuviel.

An Bord geht das Gerücht über den reichen Goldfund um, allerdings vom fiebernden Sinclair in die Welt gesetzt. Abrax schreddert nun auch noch den letzten Beweis und Australien scheint fürs erste vor der Krone gerettet.
 
Das Heft erreicht nicht ganz die Ausgefeiltheit des letzten, aber die Darstellungen von Natur und Viechereien sind ganz allerliebst.

 

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