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444 Krokos, Knast und Knallerei Dezember 2012



In Port Jackson nichts Neues. John Thistle modert noch immer im Knast leise vor sich hin. Und noch immer wird er von Miss Camilla, einer extrem herben Tusse belagert. Weglaufen unmöglich - obwohl, an der Mauer hat schon einer etwas Bergbau betrieben. Thistle hat's als gefühlter Verlobter nicht leicht. Hat was von mentaler Folter. Der Ex-Navigator erhofft sich immer noch Rettung von der "Investigator". Laut Milli ist der Kahn jedoch längst abgenippelt, weiß die Schreckschraube etwa mehr?

Um das Schiff scheint es wirklich traurig bestellt. Während Woody an der Flanke herumbastelt, muss die Mannschaft ein künstliches Trockendock simulieren. Dabei wird das Schanzkleid extrem überlastet. Die Drückerkolonne nimmt ein  unfreiwilliges Bad. Was auf der einen Seite wieder heil ist, geht nun gegenüber zum Teufel.
Califax hält den Badejungen einen Vortrag über die Gefährlichkeit von Hochsee-Krokodilen. Die Sorge hat einen durchaus berechtigten Hintergrund, denn vor Neuguinea gabs schon mal Kroko-Alarm:
Vor vielen Monden hielt Woody Ausschau nach leckeremTreibgut und fixierte in der Ferne einen schwimmenden Baumstamm. Da sowieso wieder mal Flaute war, haute sich Will, der einzige mit dem  "Goldenen Seepferdchen", todesmutig ins Wasser, um das Dingens zu erkunden.

Naturfreund Brown entdeckte mittels seines Perspektivs, dass auf dem grünen Stamm  zwei wulstige Glubschaugen festgetackert waren. Da Will Wasser in den Lauschern hatte, machten sich Woody und Braun mit der Schaluppe zur Rettung auf. Mit dem Paddel als Vorspeise ließ sich das grüne Ungeheuer ein wenig ablenken, Will ward gerettet. Um Browns Forscherdrang zu befriedigen, kantete Woody das arme Reptil auf die Planken. Eigentlich hätte der Pott dadurch zerbröseln müssen. Gutmensch Califax wollte das Tier beschützen und entlockte ihm vermittels einer Zwiebel die adäquaten Tränen. Brown war davon nicht im mindesten beeindruckt. Bald war C-Fax wieder aus der Kombüse zurück, er hatte lecker Schnittchen fürs liebe Krokolein gebastelt. Natürlich wurden auch die gut verschnürten Kauleisten entsichert. Der Grüne machte sich aber nichts aus Schiffszwieback, Krakenzahns fürchterliches Schicksal muss sich wohl in Fachkreisen herumgesprochen haben. Der flinke Califax entkam, Will konnte sich schnell noch ducken, dann wurde das Steuerrad verkostet. Das Krokodil fand's tranig und ging enttäuscht wieder ins Meer. Califax, der die Büchse der Pandora entknotet hatte, mimte verschlagen das Unschuldslamm.
Diese lustige Begebenheit ist kaum verklungen, da entern Frosch und Hyde die "Investigator" von achtern. Sinclair steht ahnungslos am Steuerrad, Frog will ihn mittels eines Wischeimers schnell sedieren. Doch beim Schwungholen zergelt er Hyde eins über die Omme Dieser geht zu Boden und erwacht als Dr. Jekyll.
Glücklicherweise wird Califax durch ätzende Bauchleere wach. Auf dem Weg zur Kombüse beobachtet er das Vorkommnis an Deck. Frog stellt sich mit seinem Eimer echt deppert an und trifft erneut diesmal Dr. Jekyll am Brägen. Der klappt wieder in den Zustand Hyde zurück, sehr interessant. Sinclair hat Frog schon souverän im Würgegriff, da bietet sich Califax, der Dämlack, als Geisel dar.

Während Hyde nun Kurs auf England setzt, schleicht sich Frog in die Pulverkammer. Hier präpariert er alles für den finalen Bumms. Die Schafe gucken heute bloß blöde aus der Wolle.
Am Ruder gibt Hyde den blonden Hans. Der Gesang erweckt Brabax, der sofort stutzig wird, denn Sinclair singt prinzipiell nie. Am Steuer entdeckt er Hyde. Dann taucht Frog wieder als Eimerschwinger auf, kann dem krakeelenden Brabax aber nichts anhaben. Der Eimer ist unterdessen bei Woody gelandet, der seinerseits Hyde wiederum in Jekyll umpolt. Mit wohlgesetzten Worten fragt Jekyll nach dem Weg zur Abbey Road.
Der Frosch hat sich in Hydes Kahn abgeseilt, um der großen Explosion zu entgehen.
Rattifax und Trim entdecken die brennende Lunte  und holen Freund Bungaree aus dem Koma seines Sangria-Kübels zurück ins Leben.
Der letzte Schlachtruf Frogs wird erstickt durch Bungarees Wurf mit dem tickenden Pulverfass.
Eine Planke des Bootes macht aus Jekyll wieder mal Mr. Hyde. Gerade will er randalieren, da trifft ihn als Spätfolge die abstürzende Rah und er ist wieder der vornehme Herr. Dr. Bell erkennt in Jekyll seinen alten Studienkumpel Henry. Da Flinders der Sache nicht traut, macht Bell noch einmal die wissenschaftliche Gegenprobe. Woddy übernimmt die Entschärfung. Um vor weiteren Wechseln geschützt zu sein, trägt Jekyll nun Frogs Eimer über dem sensiblen Brägen.

Im Kerker von Port Jackson grüßt das alltägliche Murmeltier, Thistle wird wieder von seiner raum- und besitzergreifenden Braut heimgesucht. Die Modalitäten sind bekannt.

Meister Frog scheint unkaputtbar zu sein. Mit seinen etwas tuntesken Unter-Beinkleidern als Segel, surft er kühn durch die Wellen der Tasmanischen See.
Man wird sicher nochmals von ihm hören müssen.

 

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