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449 Die Wigham-Bande Mai 2013



Jane hat mit Abrax und Brabax den Schafwollernte nach Sydney gekarrt. Mr. Simmons, der hiesige Woll-Höker hat die vereinbarte Kohle nicht abgedrückt, was Jane in die Bredouille bringt. Schließlich wartet Hancock auf die Kreditrückzahlung. War ja klar, daß der schuftige Geldverleiher seine Schwägerin hineingeritten hatte. Wooly Simmons sollte sich ebenfalls schämen.

Auf dem Weg zu Catherine kommen die drei Reisenden an einem Menschen-Soufflee vorbei. Leichhardt gibt seine durch Kaufmann Mackay gesponserte Expedition quer durch die Mitte bekannt.
Unter den frommen Wünschen von olle Melissa verabschiedet sich der junge Forscher.

Als Jane bei ihrer Schwester eintrifft, sitzt diese gerade mit Oberzocker Wigham über den Spielkarten. Catherine ist vom Besuch vollkommen angefressen. Obendrein bittet Jane auch noch um Zahlungsaufschub. Die reiche Zicke lässt ihre arme Schwester abblitzen.
Zum Glück fällt es Abrax noch ein, daß sie Catherine den fehlenden Schatzkartenteil aus den Rippen leiern wollten.

Auf Bingleys Anwesen kippen seit Tagen immer mehr Schafe aus den Latschen. Vermutlich sind das die Spätfolgen des Schafscher-O-Mators. Mit ungenügend getesteter Technologie ist nicht zu spaßen. Der alte Farmer ist ratlos, Schon will Califax zu seinem ultimativen Elixier greifen, da mischen sich die beiden Edel-Aborigines ins Geschenen. Natürlich haben sie die Misere vorher genau studiert. Auch sie schwören auf ein Allheilmittel, es ist das Schuppige Dickblatt.
Als sie es Bingley anbieten, macht der den Blassnasen alle Ehre und stopft es sich als persönliches Haartonikum ins Gesicht.
Immerhin kapiert zumindest Califax, daß das Grünzeug die kaputten Schafe reparieren soll. Und siehe da, das Zeug wirkt prompt. Nebenwirkung sind starke Blähungen einhergehend mit müffligen Winden und dem finalen Rettungsschi....
Endlich scheint das Kraut auch bei Bingley zu greifen und er sucht schleunigst die heimische Latrine auf.

Während Jane auf ihre Schwester wartet, lässt sie sich vollkommen unbedarft von Wigham wegen des Schatzes aushorchen. Endlich hält Abrax das Bild in seinen feuchten Händen. Auf der Rückfahrt wird das Artefakt sogleich untersucht, mit der nüchternen Erkenntnis, das nur ein Knittelvers auf der Rückseite steht, der keinerlei Beziehung zum ersten Teil herstellen lässt.

Nun kommt auch Hancock nachhause, seine Alte sitzt immernoch mit Wigham beim Kartenspiel. Wigham soll für seinen Auftrag die beiden Versager Goodenberry und Malloy mitnehmen.
Und sowas nennt sich "Bande".

Wieder zurück in Sidney beginnt Jane zu schwanen, dass ihr Schwager hinter dem Wolldumping steckt.

Brabax findet scharfsinnig heraus, daß die Bildränder nicht zusammenpassen. Vermutlich hat Sinclair einen längeren Leporello fabriziert. Zufällig treffen sie auf Melissa. Für eine 5-Minuten-Terrine ist sie bereit, etwas über den Schatz auszuplaudern. Nachdem der Löffel wieder trocken ist, plaudert sie aus, daß auch sie solch einen Bildteil von Sinclair bekam, den hat nun Leichhardt. Da heißt es flinke Füße, denn Leichhardt befindet sich vielleicht schon auf dem Weg nach Brisbane.

Wigham macht sich mit seiner Schleudertruppe in die Spur zu Bingleys Farm. Unterwegs gelingt es ihm. die beiden für den Schatz zu begeistern, Hancocks Auftrag ist ihnen nun Schnuppe,

Auf dem Weg zum Hafen hinterlässt Jane dank ihrer Kutschkünste eine Schneise der Verwüstung. Hilft alles nichts, Leichhardt ist nicht mehr einzukriegen.

Als Bingley endlich sein Häufchen gemacht hat, haben auch die Schafsheiler ihre Aktion beendet. Alle kranken Viecher sind ihren Druck losgeworden. Zum Dank bietet Bingley den beiden seinen Mantel sowie einen sicheren Arbeitsplatz samt Kost und Logis an. Die zwei verschmähen alles und ziehen von dannen.
Abrax und Brabax planen, um an die Karte zu kommen, Leichhardt den Weg abzuschneiden. Jane ist auf ihrer Seite. Also muss noch der alte Bingley bekehrt werden.
Vor der Farm ist bereits die Wigham-Bande eingetroffen, sie sind unberechenbar.

Der "positive Rassismus" der beiden Oxford-Aborigines war ja beim ersten Mal ganz lustig, unnötige Übertreibungen wirken aber eher albern.

 

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