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450 Im Outback Juni 2013



Während die Wigham-Bande Bingleys Farm beobachtet, binden die sattsam bekannten, und besserwisserischen Aborigines deren Pferde los.
Wigham hat einige Bedenken, die Schatzkarte mit Gewalt zu holen, denn er fürchtet Prügel von den kräftigen Zimmerleuten.
Soeben kommen die über den Tisch gezogenen Wollverkäufer aus Sydney zurück. Der alte Bingley mag es nicht glauben, was er mit Catherine für ein Miststück auf die Menschheit losgelassen hat.
Abrax will die Farm mit Hilfe des noch zu findenden Schatzes retten. Mit großer Mühe läßt sich Bingley überzeugen, daß dies der einzig mögliche Weg ist.
Bevor die Abrafaxe aufbrechen, das in Leichhardts Besitz befindliche Kartenteil abzugreifen, sollen sie von Bingley noch ihren verdienten Lohn erhalten.
Bargeld ist leider aus, also gibt's Naturalien.
Califax erhält einen royalen silbernen Löffel, Brabax einen Kompaß und Abrax einen Mick-Dundee-Deckel, gerade letzter Schrei im Outback.

Schweren Herzens läßt der Alte auch seine Tochter mit den Abrafaxen ziehen. Er will sich mit Hannibal in der Zwischenzeit allein um die Schafe kümmern.
Das einzige Pferd braucht er allerdings selber.
Wie gerufen kommen da zwei Gäule der Bande angetrödelt, die sich von den Faxen überzeugen lassen, die bessere Kundschaft zu sein.
Der paarweise Ausritt der Schatzsucher wird von der Bande beobachtet. Leider ist ihnen zur Verfolgung nur Malloys Gaul geblieben, aber der steht natürlich den Cheffe zu. Die beiden Deppen müssen hinterherschlurfen.
Die Faxe sind mit Jane schon ein gutes Stück des Weges vorangekommen und sie hoffen, demnächst Leichardts Fährte zu kreuzen. Man hat also Zeit für eine ausgiebige Rast. Califax sucht zusammen mit Jane nach etwas Eßbarem.
Die Verfolger sind bis auf ihren Vorreiter schon recht abgeschlafft. Aber die Energie bei Goodenberry und Malloy reicht noch aus, sich gegenseitig anzumachen. Dabei kommen sie ins Trudeln und Goodenberry beschädigt sich.
Nun hat Malloy zusätzliches Gepäck zu schleppen.
Califax, der sich erfolgreich als Nesträuber betätigt hatte, und Jane gruseln sich im finsteren Dschungel um die Wette. Ist aber nicht nötig, denn sie sind nur einer Horde herzallerliebster Koalas aufgesessen. Einfach zum Knuddeln, die Rasselbande.
Unterdessen haben Abrax und Brabax Probleme mit ganz anderen Kalibern. Eine fette grüne Schlange bedroht Califaxens Ratte.
Jane läßt sich mit dem Reptil auf keine Diskussionen ein und kickt den Wurm ins Off.

Nach diesen Schrecken haut Califax die geräuberten Eier in die nicht vorhandene Pfanne.
Am nächsten Morgen ist Jane mit Abrax und Brabax im Fluß baden. Hoffentlich mit Sitte und Anstand.
Da passiert das Malheur. Die Verfolger sind plötzlich da und Wigham nimmt die Ratte als Geißel. Dem dünnhäutigen Califax ist eine lebende Ratte lieber als ein unsicherer Schatz.
Die Anhänger des Badekults kommen zurück und sehen, wie sich Califax und Ratte gefesselt im Grase räkeln. Zerknirscht muß Califax eingestehen, das Geheimnis der Schatzkarte verraten zu haben. Aber wer kann dem kleinen Dickling schon böse sein.
Brabax macht seinen Truppenteilen wieder Mut, auch wenn's jetzt per Pedes weitergehen soll. Bald treffen die Reisenden in der Pampa auf fette Emus, die zum Besteigen einladen - theoretisch jedenfalls. Abrax, der Paul Hogan für Arme, macht sich als Einreiter nützlich und scheitert kläglich. Califax geht die Sache schon schlauer an und versucht, den Testvogel mit lecker Beeren zu kompromittieren. Gelingt ihm auch. Mit Hilfe dieser Technologie des gegenseitigen Vorteils kommen die Reiter mehrere (!) Tage voran.
Woher die Abrafaxe die vielen Beeren nehmen und ob die Emus wirklich zu bekloppt sind, sich selber welche zu besorgen ohne sich das Kreuz zu lädieren, das bleibt im Dunkel verborgen.
Ein markanter Baum lädt zu einem schattigen Päuschen ein. Califax entdeckt ein künstlerisches "L" in der Borke. Bei Leichhardt haben wir es wohl mit einem Baumfrevler zu tun?! Und die "Stiftung Lesen" befürwortet solches noch.

 

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