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451 Feuer und Flamme Juli 2013



Die Wigham-Bande macht eine technische Rast. Der Boß hat's wirklich nicht leicht mit diesen beiden lausigen Amateuren, erbärmlichen Piesepampeln, Fiepskötern, Sandhockern, Schlappschwänzen und talentlosen Käsekackern.
Als sich dann Wighams Hilfskräfte noch gegenseitig an die Gurgel wollen, rastet er aus. Malloy rettet die Situation, er hat in der Ferne die vermeintlichen Abrafaxe erspät. Sogleich wird wieder die Verfolgung wieder aufgenommen.

Die Abrafaxe und Jane galoppieren munter auf ihren Emus durch die Pampa. Weshalb die Vögel so debil aus den Federn glotzen, erschließt sich nicht. Wegen einer Steilkante müssen die Faxe einen Bogen schlagen und kommen so der Bande eine Etage tiefer wieder entgegen. Das bringt Wigham auf eine Idee. Malloy hat mal wieder seine Zündhölzer verbummelt. Sowas nennt sich Brandstifter. Auf Goodenberry ist da mehr Verlaß. Die alte australische Wiese brennt munter drauflos und das Feuer kommt der in ungesunde Hast verfallenen Reisegruppe immer näher Hier endet selbst die beknackte Loyalität der Emus. Selber laufen ist ja auch viel gesünder für die Faxe. Brabax hat seine Schachtel "Riesaer" natürlich immer dabei. Als Kenner der Prärie versucht er es mit einem Gegenfeuer.

Blöd ist nur, wenn die Windrichtung nicht stimmt. Nun haben sie sich selbst in die Zange genommen. Wigham jedenfalls freuts, er zieht in der geplanten Marschrichtung der Faxe weiter, in der Hoffnung, irgendwo auf Leichhardt zu stoßen.

Califax schwächelt und läßt sich tragen. Auch Jane offenbart hier eine gewisse Zickigkeit. Sie ist pausenlos am Kreischen - hier würde ein Stempel mit ihrer munchesken Physiognomie die schwere Zeichnerarbeit immens erleichtern. Rettung scheint die Präsenz einer Gruppe Aborigines zu verheißen, denn die wissen sich in solcher Situation bestimmt zu helfen. Aber plötzlich verschwinden sie wieder vom Schirm. Sie sind jedoch bloß in einem Tümpel abgetaucht und rufen die Verzweifelten zu sich herunter. Die pflichtvergessenen Emus baden auch schon.

Wighams Bande ist vorangekommen, macht jedoch einen erschreckend ausgelutschten Eindruck. Während Goodenberry unter erheblicher Austrocknung leidet, schwärmt Malloy von den schönsten Arten des Limonaden-Konsums. Sensibelchen Godenberry erleidet einen schweren Koller.

Das Wasserloch kann nun verlassen werden, denn die Feuerwalze ist vorbeigerollt. An einem leicht angekokelten Baumstamm entdeckt Cali ein kunstvolles Schnitzwerk. Das "L" scheint aber keinen zu interessieren. Dafür hat sich ein kleiner Junge Califaxens Ratte zum Mahl erkoren. Es gelingt Califax jedoch, den Knaben von dem infamen Ansinnen abzubringen, zumal dessen Mutter soeben lecker Wurzelwerk im Erdboden verortet hat. Der Dicke hilft mit seinem königlichen Kompottlöffel beim Baggern. Und er schlägt sogleich seine Fangzähne in die butterweich und nachhaltig gegarte Wurzel. Aber es reicht für alle und man haut sich die Hutzen voll bis zum Eichstrich.
Am nächsten Tage dürfen die Abrafaxe und Jane die Aborigines begleiten.

Ihr gemeinsames Ziel ist der heilige Berg Uluru. Zum nächsten Abendbrot gibt es für alle köstliche Schlange zu futtern, es könnte sicher Schlimmeres aufgetischt werden.
So gehen viele Wochen ins Land. Dank Leichhardts - für einen Preußen doch ganz passabler - Schnitzkunst, wähnt man sich immer auf der richtigen Fährte. Und Califax lernt die korrekte Zubereitung einer Astgabel-Made. Abrax bringt seinen Dundee-Deckel in Gefahr und erhält einen Bumerang zum Geschenk.
Dann gibt's vom eingeborenen Reiseführer noch eine Lektion in Regenbogenschlangenforschung.

Auch die Wigham-Bande hat ein Zeichen Leichhardts entdeckt, der Hunger läßt Malloy seinen letzten Stiefel verzehren. Wigham ist keine Gefühlsregung anzumerken, Goodenberry hat sich phlegmatisch ins persönliche Koma abgemeldet.

Kurz vor dem Erreichen des Uluru werfen die Aborigines ihre lästigen Trittbrettfahrer ab. Die Blassen haben am Berg nichts verloren. Außerdem röchelt in der Ferne bereits Leichhardts Lagerfeuer. Dort treffen sie auch auf den Gesuchten, der während der Reise seinen ganzen Troß aufgegessen hat. Ohne langen Smalltalk wird er sogleich nach der Karte gefragt, Califax rettet sie rechtzeitig vor der Verkohlung. Im Gegenzug für einen trockenen Schmatz auf Leichhardts Backe bekommt Jane das Bild. Obwohl der Forscher die Faxe gern an seiner Seite gehabt hätte, entscheiden sich diese zugunsten Janes. Aber Leichhardt will unbedingt weiterziehen. Die Abrafaxe und Jane wandern nach Sinclairs Garden zurück, mit Califax als Wurzelschwein.

Weshalb Leichhards Mission in die Hose geht: sein Kumpel Kelly hat sich ein Stück vom Hutzibutz eingesteckt. Man soll sich eben nicht am Eigentum der Regenbogenschlange vergreifen.

 

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