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462 Das schwarze Tor Juni 2014



Nach dem Thermeninferno sind die Faxe beim Prinzipal in Ungnade gefallen. Der alte Knauser hatte keine Haftpflichtversicherung und nun ist der fette Gewinn der letzten Wochen im Orkus. Obendrein wurde der Circus mit einem provinziellen Gastspielverbot belegt.
Der Ruf ist dahin und die Faxe sind ohne Anstellung.
Selene bekommt kein Futtergeld für ihren Elefanten und kündigt.
Ein muskulöser Snob, angeblich der Gladiator Adonis, begeistert Thusnelda für seine Groupie-Loge. Da muß auch Trauthelm mit.
Nur Leonidas schwört Sponti die ewige Treue und gibt darauf auch einen aus.
Selene hat für ihren Grauen einen Job als Lastenheber aufgerissen. Vada und Ule suchen nach Titus.
Zum Zeichen der Mitgliedschaft behängt Adonis seine neu gewonnene Jüngerin mit einer goldenen Klunker.
Der treue Trauthelm bekommt zur Gladiatorenschule nur Zutritt, wenn er sich anheuern läßt.
Unter Vadas Augen hat Occius mittlerweile Ule gekidnapped.
Die Aufnahmeprüfung für die Gladiatorenschule meistert Trauthelm souverän, der Prüfer Faustus kann seine Zufriedenheit nicht mehr artikulieren.

Im Eifer der Wiedersehensfreude mit Thusnelda kriegt Adonis von Trauthelm einen kleinen Knuff.
Der Türsteher einer Therme hatte in totaler Unkenntnis die Faxe, die Schrecken aller römischen Badeanstalten, hereingebeten.
Vada folgt den Faxen in die Therme und entweiht die Männer-Abteilung. Nun wird auch offenbar, daß hier eine Ratte dem Bade frönt. Das führt zum verdienten Hausverbot für die Abrafaxe.
Alldieweil sich Trauthelm ohne Gegenwehr von Adonis verbeuteln läßt, taugt er nicht als Gladiator und wird zum Rüstungspolieren abkommandiert. Hauptsache, er kann in Thusneldas Nähe abhängen.
Die Faxe und Vada haben endlich Ule aufgespürt, er wird im neuen Torbau gefangengehalten. Auf Spontifex und Leonidas können sie nicht zählen, die befinden sich derzeit im cervisischen Koma.
Adonis läßt sich für einen Auftritt bei Prozzius Brassus aufbrezeln. Thusnelda wird die Ehre zuteil, sich als Nasenhaarfriseuse zu beweisen.
Adonis macht sich in seinem schwuppigen Tütü als Gladiposer vor den örtlichen Geflügelmästern zum Löffel. Bitter enttäuscht kündigt Thusnelda ihre LALA-Mitgliedschaft und zieht Leine.
Avicula war der ziemlich bräsigen Baustellenarbeit überdrüssig geworden und hatte aus lauter Frust das Stadtbild ungünstig verändert. Erst als Thusnelda ihren güldenen Anhänger gegen Gemüse eintauscht, kann man den Elefanten wieder besänftigen.
Nun werden auch Spontifex und Leonidas aus ihrer Dünnbier-Matrix zurückgeholt. Thusnelda erklärt ihren Wiedereintritt ins Geschäft und macht Spontifex Beine, endlich Rom wieder als Ziel ins Auge zu fassen.
Aber erst mal muß Ule herausgeholt werden. Vor dem Neuen Tor ziehen stinkende Schwaden auf. Ein Römer brutzelt hier Asphaltsuppe für den Straßenbelag.

Um die wachhabenden Legionäre soll sich Thusnelda kümmern. Die Aktion startet, sobald es dunkel wird, mächtig gewaltig.
Thusnelda bezirzt die Wächter und bittet um die Rettung ihrer Katze von einem benachbarten Dach.
Die Faxe machen sich derweil an den Teerkoch heran und Abrax löst ihn zur Nachtschicht ab.
Nun geht's an Ules Befreiung. Der Elefant ist doch etwas zu kurz geraten und reicht nicht bis zum Fenster hinauf. Leider hat niemand den indischen Seiltrick drauf.
Während Thusnelda vor den Legionären ihre Hupfdohlen-Nummer zum Besten gibt, taucht plötzlich Occius auf und versaut ihr die Schau.
Ule sieht von oben die Bewacher zurückkommen und macht Druck. Zum Glück ist Trauthelm endlich aufgetaucht und gibt den fehlenden Untermann, womit die Leiter die perfekte Länge beklommt.
Als Trauti Thusnelda in Gefahr sieht, eilt er mit seinem Ballast zu Hilfe und kippt die ganze Fuhre auf Occius und die armen Legionäre.
Die gestürzten Artisten können entkommen, nur Abrax und Leonidas samt Menagerie stellen sich den Horden in den Weg. Abrax macht aus dem heißen Teer eine schöne Feuerwand, wodurch ihnen selber der Fluchtweg abgeschnitten wird.
Im Schutze des muggeligen Teerpotts überwinden Leonidas, seine Köter und Abrax das flammende Inferno. Bidde - eine Weltidee!
Die Verfolger können da nur kneifen. Occius hat es vergeigt und ihm entfleucht ein Fluch.
So hat Abrax den Trierern bei der Farbgebung des Porta Nigra geholfen.
Nun sind alle wieder beisammen, sogar Titus ist aufgetaucht, er hatte sämtliche Aktionen in einem Zirkuswagen verpennt.
Jetzt kann die Reise nach Marseille weitergehen.

 

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