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465 Der Mithras-Stier September 2014



Dank des Titelbildes ist eines der letzten Geheimnisse der Abrafaxe endlich offenbar geworden: Califax trägt rosa Schlüpper.
Nach der Flucht aus Taracco über die alte Römerpiste Via Herculea sind es nur noch wenige Tage bis Valencia, wo Titus auf seinen Onkel Claudius zu treffen hofft. Occius scheint erst mal abgehängt. Califax lebt gerade mal wieder seinen Druidenfimmel aus. Dabei macht er die Bekanntschaft eines relativ freundlichen Stiers. Während Califax das Horntier mit frisch gerupftemThymian abfüllt, nahen von Ferne her drei Reiter. An der Spitze - oh Schreck - Occius in voller Schönheit. Aber er reitet am Zirkus vorbei, von zwei römischen Soldaten verfolgt. Die Zirkusleute sind halbwegs verwirrt.
Hier muß in die Vergangenheit gegriffen werden: Occius war wegen seiner dummen Frage nach dem Zirkus in Tarraco selber in die Falle gegangen und festgesetzt worden. In der Nacht gelang ihm die Flucht, worauf der Statthalter

ihm zwei Büttel hinterherschickte.
Nach anfänglichen Diskrepanzen, wie auf Occius' Auftauchen zu reagieren wäre, zieht man dann doch weiter.
Kaum hat Titus das Stadttor von Valencia passiert, da wird er überraschend angelabert. Wie's der Zufall will, ist es Onkel Claudius, ein reicher Großgrundbesitzer.
Da eine Hand bekanntlich die andere nicht beißt, verspricht Titus im Gegenzug für die Hilfe nach Rom zu kommen, den Herrn Onkel ein wenig zu protegieren.
Bald darauf ist der Zirkus auf einen Frachtensegler verladen.
Da entdeckt Califax seinen alten Freund, den Stier, der jetzt an einer Mauer angetackert ist. Ein Mädchen erklärt ihm, daß das arme Viech dem Gott Mithras geopfert werden soll. In Califax erwacht sogleich der Mutterinstinkt. Das Mädchen ist Mithras-Insider und verspricht Califax zu helfen. Über die heimische Kellertreppe geht's hinab in die Katakomben. Hier hat Califax einen Logenplatz, um die Stier-Metzger zu beobachten. Soeben ist Occius dabei, beim Obermacker Hilfe gegen Titus zu erhalten. Der Pater schickt zwei Kultkrieger aus, das Zirkusschiff aufzuhalten. Das muß Califax verhindern - nicht etwa, den Zirkus zu alarmieren, sondern den armen Stier zu päppeln.
Das Schiff ist endlich zum Ablegen bereit.
Der Käptn opfert der See noch schnell ein wenig Weihwasser.
Auch die beiden Mithrasianer sind schon im Hafen aufgetaucht.
Obwohl der Stier zwischenzeitlich weggeführt worden war, steht er nun wieder wie vordem an der Mauer. 

Man ist geneigt, anzunehmen, daß die Mauer auf Seite 12 falsch eingefügt wurde. Jedenfalls sieht der Stier nun etwas angefressen aus der dehydrierten Kuhhaut Califax und Aurelia bekommen das zu spüren als der Stier mit ihnen Ball spielt. Dann büxt er aus.
Die beiden Mithras-Jünger sehen sich genötigt, statt das Auslaufen des Kahns zu verhindern, lieber ihren Opferstier zu verfolgen.
Der Kapitän läßt endlich ablegen, die Ratte bleibt an Land, um ihren Califax zu suchen.
Occius naht mit dem jetzt zivilen Pater, seines Zeichens Decurio von Valencia. Als sie den Hafen erreichen, ist das Schiff schon weit auf dem Meer.
Occius kapert ein Fischerboot, dabei läuft ihm auch noch Califax in die Arme. Der wird samt Ratte ebenfalls mitgenommen.
Bei stürmischer See nähern sich die Verfolger immer mehr dem Zirkus-Frachter. Von einer hohen Welle stürzt sich Occius wie ein Geier auf das Schiff mit dem Zirkus. Notgedrungen plumpst Califax hinterdrein. Er muß von Avicula gerettet werden.
Occius versucht, sich an Titus zu vergreifen, wird aber von Avicula niedergerüsselt.
Im weiteren Verlauf der Seereise nach Rom ist dem Schiff wenig Glück beschieden, denn durch einen Blitz entsteht ein Segelbrand in dessen Folge sich das Schiff an der Sollbruchstelle teilt.
Während die Zirkusbesatzung sich komplett an Land retten kann, welches wissen wir allerdings noch nicht, schwimmt die glücklosere Schiffsbesatzung auf einem gekenterten Zirkuswagen weiter auf hoher See.

 

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