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469 Windige Pläne Januar 2015



Die beiden Sklavenjäger kommen mit der zappelnden Beute in ihre Carthagoer Stammkneipe.
Die Neugier der anderen über die frische Ware wird leider nicht befriedigt, obwohl Menopausos nicht das hellste Licht in der Lampe zu haben scheint.
Die beiden wollen keine Zeit mehr verplempern, sie schwingen sich auf die hier geparkten Überland-Dromedare und schießen mit ihrer wertvollen Fracht in den Wind.
Kurze Zeit darauf nähern sich die Zirkusleute dem verrufenen Logistikzentrum des hiesigen Sklavenhandels. Für einen Humpen Vergorenes verrät ihnen ein Stammtischler, daß die grobe Richtung der Sklavenfänger Leptis Magna sei. Kann stimmen, muß aber nicht. Die einen sagen so und ...
Da viele Wege nach Leptis Magna führen, trennen sie sich in zwei Suchtrupps. Die Faxe ziehen über Theveste, der Rest soll in Richtung Thapsus laufen.
Titus, Ule und Vada befinden sich unter verschärftem Stubenarrest des Centurios. Während Titus in den Schlaftabletten-Modus umgeschaltet hat, wollen die Kinder ein wenig Aktionismus verbreiten.
Aber selbst Selene als Köder zieht beim Senatorensöhnchen nicht.
Da bemerkt Ule, daß die Kerkertür plötzlich offensteht.

Vor ihrer Flucht muß Titus seinem Vater unbedingt noch einen Brief hinterlassen. Dann stehlen sie sich davon. Außer einem nassen Hund begegnet ihnen niemand. Plötzlich taucht Occius aus der gewitterschwangeren Nacht auf. Nun wird klar, daß Occius der Fluchthelfer war und alle Hindernisse beseitigt hat. Er läßt die ohnehin transparente Maske fallen und offenbart seinen Auftrag, den Einzug der Kinder in Rom zu verhindern. Titus ist in der Zwickmühle, doch die Befreiung Selenes scheint ihm erst mal wichtiger. Nachher kann er Pappis Auftrag immernoch erfüllen.
Beim Lesen von Titus' Brief wird Occius vom Centurio erwischt. Aber Occius gelingt es, Vosincius solange zuzutexten, bis dieser verspricht ihn sogleich nach Rom zu begleiten. Bald legt der Kahn ab und Occius wähnt sich nach erledigtem Auftrag schon als freier Mann.
Daß die Abrafaxe auf den richtigen Spuren wandeln, zeigt sich als die die Ratte einen interessanten Fund macht: Kamelknödel. Brabax schließt nach kurzer Analyse am Zustand der Exkremente, daß es sich dabei nur Kontaminat der  sklavenjägerischen Dromedare handeln kann. Mit neuem Schwung gehts weiter, Selene zu retten. Bald erreichen sie ein Dorf, wo sie erfahren, daß tatsächlich die Bande hier durchgezogen ist. Obendrein waren die Schurken noch garstig zu Mensch und Tier.
Allerdings schwindet die Hoffnung, sie einzuholen, zumal Califax ein wenig schwächelt.
Auch Titus und die beiden Kinder galoppieren sich auf der Piste nach Ägypten die Hacken wund. Vada hat in der germanischen Grundschule gut aufgepaßt und steuert die alte Bauernregel bei: im Osten geht die Sonne auf.
Auch der Zirkus sucht auf seiner Route nach Selene. Leonidas will mit seinen Tölen unterwegs ein wenig dazuverdienen, aber Tusnelda läßt die Domina raushängen und verdirbt ihm die Geschäfte.

Während Abrax und Brabax über die Notwendigkeit eines ultimativen Transportmittels fachsimpeln, operiert Califax bei einem armen Hornochsen am offenen Meniskus. Diese gute Tat zieht eine Einladung zu einer bäuerlichen Mahlzeit nach sich. Leider hat der Bauer auch keine schnellen Transportgeräte, die Ochsen sind zu langsam, die Ziegen zu störrisch und für die Hühner sind keine Sättel vorhanden.
Da pustet eine frische Brise die Furage von der Tafel. Laut Bauernregel soll es jetzt eine ganze Woche lang straff blasen.
Das bringt Brabax auf den Einfall, irgendwas mit Wind zu erfinden. Unvorsichtigerweise stellt der arglose Bauer seine Scheune zur Verfügung. Brabax beabsichtigt, einen sogenannten Windwagen zu kreieren.
Jetzt annektieren die Faxe alles was nicht niet- und nagelfest ist. Der Bauer siehts mit Grausen.
Unterdessen haben die beiden Sklavenhändler mit ihrem Opfer Theveste erreicht. Um den Tieren auch noch ein wenig Spaß zu verschaffen, wurden die letzten Meilen als Wettrennen gestaltet. Zuerst geht es in die einschlägige Halunken-Taverne, Selene wird vor der Tür angeleint.
Der Wirt erzählt ihnen, daß der Garamanten-Macker für seine Alte zufällig eine Gespielin sucht. Aus gutem Hause soll sie sein - logisch. Für zehntausend Ocken auf die Kralle ist das ein Mordsgeschäft. Während sich die beiden Fänger den Ranzen vollhauen, frohlocken sie schon. Weshalb bis nach Ägypten zuckeln, wenn das Gute so nah liegt.
Am nächsten Morgen läuft das Vehikel der Abrafaxe vom Stapel. Das Bäuerlein ist froh, die drei Störer seiner Kreise bei gutem Wind loszuwerden.
Die Kalesche sieht zwar wenig vertrauenserweckend aus, scheint aber erst mal zu funktionieren. Obs allerdings bis Theveste hält ...

 

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