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471 Im Reich der Garamanten März 2015



Allgemeine Volksfeststimmung herrscht in Leptis Magna. Kaiser Trajan hat den Afrikanern die römische Demokratie gebracht.
Auch Occius läuft mit einem Kahn im Hafen ein. Sein Ziel ist es wieder einmal, die Germanen-Kinder aufzuspüren und sie dieses Mal für immer von Rom fernzuhalten.
Er hat auch gleich unheimlichen Massel, eine Spur zu finden, denn der Circus Spontifex gibt soeben ein Gastspiel, um die lästige Wartezeit auf die Faxe sinnvoll zu überbrücken.
Mangels Elefantennummer müssen heute alle mit ran. Spontifex jongliert mit vollen Weinamphoren und Leonidas' Möpse laufen zur Höchstform auf.
Unter den Zuschauern sind auch wieder drei Außerirdische.
Die schöne Vorstellung wird jäh gestört, als der neue Prokonsul von Afrika aufmarschieren läßt. Leonidas wird von seinen Hunden abgeschnitten. Mit Mühe kann er vom Zirkusflötisten gebändigt werden. Als der Pulk vorbei ist, haben die Hunde auf der anderen Seite des Platzes eine Unmenge Kies eingefahren. Leo will hier weiterverdienen, aber Tusnelda mahnt zum Abmarsch, schließlich muß Selene gerettet werden. Sponti bietet Leo an, in der Stadt auf die Faxe zu warten. Obwohl Leonidas dem Gelde nichts abgewinnen kann, sagt er Occius, daß er von den Kindern nix weiß.

Bei der Verfolgung Selenes haben die Faxe auf ihrem Beutedromedar das Römerkastell Cidamus erreicht. Während Califax, erneut wieder mal von geistiger Absenz beseelt, sich als trotzdem passabler Suppenkoch nützlich macht, werden Abrax und Brabax von den Römern vor der garstigen Garamantenblase gewarnt. Doch die Abrafaxe sind keine Pudelmützenimprägnierer. Furchtlos zuckeln sie zu dritt weiter auf ihrem Wüstenschiff in Richtung Garama.

Nicht weit entfernt mißbrauchen die beiden Sklavenjäger Selene als Lasttier. Das Kastell Cidamus, wo die Abrafaxe soeben waren, lassen sie links liegen und ziehen weiter zum Dorf Fidelcastrum. Dieses ist leider menschenleer und ziemlich gruselig. Ihr Lagerfeuer zieht eine Schar Krieger an, die sich wundern, daß ihr kürzlich domestiziertes Objekt wohl doch noch Bewohner beherbergt. Schnell verklappen die Sklavenverkäufer Selene in einen Brunnen und machen den Deckel zu. Die Angreifer, ihres Zeichens Garamanten, schleppen Mitismanni und Menpauros mit sich.

Titus hat seine Bohnenperiode hinter sich gebracht und verdingt sich mit den Kindern bei der Kirschernte. Schmeckt besser und ist weniger gefährlich. Mit Hilfe eines durch Titus plagiierten Schmachtfetzens Ovids sucht sich der Bauer eine Frau. Dafür gibt er den drei Reisenden zwei Esel. Damit kommen sie nun viel schneller und bequemer in die falsche Richtung. Für eine gute Abkürzung scheint ihnen kein Umweg zu weit.
Nach einer Woche Latscherei sind die nun gefangenen Sklavenfänger in Garama angekommen. Die neuen Sklaven sollen dem König präsentiert werden. Zuvor sollen sie noch mit Ketten geschmückt werden.
Die Abrafaxe haben sich im Karzer schon ein wenig eingewöhnt und begrüßen die Neuzugänge mit kühlen Getränken. Gleich darauf werden alle dem König vorgeführt.

Der König der Garamanten trägt zwei neckische Puschel am Kürbis, niedere Ränge müssen sich mit einem Puschel bescheiden.
Die beiden Sklavenhändler melden sich ungefragt zu Wort. Sie hätten da ein erstklassiges römisches Mädchen im Angebot, genau wie vom König kürzlich ausgeschrieben. Der römische Pfeffersack, der die Ehre hat, neben dem Thron hocken zu dürfen, mokiert sich. Er muß übrigens ein Verwandter von Robin Hood sein, zumindest ein Urahn von Sean Connery. Der König streitet die Bestellung ab und schickt alle fort. Als ihm danach jedoch das Dodekadingens der Faxe übergeben wird, will er sogleich die Besitzer sehen. Mit allerhöchster Zuvorkommendheit werden die Abrafaxe zu Ehrengästen befördert. Bei Califax hakt es allerdings wieder ein wenig.

Den drei Eselrittern schwant nichts Gutes, sie vermuten selbst, daß die Route nicht mehr stimmt. Weit gefehlt. Als sie sich vom Nachtlager erheben, sehen sie nahebei die Ruinen von Fidel Castro. Für Selene scheint es neue Hoffnung zu geben, nach einer Woche im Brunnenloch.

Der Ober-Garamante spricht mit dem vermeintlichen Mitglied des Dodekaeder-Ordens Brabax über die Geheimnisse des Artefakts. Es geht um nichts geringeres als die Weltherrschaft. Der König empfiehlt den Faxen eine Reise zur Filiale des Ordens in Ammonium. Dann widmet er sich dem Thema Mädchen-Bestellung.
Ein paar Krieger werden sofort nach Fidelcastrum gesandt, der römische Händler Julius Maternus soll zurück in Richtung Limes eskortiert werden, die Faxe schließen sich ihm an.

In Fidelcastrum spukt es gewaltig. Gut, daß die Esel mehr Mut als Titus besitzen. Allerdings sind da noch die grausligen Laute aus dem Brunnen ...

 

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