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472 Alle Wege führen nach Rom April 2015



Bei den schauerlichen Klängen aus dem Orkus von Fidelcastrum laufen die beiden Mädchen Vada und Titus schreiend in die Gegenrichtung. Nur Ule hat sich den Schneid der "Unzivilisierten" bewahrt und will der Sache auf den Grund gehen. Wenigstens hilft Titus bei der Entdeckelung des Schachtes. Und er erntet unverdienterweise den umfänglichen Dank der schon etwas bemoosten aber jetzt unbehelmten Selene. Als sich Selene mit alten Datteln hinreichend regeneriert hat, breitet sie vor den Dreien den schon bekannten Lebenslauf aus.

Im fernen Land der Germanen ist unterdessen der harte Winter eingekehrt und Veleda macht sich ernsthaft Sorgen um die Kinder, von denen jegliche Lebenszeichen fehlen.
Die Männer der Sippe wissen den Kummer besser zu verarbeiten.
In einem Stuhlkreis ohne Möbel suchen sie nach dem Schicksal der Kinder auf dem Boden ihrer Trinkhörner. Allzu viel gibt der Boden freilich nicht her. Veleda gelingt es aber, Wigbald zum Feldzug gegen Rom zu inspirieren, obwohl der viele Met Wigbalds Gürtel hat einlaufen lassen.
Die Besten der Chatten machen sich auf den Weg ins Römische, ist ihnen sowieso zu kalt hier.

Daß Titus wenig Übung im Umgang mit Frauen hat, zeigt sich, als er mit Selene Bekleidungsfragen erörtern will.
Selene ist dafür, sogleich nach Ägypten weiterzureiten, denn die Sklavenhändler kommen sicher bald zurück. Dank ihrer geografischen Kenntnisse, ziehen sie in Richtung Alexandria ab, wo sie hoffen, auf den Zirkus zu treffen.
Sie sind keinen Moment zu früh verschwunden, denn schon nahen einige Fuhrwerke der Garamanten mit den beiden Gefangenen.
Da der Brunnen natürlich keinen mehr beherbergt, sind Mitismanni und Menpauros in den Besitz der alternativlosen A-Karte geraten. Ihrer weitere Karriere scheint stark nach Steinbruch zu riechen.
Bei der Rückfahrt stehen sie nicht mehr auf dem Wagen, sondern dürfen hinten Sohlenski fahren.

Marcus, der gewesene Konsul von Rom, rauft sich die Platte. Die Germanen, genauer sieben Chatten, sollen ins Römische Reich eingefallen sein. Gefahr im Verzug. Nach seinem Rauswurf aus dem Senat ist Marcus  das Amt des Latrinen-Inspektors übergeholfen worden.
Ärger hat er auch mit Selenes Elefanten, der ihm überstellt worden ist. An den Kaiser schreibt er einen Brief, mit dem Vorschlag, Germanien einfach in Ruhe zu lassen. Derweil demoliert der Elefant Prudentios geschmackvolle Kunstsammlung.
Prudentio will die Affinität des Tieres, irgendwas mit Wasser zu machen, in geordnete Bahnen lenken und ihn in der Melioration und im Fäkalienwesen einsetzen.

Die Abrafaxe haben zusammen mit dem Händler Maternus die römische Grenze erreicht. Vom Kastell aus wurde die Annäherung argwöhnisch verfolgt. Als die Römer die Faxe entdecken, bricht sich stürmisches Gejohle Bahn. Freund Blase und

seine Kameraden treten als Ehrenformation mit ihren großen Löffeln heraus.
Während Califax die Feldküche vorbereitet, können Abrax und Brabax den Kommandanten beschwichtigen, daß fürderhin Überfälle der Garamanten ausbleiben werden.
Eine Streife der Römer hatte da kürzlich eine merkwürdige Wandergruppe aufgegriffen. Der Kommandant hat sie im Keller zwischengelagert und führt die Faxe hinunter.
Selene können sie ohne Mütze natürlich nicht erkennen, aber Titus und die Kinder schon.
Nun fehlt nur noch der Zirkus.

In Rom versucht Improbus, den Kaiser zum Angriff auf Germanien zu überreden. Trajan will das nicht ohne den Senat beschließen.
Am Abend versammeln sich alle Senatoren, Der Laden ist proppevoll, beispielhaft. Zu Beginn der Laberei macht Improbus seinen Widersacher Prudentio und dessen Elefanten madig. Marcus hat jedoch das Elefantenverbot vorausgesehen und Avicula auf die Lohnliste Roms gesetzt.
Der Erfolg der sauberen Kanäle spricht für die Entscheidung.
Dann kommt die Tagesordnung zum Germanienkrieg. Viele sind dafür, aber einige, auch der Kaiser, wollen Prudentios Meinung hören. Der überzeugt schließlich den Senat und Improbus muß vorerst mit eingekniffener Rute abziehen.

Im Kastell wird die Reiseroute erörtert. Es soll über Leptis Magna nach Rom gehen. Titus will zuvor Selenes Familie in Ägypten befreien. Seinen ungeschickt geäußerten Heiratsantrag kriegt Selene in den falschen Hals und rastet ein. Titus hält an seinem Plan fest, die anderem folgen ihm nach Ägypten. Abrax soll mit Maternus nach Leptis Magna, um den Zirkus zu informieren.

 

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