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477 Willkommen und Abschied September 2015

Mosaik 477

Römer Atticus, der Förderer des Spontifex'schen Spektakels, ist aus Athen wieder nach Hause zurückgekehrt.
In seiner Villa haben sich bereits die elitärsten Gäste eingefunden. Da wäre Salonina, die kaiserliche Nichtigkeit und weiterhin Gentrifatus, der seinem Namen alle Ehre macht und ständig an gezuckerten Lurchen herumlutscht. Seine Begleitung Flavia hat höhere Bildung genossen, jedenfalls mag sie keine griechischen Schwänke. Unterdessen wird der Zirkus aufgefordert, im Garten schon mal mit der Perfohrmäntz zu beginnen. Thusnelda schafft sich auf dem Schlappseil, dezent begleitet von Trauthelms Schrammeltönen. Atticus gelingt es nicht, den Wurmzuzzler an die zirzensischen Künste heranzuführen. Nach einer guten Stunde Hampelei wird die Vorgruppe entlassen und es folgt die von Flavia schon befürchtete griechische Tragödie.
Als Löhnung für den Zirkus gibt es einen Wechsel, einzulösen beim Bankier Argentarus.
Ein weiteres Gastspiel wird es laut Atticus' Famulus in Rom ohnenhin nicht geben, da hier nur Premieren angesagt sind. Glücklicherweise ist Salonina der Hundenummer verfallen und hat Leonidas ein Engagement angeboten, Sponti wird als Trittbrettfahrer von Leonidas abgeputzt.

Da ist schon mal der erste Keil in den Zirkusstamm versenkt.
Plötzlich vermeint Thusnelda, ihren gerade im Gewusel verschwindenden Verlobten Perfidus entdeckt zu haben. Trauthelm erhält schnell einen "Dank vor der Front" und wird aller Verpflichtungen entbunden. Trauthelms zartes Gemüt verkraftet das nicht und er kündigt ebenfalls sein Arbeitsverhältnis. Zehn kleine Negerlein. Wie schon der bekannte römische Barde Rogos Witagerus sang: "Abschied ist ein schweres Schaf."

Titus, die beiden Faxe sowie die Kinder sind nach stürmischer Überfahrt in Brundisium gelandet. Auf der Suche nach dem "Gastmahl des Meeres" verirren sie sich ins Haus der Christin Fausta und hoffen auch hier auf eine fischige Bewirtung.

Kaiser Trajan hat Tacitus' Meldung erhalten, daß der Aufstand beendet sei. Zum Beweis liefert er den Aufrührer Abrax und den Sklaven Occius frei Haus. Der schnell heranzitierte Aulus erschrickt ob seines gefesselten Geheimagenten und versucht sich im Herumeiern. Trajans dicke Muse setzt sich dafür ein, daß Occius das Wort erhält, was Aulus nicht verhindern kann. Occius beginnt auszupacken, macht aber dann den Fehler, Abrax zu würdigen. Das ist mit der öffentlichen Ordnung nicht vereinbar und der Kaiser läßt beide Gefangenen zum Löwenfutter deklarieren. Da hatte Aulus wohl nochmal Massel.

Sponti, Selene und Trauthelm haben Argentarus gesucht und erfahren, daß heute Weinfest ist und da sind die Banken geschlossen. Trauthelm will dort seinen Kummer ersäufen, Spontifex schließt sich an und Selene geht auf die Suche nach Avicula. Da warens nur noch zwei.

Fisch gibts bei Fausta zwar nicht, aber leckere Gemüseplörre sowie eine kostenlose Einführung in christliches Brauchtum.

Titus ist entsetzt, aber er ist Opfer seines Schulwissens.

Gentrificatus läßt sich immerhin als Miethai verwenden. Mieter Lucius pocht auf Minderung, kommt aber nicht durch, denn Gentri hat seinen Donk dabei. Lucius' Schmerzensschreie locken sein Weib aus der Deckung und die geforderte Penunze wird brav abgedrückt.

Um zu Prudentio zu gelangen, muß Selene den Tiber überqueren. Wegen des kostenlosen Gelages am Jupitertempel ist auf der Brücke schlecht durchzukommen.
Am anderen Ufer entdeckt Selene ihren Elefanten als Hilfskran auf einer Baustelle. Mitnahme ist ausgeschlossen, da privater Elefantenbesitz in Rom streng verboten ist. Sofort sind zwei Typen vom Ordnungsamt zur Stelle. Dummerweise erscheint auch noch der garstige Aulus. Selene verplappert sich und Aulus sieht eine Möglichkeit,Titus' habhaft zu werden. Sie läßt sich von Aulus nach Strich und Faden einlullen und folgt ihm.
Kurz darauf erscheint Prudentio auf der Baustelle und folgert, daß die Elefanteninteressentin nur Selene gewesen sein kann und da ist Titus wohl nicht weit. Aber zuhause ist er doch nicht.

In Aulus' Villa gibt Selene schon wieder ein Geheimnis preis - daß sie die Tochter des Präfekten von Ägypten sei, der von Bombastus über den Löffel balbiert wurde und daß nun alles dem Kaiser gemeldet würde. Es wird eng für Aulus, denn auch Bombastus steht auf seiner Lohnliste. Es scheint angeraten, das Mädchen für immer aus dem Weg zu räumen.
Als Selene im Verlies landet, erkennt sie endlich, mit wem sie es hier zu tun hat.

Brabax, Califax und die Kinder verabschieden sich am nächsten Morgen von Fausta, Titus hat schon Pferde gemietet, auf denen man Rom in einer Woche zu erreichen gedenkt.

 

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