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8 Die Macht des Pluritan Juni 2001


Was ist nur aus der unschuldigen kleinen Max geworden? Ein Sexsymbol, die Lara Croft des Steinchen-Verlages ?!



Sternenzeit 58928, Bibliothek in Minimaritta

Selbst der hartgesottene Lennox erschrickt vor Max mit Glibbermaske und Banane im Anschlag. Beide purzeln in den F7-Gleiter, der automatisch startet und bald vom Traktorstrahl eines Raumschiffes erfasst wird. Lennox hat von der Vermehrungsfähigkeit des "Gottes der 1000 Dinge" erfahren und will die eigene Macht etwas aufbessern.
Mich deucht, dass man sich hier über uns Trekkies lustig machen will.

An Bord des Raumschiffes tummelt sich eine bunte Gesellschaft von Aliens und Automaten aller Art, sogar die berüchtigten Agenten Scully und Mulder sind als ständige Vertretung der Erde anwesend. PAL2000, ein hormonell etwas aus der Art geschlagener Android, ist sogleich von Max entzückt und entführt sie über einen Saugrüssel in seine Kemenate. Die Besitzer des Schiffes waren schon einmal vor 3000 Jahren auf der Erde, Roswell heißt die Parole. Wir schreiben also etwa das Jahr 4947. Beim Raumschiff selbst handelt es sich um eine Art intergalaktisches Reisebüro. Lennox lässt sich von einer sogenannten Führungsfliege die Räumlichkeiten vorführen, in der stillen Hoffnung, endlich auf den Multiplikator zu treffen. In der Andromeda-Galerie ist auch Leonardos liebreizende Mona Jadda mit ihrem wohlbekannten Lächeln zu bewundern. Hier erfahren wir auch endlich, wo Vincent van Gogh seinerzeit das fehlende Ohr verlegt hat. 

Max' Versuch, Brabax zu Hilfe herbeizubeamen, schlägt zum Teil fehl. Es erscheint lediglich ein aus dem Schlaf gerissener Califax mit seinem Kuschelkissen.
Lennox ist mittlerweile auf Pluritan gestoßen, ein erster Versuch bei der Klonung von Schokoriegeln macht Lennox große Hoffnungen. Allerdings ist Pluritan schwierig zu bedienen. Lennox' Umgang mit ihm erinnert irgendwie an Runkel und Mutawakkel.
Califax hat mit seinem Gespür fürs Praktische den Essenreplikator des Schiffes entdeckt und entlockt ihm herrliche Speisen.

Jedoch überfrisst er sich hoffnungslos. Als sich das Mahl bald darauf seinen natürlichen Ausgang sucht, erfährt Califax mit Schrecken, dass das humane Entsorgungsproblem an Bord nicht gelöst ist. 
Doch halt, es gibt das WC der FBI-Agenten. Als Lennox im Gerangel mit Pluritan auf dessen Auslöser drückt, befindet sich unglücklicherweise Califax im Visier; plötzlich wimmelt es von Califaxen mit Magendrücken. Und das bei einer Toilette. Aber getreu dem Motto "Viele Califaxe sind des Lennox Tod" bringen sie den Halunken temporär zur Strecke. Aber auch den vielen Califaxen wird Hilfe zuteil. Die Singularisierung mittels Plasmagenerators und "Asthmalarve" gelingt nach einigen Schwierigkeiten und Califax steht wieder als Unikat da. Auch der Notdurftzwang scheint verflogen. Leider ist im Durcheinander auch Lennox wieder entkommen. Er hätte besser vorher einige Flugstunden genommen, denn sein Fluggerät baut einen Unfall mit unbekanntem Ausgang.
Die freundlichen Reisebüro-Agenten hatten ihren Spaß und bringen Max und Califax wieder zur Erde zurück.


Die Abrafaxe #8 gefallen mir bedeutend besser als das letzte Heft, habe mich lange nicht mehr so amüsiert.
Wer allerdings die Thematik nicht mag, hatte eben diesmal Pech.

 

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