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154 Der Start zum Rennen September 1969


Victoria Jefferson, die Erbtante von Kapitän Baxter und gleichzeitig Hauptsponsor der "Louisiana" sitzt auf ihrem Ausguck am Ufer des Mississippi und observiert den Schiffsverkehr. Ihr vorlauter Papageier Käptn Kidd assistiert ihr dabei. Früher war sie hochkarätige Opernsängerin, später als Reedersgattin nannte man sie die Mississippi-Queen. Seinerzeit war Joker noch als Lotse bei ihrem Alten angestellt gewesen und er hatte sie in geistiger Umnachtung ans Ruder gelassen. Worauf sie den Kahn versenkte. Joker wurde als Lotse gekantet und nannte seinen alten Kasten vermutlich aus Rache "Mississippi-Queen".
Der Reeder Joshua Jefferson wurde später artgerecht bei einer Schiffsexplosion zerlegt.
Als sich die "Queen" den "New Orleans Courier" reingezogen hat, platzt ihr das Korsett. Ihr Neffe muß verrückt geworden sein.
Vollkommen unstandesgemäß will er sich zum gesellschaftlichen Löffel machen.
Sogleich läßt Madam ihre Kalesche vorfahren.
Im Lotsenclub werden gerade die Renn-Modalitäten besprochen, Die Kapitäne Baxter und Joker besiegeln ihre erzwungene Wette mit Handschlag.
Joker ist in großer Sorge, ob sein alter Pott die Anstrengungen einer Wettfahrt meistern kann. Was noch schlimmer ist - die Missis hat große Wäsche, damit ist nicht zu spaßen, Die Jokerin läßt sich aber von der Notwendigkeit der Aktion überzeugen.
Während sie noch schnell zum Supermarkt geschickt wird, will sich der einzige Maschinist Sam aus dem Staube machen. Sam hat keinen Bock auf Feuerwerk.
Er war schon bei der Mutter aller Schiffskatastrophen zugange, als
es die "Ohio" anläßlich eines Rennens zerbröselte und Sam den Mond grüßen mußte. Das will er sich kein zweites Mal antun. Trotz Jokers Flehen macht er sich mit seinem Kahn vom Acker.
Das nimmt Joker die letzte Hoffnung, denn Sam war eine Fachkraft.
Baxter frohlockt schon, daß das Rennen nur noch eine lustige Bootspartie werden würde.
Die Digedags versprechen Joker, seinen Maschinisten wieder zu reaktivieren.
Vom Angler Tim Stipper lassen sie sich zur Negersiedlung rudern, einer malerischen Kollektion von Pfahlbauten. Stipper wird  unter Begeisterungsstürmen mit lecker
Restmüll überschüttet, denn kürzlich hatte er Sklavenjäger auf seiner Passagierliste stehen. Letztlich finden die Digedags den unloyalen Heizer, der von seinem Vater wieder auf Linie gebracht. Schließlich hat er Joker eine Menge zu verdanken.
Auf der Queen herrscht eitel Freude als die Digedags mit Sam wieder zurück sind.
In der Zwischenzeit wurde schon ein ordentliches Feuer unter dem Kessel zusammengekokelt.
Nebenan bei der "Louisiana" taucht gerade Tante Victoria auf und verlangt nach ihrem Neffen.
Von einem schlitzohrigen Wettmakler läßt sie sich für 100 Dollar ein Los auf Sieg überhelfen, allerdings für Jokers Sieg. Da die Wetten 1:100 stehen, sieht sie das Rennen plötzlich aus einer anderen Perspektive.
Deshalb ist sie auch nicht mehr sauer auf Baxter, jedoch will sie die persönliche Regie auf der "Lousiana" übernehmen.
Baxter ist leicht geplättet. Da fällt auch schon der Startschuß. Aber so leicht geht das nicht, denn Tantchen muß noch unbedingt ihren Papagei mitnehmen. Um nicht der Enterbung anheim zu fallen, willigt Baxter in die verspätete Abfahrt ein.
Colonel Springfield verspricht, das Federvieh möglichst schnell heranzuschaffen.
Während Baxter lamentiert, hat Joker schon einen ganz schönen Vorsprung. Die Zeit bis zum Ablegen verkürzt sich die Jefferson mit der Gewährung eines Interviews.

 

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