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159 Der Junge mit dem Banjo Februar 1970


Im Digedon Nr. 8 erklärte ich: "Aber die Digedags waren eh keine Freunde der Körperpflege (Verstoß gegen das 9. Pioniergebot). Überschlagsmäßig haben sie sich in den 30 Jahren lediglich dreimal freiwillig gewaschen (7, 28 und 81)."
Hier muß ich kleinlaut und voller Reue eine Lanze für der Digedags Putzfimmel brechen und die  Statistik um die recht passable Abseifung in Heft 159 ergänzen.

Während sich die Digedags früh am Morgen den alten Schlafsand vom Korpus kratzen und dabei von Jenny begrüßt werden, meldet ein Junge, daß wohl der Postdampfer an der Landungsbrücke der Ranch anzulanden beabsichtigt. Tatsächlich legt der "Express" an und spuckt Onkel Jeremias aus. Jenny mimt die Überraschte und tuschelt mit ihrem Vater. Den Digedags entgeht das natürlich nicht. Obwohl Jeremias einen auf Susi Sorglos macht, schmieden sich die Digedags eine passende Verschwörungstheorie.
Als alle zusammen das Haus zum Frühstück betreten, läuft der Onkel natürlich in die Hut-Falle. Sein nachfolgendes Abwiegeln zieht bei den Digedags nicht mehr. Ziemlich angefressen seilen sie sich vom gemeinsamen Frühstück ab. Für sie ist nun klar, daß der harmlose Onkel der Oberpirat ist. Daher beabsichtigen sie, sich in der Stadt beim Sheriff über die hiesige Piraten-Szene schlau zu machen. An der Bürotüre klebt ein Zutrittsverbot. Vermutlich laboriert der Gesetzeshüter an den Folgen eines alkoholischen Selbstversuchs.
Auf einem Steckbrief ist der Junge mit dem Banjo abgebildet.
10 Dollar Kopfgeld hatten damals noch erheblichen Wert.
Während sie über die Sklaverei philosophieren, werden sie hinterrücks angemacht. Die beiden Typen geben sich als Freunde und Helfer verfolgter Sklaven aus. Zum Zweck näherer Bekanntschaft lassen sich die Digedags in "Billy's Saloon" abschleppen.
Daß die Digedags die beiden Gastgeber zu Limonade überreden können, erschüttert sogar den Wirt. Prediger Coffins sowie Doc Tombstone erläutern den Digedags ihr Geschäftsmodell, Sklaven auf dem Weg in die Freiheit zu helfen.
Die Digedags geloben, den beiden potentielle Kundschaft für den Sklaven-Expreß zu beschaffen. Und auf diese Art Jeremias Joker das Geschäft zu vermiesen.
Auf dem Rückweg zur Farm queren sie die Zuckerrohrfelder von Nachbarn Morris. Wie es der Zufall so will, läuft ihnen der Banjo-Junge vor die Hufe. Mit ein paar Steinwürfen lassen sich die verfolgenden Hunde ausbremsen.
Derweil übergibt Digedag dem Flüchtigen sein Pony und die Adresse des Sklaven-Expreß.
Ben verschwindet, die Hunde erneut am Hacken.
Ein Reiter naht und die Digedags verbergen sich im Gestrüpp. Es ist Bob, der Sohn vom alten Morris, der seinen Hunden auf der Spur ist.
Aus der Gegenrichtung sprengt Jenny heran und hält Bob eine Standpauke. Man hetzt schließlich keine Hunde auf entlaufene Sklaven. Laut Jenny sieht das ihr Vater gar nicht gerne. Bob raspelt Zuckerrohr und gelobt Besserung.
Für Dig ist es klar, Joker will sich seinen Sklavenhandel von Bob nicht durchkreuzen lassen, auch wissen die drei nun, was es mit Jokers sonderbaren  Geschäftsreisen auf sich hat.
Erschüttert reiten sie zur Joker-Farm.
Joker hat soeben erfahren, daß die Zeitungsschnüffler seinen nächtens verspittelten Hut angeschleppt haben. Auch er ist stinksauer. Zumal die drei nun mit nur zwei Ponys zurückkehren. Er wartet schon auf die faulen Ausflüchte. Nun machen auch die Digedags auf sinnlose Fröhlichkeit, die Jokers reagieren bedeckt. Ihre Geschichte vom Pony glaubt Joker eh nicht.
Da kommt auch noch Jenny zurück und überbringt die frohe Botschaft, daß Bob sich bessern will. Obenrein hat sie noch einen Negerjungen auf einem Pony gesehen. Das bringt die Jokers völlig durcheinander. Plötzlich ist auch das Pony wieder zuhause und die Reporter lesen eine ominöse Botschaft, die am Sattel klebt. Sehr mysteriös.
Keiner weiß mehr, was vom anderen zu halten ist. In ihrer Beziehung herrscht schwerer Klimawandel.

 

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