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162 Das verschwundene Testament Mai 1970


Auf der "Louisiana" ist großes Ostereiersuchen angesagt.
Kapitän Baxter, seine Tante Victoria und Colonel Springfield suchen völlig entnervt nach dem verflüchtigten Testament, dem vermeintlichen Schlüssel zu größtem Reichtum.
Plötzlich bemerkt Baxter, daß das Kajütenfenster offensteht.
Also müßte der Suchbereich wohl erheblich erweitert werden. Aber auch draußen an Deck liegt nichts.
Trauer kommt auf. Doch ein über den Weg laufender Matrose hat hier kürzlich vier verdächtige Gestalten beobachtet, die sich heimlich von Bord gestohlen haben. Für diese unterlassene, wichtige Information gibt's Mecker vom Chef.
Misses Jefferson will sich ihr verbrieftes Recht am Testament beim Sheriff von Baton Rouge einklagen.
Sheriff Watson ist mit seinen Nerven am Ende, er mußte über Nacht eine Skiffle-Band in Logis nehmen, die mit ihrem abartigen Getröte für vollständige Schlaflosigkeit gesorgt hat.
Victorias Geierblick entdeckt unter den Musikanten einen Jungen mit Banjo. Im nächsten Moment hat sie das Instrument schon an sich gebracht und waldbühnenmäßig atomisiert. Natürlich war der Minenplan nicht drin. Der Sheriff waltet seines Amtes und belegt Victoria wegen Vandalismus mit 10 Dollar Buße. Natürlich sieht der Junge davon nix, denn die Summe geht für Verwaltungsgebühren drauf.
Nun nimmt der Sheriff die Anzeige wegen des gestohlenen Testaments auf. Praktischerweise hängt schon ein Steckbrief von Ben samt Banjo an der Wand. Die Tante erhöht das Kopfgeld kulant auf 100 Dollar.
Die Digedags haben unterdessen beschlossen, Testament und Plan an Mrs. Jefferson zurückzugeben. Natürlich erst, nachdem sie sich von der Richtigkeit der Angaben auf der Schatzkarte überzeugen konnten. Und das kann dauern.
Als zunächst wichtigste Aktion wollen sich die Digedags erst mal bei den Jokers für ihre üblen Unterstellungen entschuldigen. Jeremias hat sich aber schon nach Baton Rouge aufgemacht, wo sein Bruder die runderneuerte "Queen" wieder in Besitz nehmen will.
Die Digedags beschließen, auch dorthin zu fahren. Und zwar als Anhalter auf einem Flatboot. Damit der steckbrieflich gesuchte Ben nicht erkannt werden kann, wird er mit Baumwollfusseln künstlich gealtert. Nachdem die Reporter den Flatbootleuten riesige Löcher in den Bauch gefragt haben, sind sie auch schon in Baton Rouge angekommen und sie bedanken sich artig.
Um Bens verstimmtes Banjo wieder auf Vordermann zu bringen, wird die Instrumentenschmiede von "Trompeten-Johnny" aufgesucht.
Der Meister hält sich gerade in einer Tuba auf und hört die neue Kundschaft nicht. Digedag bläst ihn forsch aus dem gelben Trichter. Für die Reparatur der Zimbel braucht Johnny nicht lange, Ben macht sich vor Freude einen Knoten ins Bein. Sie ziehen zur Schiffswerft, um mit den Jokers zusammenzutreffen.
Der Liegeplatz der "Mississippi-Queen" ist bald gefunden.
Die Digedags belauschen die beiden Brüder und erfahren, daß Jeremias seinen Bruder Jonathan überredet hat, die "Queen" für den Sklaven-Expreß zu rekrutieren.
Die Digedags springen um die Ecke und dann  kommt die große Entschuldigungszeremonie für die eklatanten Fehleinschätzungen der lausigen Reporter.
Vor Vergnügen machen sich die Jokers fast in die Hosen. Während der allgemeinen Belustigung werden sie von Bud Brandy, einem fiesen Verpetzer, der gerne Prämien für entlaufene Sklaven gegen Rauschmittel tauscht, ausspioniert. Zufällig hat er den passenden Steckbrief von Ben dabei und eilt damit zum Sheriff, wo sich auch die Testamentjäger noch aufhalten. Gemeinsam stürmen sie Nicholsons Werft. Die Digedags und Ben sind wachsam und ihnen gelingt vorerst die Flucht.
Verständnisvolle Werftarbeiter stoppen zuerst des Sheriffs Kampfmöpse. Auch der Sheriff samt Faktotum und Brandy finden sich auf dem Boden der Tatsachen wieder.
Misses Jefferson, Baxter und der Colonel halten sich zwar vornehm zurück, werden aber trotzdem des Werftgeländes verwiesen.
Der Vorsprung der Digedags war nicht viel wert, denn die Tölen sind ihnen wieder auf den Fersen. Raus aus der Stadt, ist die Devise.

 

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