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168 Am Fuß der Rocky Mountains November 1970
Digedags Nr. 168

Nachdem Major Pinkerton und die Büffelherz'schen Indianer sich heilig gelobt haben, sich vorerst gegenseitig nicht weiter aufs Schwein zu gehen, wird der durch die Digedags pulverisierte Teil des Forts wieder sauber renoviert. Schließlich dürfen Pinkies Pelzgeschäfte nicht unter Sicherheitsmängeln leiden.
Unterdessen haben sich Colonel Springfield und Mrs. Jefferson recht schamlos mit Ausrüstung und Reiseproviant aus dem Fort eingedeckt und ihren Wagen damit beladen.
Pinkerton versucht, zaghaft zu opponieren, wird aber von den beiden auf die üblich rüde aber bewährte Art abgebürstet. Schließlich sieht er ein, daß es besser wäre, die Störenfriede schnellstmöglich loszuwerden.

Der Colonel und Madam lenken ihr Gespann durch die Prärie in Richtung der Berge.
Eine friedfertig in der Prärie mümmelnde Büffelherde erweckt die Fleischeslust des Colonels und er schickt kaltblütig einen Schuß in Richtung eines leckeren Bullen.
Es wird zwar nur kosmetischer Schaden angerichtet, aber der Bulle scheint nicht uneitel zu sein. Während Madam souverän den Flucht-Wagen steuert, versemmelt Springfield auch den zweiten Schuß auf den Verfolger. Der Bison bedankt sich dafür mit einer kurzen Rodeo-Einlage, die der Reiter nicht lange übersteht. Anschließend hält sich das Untier an der Kutsche schadlos und atomisiert das Gefährt samt Ausrüstung. Die Passagiere haben sich auf einen hohlen Baum retten können, welcher den Bison zum Glück nicht interessiert.
Um die ganze Peinlichkeit der Situation noch zu verstärken, tauchen prompt die Digedags in schnieken Indianerfummeln auf. Obendrein haben sie sich neue Aliase zugelegt, Adlerauge, Kluger Biber und Flinker Fuchs. Wer wer ist, bleibt offen. Zumindest Dag ist Glubschauge.
Die sauber halbierte Kalesche wird notdürftig zusammengeflickt und die Digedags bieten sich zur Schadensbegrenzung als Reisegefährten und Führer an.

Unterdessen konnten die Piraten ihren Vorsprung halten und schon mal die Berge erreichen. Während des langen Ritts haben alle im kommenden Reichtum geschwelgt. Coffins ist da etwas weiter gegangen und hat einen Plan geschmiedet, um die Teilung der Beute zu vereinfachen.
Während Doc und Jack im Flußtal erst mal das Picknick vorbereiten, erklimmt Coffins den steilen Berghang am Wasserfall.
Oben angekommen, entdeckt er einen gigantischen See, der nur durch Geröll und alte Bäume zurückgehalten wird. Etwas höher liegt rein zufällig ein passendes Felstrumm bereit, welches die nötige Energie zum Schlagen einer Bresche hätte. Coffins überlegt nicht lange und läßt den wartenden Wassermassen ihren Lauf.
Die beiden Trockenschwimmer im Tal haben keine Zeit mehr zum Überlegen und werden von der riesigen Klospülung in den Orkus gerissen. Als sich endlich die Brühe halbwegs verlaufen hat, schweben sie an einem verkeilten Baumstamm in erschrecklicher Höhe quer über dem nun wieder läppischen Bachlauf..

In dieser prekären Lage werden sie auch wenig später durch die andere Reisegruppe entdeckt.
Die vermeintlich gutmenschlichen Digedags retten die Halunken natürlich, aber in Wirklichkeit brauchen sie diese Aktion nur zur Ausschmückung ihrer Reportage.
Doc und Jack plaudern in ihrer Wut sofort aus, daß sie die Malaise nur ihrem schuftigen Kumpan Coffins zu verdanken haben.
Dem Colonel imponiert allerdings Coffins Aktion, was wiederum Mrs. Jefferson wenig amüsant findet. Vorsicht scheint hier sehr angebracht.
Vorerst besteht allerdings keine Gefahr, denn der flüchtige Coffins hat den Plan. Sogleich wird die Verfolgung aufgenommen.

 

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