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177 Goldrausch in New-Orleans August 1971
Digedags 177

An Bord des Dampfers "Texas Star" schippern die Digedags den Red River hinunter in Richtung Mississippi.
Die Drei möchten sich zuvorderst den Jokers anvertrauen, um dort Hilfe bei der Sicherstellung des Goldschatzes zu erhalten.
Daher bitten sie den Kapitän, sie unterhalb von Turtleville an Land zu schütten.
Nächster Halt ist der Luftkurort Snagtown, wo ein kurzer Landgang, auf dem Programm steht. Hier möchten sich die Digedags ein wenig die Beinchen vertreten. An einem Zeitungskarren wollen sie nach langer Abstinenz die neuesten Räuberpistolen erwerben, um wieder auf neuesten Stand zu kommen. Der Zeitungsjunge fällt bei ihrem Anblick vom Stuhl und schwafelt etwas von Gespenstern. Dann zeigt er ihnen den "Courier" mit einem wenig schmeichelhaften Nachruf auf ihr gemeinsames Abnippeln in der Wüstensonne.
Der Clou ist allerdings, daß der "Courier" hier nur vom "Magazine" abgeschrieben hat bezüglich eines Goldfunds in den Rockys.
Sogleich ist den drei Reportern klar, daß ihre Tagebücher in die falschen Händer gelangt, auf Neudeutsch "geleakt", sind.
Um Schlimmeres zu verhüten, muß der bisherige Plan schleunigst umgeschmissen werden.
Zuerst soll ihr Chef Potter daran gehindert werden, Einzelheiten des Goldfunds auszuplaudern. Um inkognito in New Orleans zum Potterschen Nachrichtentempel zu gelangen, verpacken sie sich nach dem Passieren der Jokerfarm als Frachtgut in einer wohnlich eingerichteten Kiste. Der Schiffskoch stattet sie mit ausreichend Furage für eine gefühlte Woche aus, wobei die Entsorgungsprobleme ungelöst bleiben. Nachdem sie die Kiste noch sorgsam beschriftet haben, nageln sie sich von innen ein.
Viele Würste später legt die "Texas-Star" in New Orleans an und eifertige Hafenarbeiter wuchten die Kiste schnurstracks zum Redaktionsgebäude des "Magazine". Potter weiß zwar nicht, was die Kiste beheimatet, aber einem geschenkten Gaul... Schließlich kann es ja auch was Wertvolles sein. Paketbomben waren dunnemals noch wenig verbreitet. Als er allerdings den Deckel der Schachtel knackt, schlägt doch eine Bombe ein.
Bald ist der Chef wiederbelebt und wird über die Hintergründe in Kenntnis gesetzt. Das schmeckt Potter ganz und gar nicht, sich seine hervorragende Story vermasseln zu lassen.
Im Gegentum, jetzt sollen die reinkarnierten Reporter ihre Erlebnisse gefälligst höchstselbst zu Papier bringen, wozu bezahlt er sie schließlich?. Unter militantem Druck mit vorgehaltenem Revolver beginnen die Digedags, ihre Zettel zu bekritzeln.
Da pochts unerwartet an der Klappe und herein spazieren der Sheriff mit dem sogenannten "Komitee zur Rettung der Südstaaten".
Natürlich hat auch dieser Verein Pläne für den zu erwartenden Goldfund. Damit sind leider auch die Digedags enttarnt und Potter wird wieder einmal als Enten-Erfinder festgenagelt.
Alles Leugnen der drei Reporter, es gäbe überhaupt gar kein Gold, wird als Ausflucht abgeschmettert. Man verordnet Potter Hausarrest und die drei Reporter werden als Geheimnisträger gekidnappt.
Dann gehts ab zu einer vornehmen Villa im Grünen, wo schon das südstaatliche "Kommitee" ein finanzielles Brainstorming abhält. Amtierender Obermacker im Club ist General Knocker. Es zeigt sich, daß er über Jeffersons Testament voll im Bilde ist und das Gold für die Geplänkel mit den Norden dringend benötigt.
Plötzlich werden die Tagebücher vermißt. Die liegen wohl noch in der Redaktion.
Dort ist allerding tote Hose. Potter scheint mit den Schwarten in unbekannter Richtung entwichen zu sein. Während der wütende Mob die Einrichtung demoliert, gelingt es den Digedags, die Lampe auszuknipsen und gleichermaßen das Weite zu suchen. Sie kennen Potters Geheimversteck.

 

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