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178 Gefährliche Geheimnisse September 1971
Digedags 178

Der Sheriff sowie einige der besserbefußten Mitglieder des Komitees jagen den abgängigen Digedags durchs nächtliche New Orleans hinterher.
Bei der kopflosen Flucht über miserabel beleuchtete Straßen erschrecken die Digedags eine Fachkraft für Nachtschlosserei bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit und reißen die nicht gerade vorschriftsmäßig abgesicherte Leiter um.
Der hinter ihnen her ballernde Gesetzeshüter bekommt den Beutel mit dem auserlesenen Geschirr aufs Haupt geschüttet und legt sich auf dem Trottoir zur Ruhe. Die Digedags suchen in der Gunst des Moments das Weite.

In einer abgelegenen Ecke des Hafenviertels hat Potter sein Notdomizil, hier liegt sein altes Hausboot vor Anker. Als die Digedags unverhofft eintreffen, ist er gerade dabei, es geschickt mit ausgerissenem Gestrüpp zu drapieren.
Potter nimmt den Bericht vom Totalschaden seines Betriebes gefaßt zur Kenntnis und räumt zerknirscht seine Schuld ein.
Das als schwimmende Insel herausgeputzte Boot wird schleunigst losgemacht und die vier steuern es in die Strommitte, wo wie gerufen ein längerer Schlepperkonvoi stromaufwärts vorbeizuckelt. Die Reporter haben den Plan gefaßt, sich vorerst auf der Joker-Farm zu verstecken und einen neuen Plan auszuhecken.
Die Digedags nehmen Kurs auf das schwimmende Gebilde und suchen nach einem Verbündeten. Nachdem dem Bootsmann des letzten Kahnes klar gemacht werden konnte, daß es sich hier um ein höchst geheimes Kommandounternehmen des Sklaven-Expreß handelt, knüppert er freudig die Datsche hinten an.
Der Kapitän des Schleppers "Dolly" nimmt mit verschwommenem Blick die ihn verfolgende Insel ins Visier. Nach Okularinspektion durch die geleerte Buddel schiebt er diesen Umstand jedoch letzten Endes der Qualität seines eingegossenen Destillates in die Schuhe, respektive Flasche.
Unterwegs lesen sie noch ein Floß mit entlaufenen Negern auf. Sie stammen von Mr. Bulls Farm, der gerade ein berauschendes Fest feiert.
Der schwer befuselte Kapitän will sich angesichts der Festivität nicht lumpen lassen und läßt einige Signal-Raketen in den Nachthimmel entschwinden.
Es wird schon Tag, da erreicht der Verband die Joker-Farm.
Hier kappen die Digedags das Tau ihrer Insel und steuern den Kahn zur Anlegestelle.
Der Käptn ist erleichtert, seine verstörenden Visionen endlich wieder los zu sein.

Die Wiedersehensfreude der Jokers mit ihren drei mutmaßlich in den ewigen Jagdgründen weilenden Freunden ist riesig.

In der Redaktion des "New Orleans Courier" ist man sauer, daß sowohl die drei Reporter als auch ihre wertvollen Tagebücher vorerst verschwunden sind.
Um mittels der letzten Aufenthaltsorte der Digedags auf die Örtlichkeiten des Schatzes zu stoßen, sind sie sich nicht zu fein, an alten Exemplaren des "Magazin" zu schnüffeln.
Des Rätsel Lösung verspricht allerdings erst der eintreffende "Ehrwürden" Coffins.

Mit dem Reporter Jenkins taucht Coffins wenig später am Steg der Jokerfarm auf.
Den Digedags fallen vor Schreck die Herzen in die Hose. Wenigstens sind Doc und Jack nicht mit von der Partie, sie sitzen angeblich wegen Falschspieles ein. Coffins versucht, die Digedags zur Herausgabe der Tagebücher zu erpressen, Als Gegenleistung will er über den Sklavenexpreß schweigen. Die Reporter bitten um Bedenkzeit und informieren sogleich Jeremias Joker.
Der verkleckert ihnen, daß er seine Firma sowieso auflösen müßte und Coffins letztenendes den Expreß ohnehin verraten würde.
Das macht den Digedags die Entscheidung leichter, Coffins ans Bein zu pinkeln. Der rastet seiner Niederlage wegen aus und erklärt den Digedags und den Jokers den Krieg.

 

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