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182 Zwischenfall im Palast-Hotel Januar 1972
Digedags 182

Beim unprofessionellen Anlegen an einem, zugegeben rechlich morschen, Landungssteg in St. Louis wird ein Angler seiner Würmer entledigt, was eigentlich Anlaß zu Freude sein sollte. Aber für die "Helden von Fort Lobster" ist das kein großes Ding.
Hier in der Stadt soll man auf einen Beamten der Regierung treffen.
Auf der Suche nach postlagernden Nachrichten aus Washington geraten sie wegen einer peinlichen Kennwortpanne mit dem gestandenen Westmannn Old Knatterstick aneinander. "Rose Mary" ist eben nicht unbedingt gleichbedeutend "Bloody Mary". Von den knatterstickschen Tölen durch die Kante gehetzt, können sie immerhin ihren Brief retten, welcher auf einen konspirativen Treff hinweist.
Sniffer soll den Mann am Bahnhof abholen, während Clever mit den Digedags im Hotel einchecken will. Beim Betreten des Palace-Hotels als Landstreicher beschimpft, bleibt Clever ein weiteres Mal keine Wahl, sich lauthals als Geheimdienstler vorzustellen.
Dieses Outing hilft natürlich ungemein bei der Zimmersuche.
Die Digedags werden in ihre Kemenate eingeriegelt und Clever legt sich draußen vor die Tür.

Ein weiteres Dampfboot hat St. Louis erreicht. An Bord waren Coffins und Knocker, die noch immer die Fährte der Digedags verfolgen.
Noch erwas unschlüssig, was jetzt zu tun sei, treffen sie auf einen aufgebrachten Trapper, der ihnen fast aus freien Stücken seine Erlebnisse vom Postamt berichtet. Da die zu Verfolgenden mit der Pferdebahn ausgebüxt sind, braucht Coffins bloß den Fahrplan
abzutasten - das Palace-Hotel scheint zu passen.
Mit der Pferdebahn ist es nicht weit zur Nobel-Absteige.
Knocker sieht vor dem Hotel einen alten Bekannten, einen gewissen Louis Lobby aussteigen, der eine große Plantagen im Süden sein Eigen nennt.
Durchs Grünzeug der Hotelhalle belauschen Coffins und Knocker die Unterhaltung mit dem Portier, die die letzten Zweifel ausräumt.
Sie sind auf der richtigen Spur. Coffins ist der Meinung, Knocker sollte seinen alten Kumpel Lobby dahingehend belöffeln, sich auch auf die Seite des Südens zu schlagen, denn schließlich lebt er selber von den Segnungen dieser altmodischen Sklaverei.

Bei seinem von Clever begleiteten Toilettengang entdeckt Digedag General Knocker, der gerade über den Flur schnürt. Das ist natürlich eine alarmierende Neuigkeit.
Die drei Reporter beschließen daraufhin, niemandem mehr zu vertrauen und Digedag begibt sich als der mutigste auf Spähtour.
Außerdem hat er mit Abstand das günstigere Format, um auf den Simsen der Hotel-Außenwand herumzuturnen. Dabei ist er auf seinem Weg zu Lobbys Zimmer den einschlägigen Gefährdungen solcher Ausflüge ausgesetzt. Kontaminierter Rasierschaum, unsachgemäß geleerte Nachtgeschirre und räudige Flokatis erschweren seine ohnehin diffizile Mission beträchtlich.

Tatsächlich hat sich Mr. Lobby breitschlagen lassen, für die vage Aussicht auf den nächsten Präsidentenposten der Vereinigten Staaten, das Geld dem Süden zuzuschanzen.
Leider wird Digedag von wachsamen Cops für einen Einbrecher gehalten und muß über die Dächer flüchten.

Dig und Dag warten noch immer auf die Rückkehr ihres Spähers als Clever die beiden zur Audienz bei Mr. Lobby abholt.
Während Lobby den Digedags um die Bärte geht, sperrt Knocker aus der Kulisse die Löffel auf, um Näheres über den Schatz aufzuschnappen. Mit einer oberfetten Schlemmerplatte sollen Dig und Dag weichgeklopft werden, das hat schon die Knilchin erfolgreich probiert.

Digedag macht die Nummer mit dem Flaschenzug, unten trifft er auf Sniffer und verklickert ihm, daß Lobby falsch spielt. Die beiden Geheimdienstler stürmen das Zimmer bevor Dig und Dag all die Leckereien verspachtelt haben.
Im Gerangel der vier Spezialisten gelingt es den Digedags, das Weite zu suchen. Nun bekommt auch der Norden die Klunkern nicht mehr. Stattdessen wollen die Digedags mit Jokers Hilfe einen neuen Sklavenexpreß gründen.

 

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