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26 Notlandung auf dem Mars Januar 1959


Das Raumschiff MY-3 befindet sich in einer ernsthaften Bredouille. Von vielen Meteoriten aufs Korn genommen, bleibt nur Wahl zwischen Pest und Cholera. Eine Notlandung auf dem Mars scheint nicht die beste, aber die einzige Möglichkeit zu sein. Obwohl der Kommandant Gun Nohar von seinen Leuten ausdrücklich gewarnt wird, setzt er zur unvermeidlichen Bruchlandung an. Die gelingt ihm dann auch perfekt. Noch hat er seine Bande fest im Griff und er verteilt sogleich Hausaufgaben. Während einem Teil Stuben- und Revierreinigen angewiesen wird, müssen sich andere ums Äußere des Schiffes kümmern. Das Gerät scheint total im Eimer zu sein, Landegestell und Antenne sind schwer geschrottet. Was soll man schließlich von großneonischer Raumfahrttechnik erwarten können? Und der Wetterbericht lässt auf einen Sandsturm hoffen, gerade noch rechtzeitig bringt sich die Crew in Sicherheit.
Die Mannen sind nun schon mächtig böse auf ihren Vorturner und bringen dies auch zum Ausdruck. Vash Lapp wird für seine Aufmüpfigkeit mit einem Sondereinsatz bedacht. Pam Padd hat einfach das Pech in der Nähe zu sein und darf sich ebenfalls anschließen. Widerwillig schießen die beiden ihre Signalraketen in den nächtlichen Marshimmel.
RS-X1 hat sich dem Planeten schon recht weit angenähert. Es herrscht allerdings großes Rätselraten, wo etwa MY-3 aufgeschlagen sein könnte. Bhur Yham, sicher immer Klassenprimus gewesen, tischt dafür umgehend eine plausible Erklärung auf. Nach seinen Spekulationen liegt das Schiff auf der Dark Side of the Mars. Jetzt ist erst mal wieder Populärwissenschaft dran, die Gefahren des Weltraumfluges werden der Leserschaft anschaulich vermittelt.
Dann erblicken die gespannt am Bildschirm lauschenden endlich das ersehnte Signal vom Mars, den Lichtblitz der Magnesiumexplosion (der gute alte "Beutel-Blitz" lässt grüßen).
Das Raumschiff ortet im Tiefflug die verlassene Abschussrampe.
Drunt im Tal schleppen sich die beiden Raketenwerfer mit letzter Anstrengung zu MY-3 und werden eingelassen.
Gun Nohar versucht, die beiden mit äußerst überzeugenden Argumenten zu einem weiteren Außeneinsatz zu überreden. Aber das ist den Männern jetzt wirklich zu viel. Es sieht aus wie eine Meuterei und es ist auch eine. Nun wird Nohar mit seinen eigenen Mitteln gezwungen, selbst den Aussteiger zu machen. Wegen fehlender Praxis verirrt er sich im Sandsturm nach Strich und Faden.

Ein herrlicher Marsmorgen ist angebrochen, das rechte Wetter für eine Suchexpedition. Der Sturm hat sich längst gelegt, nur ein Sandhügel gibt noch die Reste eines Verschütteten preis. Der flugs wiederbelebte Kommandant von MY-3 lotst die Retter zum Wrack seines Schiffes. Nach Leistung von erster Hilfe für beschädigte Crew-Mitglieder beginnt man mit den notwendigen Bergungsarbeiten.
RS-X1 scheint auch in dieser Beziehung gut ausgestattet. Die Digedags halten aber nicht viel von körperlicher Arbeit und sehen sich die folgende Heimwerker-Soap lieber am Monitor an.
Beim Suchen nach dem richtigen Sender landen sie unvermutet im Schwarzen Kanal. Zu sehen ist zwar gar nichts, aber als Hörspiel geht es leidlich. Da ist die Rede von Raumschiff einkassieren, von geheimen Plänen und großneonischen Reichen. Außerdem sollen schon irgendwelche Raumpiraten unterwegs sein, um X1 zu kapern. Endlich funktioniert auch der Fernseher wieder. Und wirklich, da kommen fünf Halunken um die Ecke gebogen. Doch die Digedags lassen sich nicht überrumpeln. Mit einem Magnetkran wird den Piraten der Boden unter den Füßen weggezogen.
Nachdem MY-3 wieder ordentlich aufs Landegestell geschraubt wurde, kommt die Besatzung nun zu X1 zurück. Der rechte Zeitpunkt für die Digedags, den Strom wieder abzuschalten.
Die Rückkehrer sind nicht sonderlich nachtragend und stehen über den Dingen. Sie strafen die gut abgehangenen Halunken lediglich mit der Verachtung des Stärkeren.
Die Loser-Crew von MY-3 macht sich betreten davon. Peer Tyla tobt in seiner Rüstung, aber wenigstens hat er noch die Baupläne von RS-X1 übergeben können.
Natürlich verspricht Bhur Yham eine brutalstmögliche Aufklärung der Geschehnisse und Fakten aus dem digedanischen Lauschangriff.
Nachdem MY-3 glücklich abgehoben hat, startet auch X1 zum nächsten Forschungsauftrag:
"Nucleon antwortet nicht."
Beilage:
Klaus und Hein erzählen aus dem Pionierleben - Der Stromsünder
gebt "Wattfraß" keine Chance!
Bildungskomponenten:
"Die Gefahren im Weltraum"
Rückseite: Unser Sonnensystem in der Milchstraße
Staats-Schelte:
wegen Verwendung böser Worte:
"Verdammt, schon wieder ein Treffer!", "Verflixt und dreimal zugenäht", "Verdammte Kiste ..."
Ähnlichkeiten sind kein Zufall:
"Auf dem Weg zu fernen Welten"

 

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