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Was hier trotz Windstille flattert, ist die Nationalflagge der Oberlausitz.
Ähnlichkeiten mit den Farben der Ukraine sind reiner Zufall und nicht beabsichtigt!
Wer aus Deutschlands hochzivilisierten Gegenden noch nicht ostwärts hinter Dresden oder südlich hinter Cottbus vorgedrungen ist, kennt die Oberlausitz vielleicht gar nicht.
Noch zu DDR-Zeiten war es äußerst schwierig, für diese Gegend ein Visum zu erhalten.
Als Antragsteller musste man doch den fast unmenschlichen Nachweis erbringen, für die Zeit des Aufenthalts ohne Westfernsehen auskommen zu können.  Daran müssen seinerzeit wohl viele potentielle Besucher gescheitert sein.
Dem Umstand der ungestörten Nichtempfängnis von Erste-Reihe-Fernsehen verdankte die jenseits Dresdens gelegene Landschaft die Bezeichnung "Tal der Ahnungslosen".
Die Oberlausitz war in dieser Beziehung noch eine Steigerung dessen, hier wurde einem sogar das Hören von westlichen Radiosendern verleidet.
Glücklicherweise ist dem heute nicht mehr so.
Zu allem Überfluss hat man in unserem stillen Tal nun auch "Ahnung" durch "Arbeit" ersetzt.
Betrachtet man die verschiedenartigen Landschaftsformen, so zerfällt die Oberlausitz in drei Teile.
Da sind die Heide- und Teichlandschaften im Norden, in der Mitte das Oberlausitzer Bergland sowie im Süden das Zittauer Gebirge, das kleinste und natürlich auch das schönste Mittelgebirge Deutschlands.
Markantes Zeichen der Oberlausitz sind die Umgebindehäuser.
Im nördlichen Teil der Oberlausitz und in der sich anschließenden Niederlausitz lebt seit langer Zeit die Volksgruppe der Sorben (Wenden). Sie sind die Nachfahren slawischer Stämme und in dieser Region zu Hause.

Wer die Oberlausitz wirklich sucht, der wird hier fündig:
 


Historische Zugehörigkeit der Oberlausitz


Tag der Oberlausitz
   

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