
Die Rückseite des letzten Heftes deutete es schon an. Mit einem
großem Hoppala landen die vier Reisenden unvermittelt wieder in Franken.
Während man sich bereits den Rübensteiner Gefilden nähert, die Kuckucksburg schon fest im Blick,
werden kurz einige Episoden der Heimreise aufgewärmt. Einstürzende
Brücken und Raubgesindel, Pferdebremsen, die das Gegenteil bewirken und
gierige Piraten können den Abenteurern nichts anhaben. Türkenschreck wurde
natürlich wie versprochen beim Emir wieder ausgelöst.
Und nun sind sie also wieder in Runkels Heimat aufgeschlagen.
Kurz vor dem Ritt durch die Teufelsschlucht bemerkt Digedag, daß sie ihr Weinfaß
wohl beim letzten Picknick vergessen haben. Während die Digedags mal
kurz wenden, um das leckere Dingens sicherzustellen, kann's Runkel kaum erwarten, die heimischen Lorbeeren
zu kassieren. Er will derweil weiterzuckeln und im Eulengrund auf die
Trödler warten.
Aber die
Teufelsschlucht macht ihrem Namen Ehre und Runkel wird von Räubern
überwältigt. |
Es ist der Graf Kuck mit seinen Mannen, der erfolgreich zum Raubritter
umgeschult hat. Runkel wird erst mal auf die Kuckucksburg
verschleppt.
Natürlich entdeckt man seinen Goldschatz sogleich und schüttet Runkel unter dem
Spott der Gesellen ins Verlies.
Der Kuckucksberger hat vor, die Rüstung gleichsam zu entehren, indem
er darinnen um Adelaides Hand anhält.
Um das Haferkontingent des Grafen nicht zu belasten, wird Türkenschreck
der Burg verwiesen.
Gut, daß er sich den Treffpunkt gemerkt
hat.
Im Eulengrunde warten schon die Digedags ungeduldig, sie können aber
vorerst wegen fehlender Straßenbeleuchtung nichts tun und müssen im
Freien kampieren.
Im Grauen des Morgens machen sie sich unter Türkis Führung auf die
Suche nach Herrchen. Die Spur führt zum Kuckucksfelsen.
Auf halbem Wege begegnen sie der Brautschaukolonne, allesamt toll aufgebrezelt und angeführt vom güldenen Kuckucksberger, auf dem Weg
zur Möhrenburg.
Natürlich können sich die Digedags nicht darum kümmern, sie müssen
zuerst ihren Ritterling aus den Klauen der Entführer befreien.
Im Fluß unter der Burg kommt ihnen Runkels bunte Kopfwindel
entgegengeschwommen. Das scheint eine erfolgversprechende Spur zu
werden. Vermutlich kam der Turban aus einer Grotte am Fuße des Burgfelsens.
Bei näherer Betrachtung erweist sich diese als Wasserversorgung der
Burg.
Wie auf Bestellung kommt ein Eimer in die Tiefe gerasselt. Digedag läßt
sich als damit in die Höhe winden. An der Brunnenkurbel steht ein ausgesonderter Knecht, der wegen
verhärteter Leber nicht mehr für Trinkgelage
taugt. |
Digedag nutzt unfairerweise die Schreckminute des
Alten aus und bringt ihn vorsätzlich aus dem Gleichgewicht.
Der Schemel erweist sich dabei härter als die Birne. Helmpflicht
könnte auch hier Leben retten.
Mit dem Kerker-Schlüsselbund des Geschädigten macht sich Digedag auf die
Suche nach dem Burgverlies.
Eine Fußangel bringt ihn gleich darauf zu Fall. Es ist Runkel, der aus der
Tiefe herzhaft zugepackt hat.
So eilt Digedag ins Kellerverlies und
befreit Runkel sowie einen ebenfalls einsitzenden Goldschmied, der
seine Auslöse nicht berappen konnte. Nun heißt es, schleunigst zu
verduften.
Während der schwer beschädigte Burgwächter
langsam die Contenance wiederfindet, springen Digedag, Runkel und der
Schmied in den wartenden Eimer. Schnell wird von Digedag die Sperrklinke
entschärft. Todesmutig versucht der Wächter, seiner Pflicht nachzukommen.
Die
Kurbel am Latz verhilft ihm zu einer sehenswerten Bauchwelle, die ihn
aus dem Burgfenster befördert. Aber auch am Grunde des Brunnens landen
die Fahrgäste des Eimers halbwegs unsanft. Runkel ist natürlich
hocherfreut über seine Rettung, die er wohl auch Türkenschreck zu verdanken hat.
Was ihn wurmt, ist der neuerliche Verlust seines Schatzes.
Bevor es zu den Möhrenfeldern geht, muß Runkel erst seine eigene Burg aufsuchen
und sich einen Plan zurechtlegen.
Der Goldschmied will seinerseits nach Hause,
der alte Kriegsknecht wird auf der Tannenspitze belassen.
Ritterregeln:
Keine, Runkel war wohl zu sehr mit sich selbst
beschäftigt. |
|