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518 Die verlorene Truhe Februar 2019

Mosaik 518

Bei den friesischen Freibeutern herrscht wohl Fachkräftemangel, sonst hätte man Wegel und Agerer bestimmt nicht miträubern lassen.
Während Abrax furchtlos sein Springseil mit dem todbringenden Knoten rotieren läßt, hat sich Simon mit dem Zaster in einer Tonne verbunkert.
Trotz hoffnungsloser Unterzahl schlagen sich die Koggen-Schiffer ganz wacker.

In Lübeck macht sich Luneborg anheischig, mit der "Lustigen Luise" nach Brügge zu schippern. Da Ulrike zur Befehlsausgabe noch beim Hutklempner weilt, soll Genta die Tochter instruieren, die offenen Aufträge abzuarbeiten. Diese hat natürlich keine Böckin und gibt den Ball an Genta zurück.

Nachdem Aushilfspirat Wegel dem Klabautermann für gutes Gelingen einige Speisereste geopfert hatte, greift auch er ins Geschehen ein. Als schlichter Glücksritter will er das Faß mit Simon inspizieren.

Das läßt sich aber nicht knacken, also wirds im Ganzen in den Kahn verladen. Das morsche Korakel hält der Tonne nicht stand und macht auf bodenlos. Diese Aktion bringt die Freibeutel aus dem Konzept und der Kapitän der Kogge schickt alle über die Reling. Abrax hechtet sofort Simons Tonne hinterdrein, kann aber außer Simon nichts mehr retten. Truhe samt Inhalt wandern in die vordere Öffnung eines Hais.
Wegel und Agerer bleiben erstmal auf offener See zurück, ihre Kumpane brauchen sie nicht mehr.

In Nowgorod haben der Eldermann und Brabax die Festivität knapp überlebt. Hierzulande sind sogar die Schneemänner hackebreit. Doch an Schlaf ist zumindest für Brabax nicht zu denken, denn die anderen erwarten ihn schon mit schlechten Nachrichten bezüglich des Erben. Muß wohl ein anderer Wichmann gewesen sein. Alle sind ernüchtert ob der verlorenen Spur.
Brabax ist inzwischen stehenden Fußes weggeratzt.

Die zwei verhinderten See-, Wald- und Wiesenräuber haben Dusel.
Ein Fischer, dem soeben ein fetter Heringshai ins Netz ging, zieht die beiden raus. In großer Dankbarkeit werfen Wegel und Agerer den gütigen Angler samt Hündchen ins Wasser und gondeln davon. Mit ihnen der vermutlich wertvolle Hai.

Odo und Frodo geben vor, die Nase von der sinnlosen Schatzsucherei voll zu haben und wollen in ihr Kloster an den warmen Ofen zurückkehren. Da die Ostsee winters jedoch nicht beschifft werden kann, hoppeln sie vorerst auf einem Pferde-Schlitten davon.

Anderntags kommt die Kogge in Brügge an. Die Panne mit dem schönen Geld hat Simon nicht verwunden, er agiert wieder in Hühnerkreisen. Aus Mitleid will ihm der Steuermann einen Witten schenken, das Huhn hat damit aber nichts am Hut. Er gibt Abrax den Rat, ihn beim Würfelspiel zu vermehren.
Auf der Suche nach einer Gelegenheit zum Zocken hilft ihm ein kleines Mädchen weiter, das wohl als Schlepperin für den Würfelverein arbeitet. Simon gönnt sich schnell noch einen Schluck aus dem Körnersack, dann werden die beiden in die Spielhölle geführt. Obwohl die drei Gesellen Profis zu sein scheinen, hat Abrax sie nach zwei Stunden über den Tisch gezogen. Im Angesicht des Haufens Kleingeld wird Simon plötzlich wieder normal und er sichert den Abgang der Gewinner. Es war allerdings kein Glück, denn Abrax hatte den gezinkten Würfel der Profis gegen einen gewöhnlichen ausgetauscht. Damit kam die Bande nicht zurande. Leider reichen die paar Kröten nicht im entferntesten aus, den Halunken Durkop zu bezahlen.

Brabax ist aus seinem Delirium erwacht und erzählt seinen Traum von einer Bibliothek.
Sogleicht macht sich auf in die Schreibstube zum anscheinend genesenen Verwaltungspriester. Hier ist auch der Eldermann dabei, das Kontobuch zu finden. Während Brabax den Rassel durchsucht und ordnet, forscht er auch nebenher nach der verlorenen Wichmann-Fährte.

 

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