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530 Die neuen Likedeeler Februar 2020

Mosaik 530

Die selbsternannten Seeräuber beobachten hoch vom Hiddenseer Leuchtturm, wie die Hanseflotte ihrer Verfolger nach Stralsund zurückschippert.
Die "Makrele" muß ihnen demnach entfleucht sein, das freut alle.

Zwischen Luneborg und seiner Tochter gibts wieder mal Stunk. Sie will unbedingt des Vaters Haus haben - als Wiedergutmachung für ihre Verkupplung mit dem doofen Tiedemann. Die Androhung Luneborgs, sie in einem Faß dem Neptun zu opfern, kommt als Bumerang auf ihn zurück. Für 10 Goldstücke von Tiedemann läßt der Kapitän stattdessen Luneborg in die Tonne treten und in die Ostsee entsorgen. Luneborgs Mielke-Interpretation bedarf allerdings noch ein wenig Übung.

Ein paar Stunden später entdecken Abrax und Simon das treibende Faß und sind äußerst gespannt auf seinen wertvollen Inhalt.

Die Überraschung ist beiderseits, Abrax entdeckt Luneborg und dieser den großen Goldhaufen.
Immerhin durchschaut er die List der Schatzsucher. Und er lacht sie aus, weil sie auf ihre "Goldene Makrele" warten, die seiner Überzeugung nach bereits auf dem Grunde der Ostsee verfault. Simon ist aus Sorge um Clarus schon wieder kurz vorm Gackern.
Aber sogleich entspannt sich die Lage, denn Brabax meldet vom Leuchtturm das Einlaufen ihrer Seeräuber-Kogge.
Simons ungestüme Wiedersehens-freude wird von Clarus fälschlich als Balztanz interpretiert.
Weit gefehlt, Genta muß ihn erst aufklären, daß Clarus ein Mädchen ist. Clara ist fürderhin sauer, wahrscheinlich über mehrere Hefte. Mädchen halt.
Luneborg vermault sich, worauf Simon ihm das Faß überstülpt.
Um die Verfolger abzuschütteln hatte Clara die glorreiche Idee gehabt, allen überflüssigen Krempel von der "Goldenen Makrele" ins Meer zu verklappen.
Während alle beim Beladen der "Makrele" helfen, geht Simon verzweifelt auf die Suche nach Clara.
Abschließend bedankt sich Genta artig bei den Mönchen für ihre Hilfe. Aber die haben ohnehin nur die ihnen auferlegte Abmachung erfüllt. Bei Abmachung hat Genta einen Einfall. Sie schließt mit den Mönchen eine neue Abmachung: Für drei Goldstücke soll Luneborg der Pflege und Umerziehung auf der Insel für drei Jahre anheimfallen. Widerstand ist zwecklos, Luneborg wird assimiliert. Natürlich von Bruder Andreas.

Aber die Mönche sind um ihren Novizen nicht zu beneiden.
Nach Gentas schon lange aufgestellten Plan gehts jetzt nach Bornholm. Die Zipfel-Mönche haben zwar ein anderes Ziel, aber das nützt nichts.
Auf Bornholm hat Genta einen Bekannten, der die "Makrele" umlackieren soll. Also neue Segel und Nummernschilder.
Nach einer Woche ist aus der "Goldenen Makrele" die "Frohe Zukunft" geworden. Das Symbol auf dem neuen Segel ist freilich recht martialisch.
Nun offenbart sich Genta als guter Mensch. Sie will all ihre Freunde aus Lübeck mit ihrem Schatzanteil beglücken und eine Insel westlich von Schottland erwerben. Sehr nobel.
Die Mönche dürfen in Lübeck an Land und sollen Gentas Freunde benachrichtigen. Califax muß streng dienstlich mit - er leidet unter Marzipanentzug.

In Niendorf gehen die Mönche mit ihren Truhen von Bord und lassen sich samt Califax von einem Bauern nach Lübeck karren.

Gentas Vorbild zieht Kreise. Auch die Abrafaxe wollen sich der Expedition anschließen und legen ihren Anteil auf den großen Haufen. Simon hat Claras wegen der Weltschmerz gepackt und er wirft sein Gold dazu.

In Lübeck läufts nicht so gut. Der Bauer hat den mit Modder bespritzten Bürgermeister auf sich aufmerksam gemacht. Gefährlich für die drei Insassen.

 

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