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513 Auf Gotland September 2018

Mosaik 513

Die "Alte Tante" ist in Gotlands Hafenstadt Visby eingetrudelt. Kapitän Hartke weist Califax an, seine Fische von Bord zu holen, denn er hat neue Ladung.
Clarus entdeckt im Gewimmel die beiden Mönche. Der Kapitän der "Seegurke" heuert einen Mönch als Schiffspriester an, der andere soll auf der "Donnervogel" Seelsorge betreiben. Odo und Frodo sind wenig amüsiert, sich trennen zu müssen. Auch Brabax und Clarus müssen sich nun aufteilen, die beiden zu verfolgen. Califax steht mit seinen Salzheringen am Kai und überlegt, wie er seinen Schatz sichern könnte. Ein Kaufmann will ihm die 5 Fässer abkaufen, um sie in Pleskau zu verscherbeln. Für den guten Tip läßt ihm Califax eines ab. Abrax gelingt es derweil nicht, mit Odo auf der "Donnervogel" Kontakt aufzunehmen. Califax hat schon Plätze auf der "Seegurke" gebucht, aber der Bootsmann läßt sie nicht an Bord, ohne die Erlaubnis seines Kapitäns zu haben. So kann man auch nicht mit Frodo reden.

Abrax und Simon sind auf dem Weg nach London, um dort ihren Überfluß an Stoffen zu verhökern. Als der Schiffer hört, daß der Stoff sehr selten und wertvoll ist, erwähnt er die Seeräuber von den friesischen Inseln. Da fällt Simon das Herz in die Buxen, denn bei Totalverlust wäre dann auch Durkops Schuldschein fällig und Ulrike hoffnungslos hinfällig.

In Köln sitzt Durkop beim Umtrunk mit dem Bürgermeister, für dessen Sohn er den Trauzeugen mimen soll. Aus der Unterhaltung geht hervor, daß Durkop mit seinem neuen Kredit Luneborg ruinieren will. Er hat alte Rechnungen offen und Luneborg sollte sich also warm anziehen.

Als sich Frodo in Visby von Bord macht, um Odo aufzusuchen, entdeckt er den eingepennten Clarus, der eigentlich die Heringe beaufsichtigen sollte.
Der Kapitän der "Seegurke" wurde als Eldermann der Hanse gewählt und muß nun die Kasse übernehmen. Beim Betreten seines Schiffs fehlt der Priester und ohne den gehts nun mal nicht nach Nowgorod.
Aber Califax hat einen Einfall, er bietet den äußerst belesenen Brabax an, den Schiffspriester zu geben. Obwohl Brabax auch Priester "könnte", will er aber nicht. Erst als der Eldermann droht, kraft seiner Wassersuppe Brabax auf Gotland auszutrocknen, willigt dieser zähneknirschen ein.
Natürlich hat auch der Kapitän des "Donnervogels" ein Problem, denn die beiden Mönche wollen nur als Pärchen mitfahren. Dafür müssen sich die beiden auf halbe Ration setzen lassen.

Auf der "Seegurke" gibts neuen Stunk, die Seeleute wollen keinen Rothaarigen an Bord dulden. Erst als Califax feststellt, daß der Kapitän ebenfalls rote Zotteln hat, darf Brabax mitfahren. Ein echter Priester wurde doch noch aufgerissen - Ambrosius, abgefüllt mit hochprozentigem Weihwasser. Doch der Mannschaft ist das sympathisch. Bald sticht der Konvoi der Nowgorodfahrer in See.

In Lübeck harren hohe Würden dem Kaufmann Luneborg, die Zirkelkompagnie will ihn in ihre Reihen aufnehmen. Deshalb muß er die Bruderschaft bewirten und Genta wird mit der Organisation der Orgie betraut. Genta eilt in die Spelunke "Zum Krähennest". Das ist praktisch die Reste-Rampe, wenn es um freies Humankapital geht.
Hier will Genta frisches Personal fürs gesellschaftliche Ereignis rekrutieren. Sie ist den Aspiranten gut bekannt und zieht ihre Musterung durch.

Die Flotte der Hanse hat Reval erreicht, hier hat die Stadt das Stapelrecht. Deshalb muß Califax hier also seinen Hering zum Verkauf anbieten, wird wohl nichts mit Höchstpreisen in Pleskau. Der "Donnervogel" ist schon da und Brabax sieht die Mönche an Land verschwinden. Brabax will sie sogleich nach Nowgorod verfolgen, Califax und Clarus bleiben zurück, um den Fisch umzurubeln.
Wenn man allerdings die Mienen des Kunden und des Vogels betrachtet, scheint wohl irgendwas nicht zu stimmen.

 

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