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582 Der Fluß des Lebens Juni 2024

Mosaik 582

Mit gemischten Gefühlen kehrt der Abt des Klosters Rheinau von seiner Dienstreise zurück.
Auf einem Lastkahn mit Bauholz hockend, läßt er sich zum Kloster treideln. Auch die Kuh hat er unterwegs irgendwo aufgelesen. Die Katastrophe ist jedoch größer als befürchtet.
Ein Riesenelefant steht im Raum und die Brücke ist ramponiert.
Aber Hartmuts meisterhafte Suppe stimmt den Abt sogleich versöhnlich, daß sogar Styrmi begnadigt wird.
Mit dem Holze, das zum Bau einer Schreibstube dienen sollte, muß nun die Brücke repariert werden. Der Abt versucht daher, neue Anpacker zu rekrutieren. Am Ende läuft es auf einen Kuhhandel hinaus, den sich Califax ausgedacht hat. Statt des Klosterdeppen Styrmi erklärt sich Hartmut bereit, im Kloster zu verbleiben.

Ein guter Koch ist immer besser als ein Querulant im Stall. Fast hätte Isaak die Sache noch vermasselt, als er mit dem Brief des Bischofs von Chur herumwedelt. Califax wirft ihn aber schnell ins Feuer.
Der Abt besteht allerdings darauf, daß sie vor der Weiterreise beim Bau der neuen Brücke helfen.
Bald können sich alle samt Styrmi auf dem Lastkahn einschiffen. Das Kloster ist zufrieden und auch die Schiffer, die hier ein Geschäft für die Rückfahrt machen.
Hartmut ersetzt nun in Sachen Kuhverhätschelung den abgängigen Styrmi, der Abt als Feinschmecker muß sich Hartmut aber warmhalten. Schade, daß Styrmi nur alleine mitkommt. Gemeinsam mit Regula wären sie ein unschlagbares Duo Infernale gewesen. Bald kündigt sich dichter Regen an, die Schiffer sind verständlicherweise besorgt wegen eines zu befürchtenden Hochwassers.

In Tripolis legt sich Lela mit einem Ölhändler an, der angeblich ein Panscher sein soll. Sie hat auch ihre private Eingreiftruppe dabei, die die Amphoren zerkloppen darf. Da wird der Emir von Tripolis herbeigetragen, der sich über die Unordnung in der Stadt aufregt. Von Lela hat er bereits gehört, daß sie Tripolis von Dieben und Räubern säubern will. Nach dem Motto: Es soll keine anderen Diebe geben neben mir. Der Emir ernennt sie daraufhin zur Wesirin für öffentliche Sicherheit. So ein Angebot kann Lela nicht ablehnen.

Mit dieser Berufung hat der Emir wohl die Bockin zur Gärtnerin gemacht. Glückwunsch der Stadt zur feministischen Innenpolitik. Da können einem die Männer ganz schön leid tun. Wenigstens wurde Lela damit sozialverträglich aus der Geschichte entsorgt.

Auf dem Elefantenkahn wird nun das Heu knapp und die Schiffer wollen wegen des Hochwassers ihre Fracht in Basel schnell loswerden. Dort versucht ein Waldbauer gerade am Steg anzulegen. Es kommt zum Streit, Der hungrige Abul Abbas macht sich nebenbei über das Heu her und ein Baumstamm rammt den Transport. Dabei gehen die Treidler über Bord.
Der Kahn treibt nun führerlos den Rhein hinunter. Bald haben die Treidler des Waldbauern Kahn gekapert und nehmen die Verfolgung auf. Sie sind sauer und wollen den Elefanten als Hackfleisch verhökern, Hochwasser ist gefährlich und niemand wird nach dem Verbleib der Gesandtschaft fragen.
Der Versuch der Faxe, den Kahn an einem Baum zu verankern, geht für den Baum schlecht aus. Aber auch die Verfolger kommen nicht so recht voran und scheitern schließlich an einem Riff.
Für die Gesandtschaft gibt es alsbald Rettung, Sie sind kurz vor Worms und erhoffen sich dort Hilfe beim Landgang.

 

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