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Das Heft vermittelt uns weitere Einblicke in Prags Tierleben.
Familie Wildschwein ist gut drauf, obwohl der ersehnte Rübensack nur
Sekundärrohstoffe enthält. Eine Elster ist da weniger wählerisch
und stibitzt ein Goldstück.
Ein augenzeugliches Rotkehlchen
verpetzt die Sache an Leo. Bei dem macht es zwar "klick", aber
aktuell muß er sich einer Generalreinigung unterziehen. Da bleibt kein
Auge trocken und auch kein Ohr. Frisch gewandet und finalisiert
durch Mühlsteinkrause und Betontoupet wird er sich ähnlich fühlen wie
Huck Finn, als er von Witwe Douglas zivilisiert werden sollte.
Im Burgverlies bearbeitet der Kammersänger die Faxe. Für die
Wiederbeschaffung des Schatzes könnten sie dem Galgen entgehen, aber
die Antwort stellt Lang nicht zufrieden - also Hals langziehen.
Der Diener Červenka führt den geschniegelten Leo zum Kaiser. Der
mattet noch und versucht seinen schweren Traum zu verarbeiten. Die
Morgenmilch macht ihn auch nicht munterer.
Als herauseitert,
daß Don Ferrando verschwunden und auch das Gold fort ist, tanzt auf
den Prager Straßen der Bär. Die Betrogenen wollen ihre Einlagen
zurück.
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Soeben sollen die Abrafaxe zum Galgen geleitet werden. Sofort wendet
sich ihnen die Volkswut zu. Mit Mühe können die Wachen die Leute
zurückhalten.
Endlich ist auch Rudolf in Schale geworfen, als
Leo ins Schlafgemach drängt. Er will schnell Taten sehen und hat
Besseres vor, als hier herumzuhängen. Der Diener muß den unwirschen
Kaiser belehren, weshalb der vorwitzige Bube hier aufgeschlagen ist.
Nun wird Rudi bewußt, daß die Nacht leider kein Traum war. Sein
Retter soll mit dem "Orden des goldenen Vlies" belobigt werden.
Ritter Leo. Nun platzt Lang in die gute Stube und meldet, daß die
Galgenvögel zur Verfügung ständen. Da muß Leo einschreiten - er
behauptet, die Faxe hätten nichts gestohlen, außerdem seien es seine
Freunde. Dies Geständmis verurteilt Lang als gesichertes Komplizentum. Für
den Kaiser gehören Goldräuber alle gehängt, auch wenn einer sein
unersetzbares Leben gerettet hatte. Also wird Leo neben den
anderen drei Delinquenten aufgebaut. Während Lang eine Rede ans Volk
hält und die Verderbtheit der Goldräuber schildert, erzählt Leo den
Faxen, was ihm kürzlich das Rotkehlchen geflüstert hat. Der Kaiser gibt sich
als Stinkstiefel und befiehlt die Hinrichtung der Viererbande,
obwohl das Volk kein Kind hängen will. Nun schreitet Brabax nach
vorne und erklärt, mit ihrem Abgang würde niemand mehr erfahren, wo
das Gold ist. Das läßt den Kaiser nachdenklich werden, immerhin
sollen die vier nach Rückgabe des Goldes lediglich den Löwen
vorgeworfen werden. Der Troß aus dem Kaiser, den Verurteilten und den
betrogenen Kunden wälzt sich durch den Hirschgraben. Laut
Rotkehlchen soll der Sack unter einer Eiche beim Pulverturm liegen.
Auch der Wildhüter samt Tochter stöbert durch Wald und Unterholz.
Tereza findet ein Buch, entdeckt Leo und stolpert über einen Sack.
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Der Kaiser meldet sogleich einen Bedarf an. Leider ist es nur der
Rübensack, auf den die hungrigen Wildschweine so scharf waren. Da
kommt das rote Kehlchen angeschwirrt und informiert Leo, daß soeben
einer den Goldsack mitgenommen hätte. Das stößt auf hohle Ohren. Wie
gehofft, hat Leo sein tierisches Gehör bei der Badezeremonie
eingebüßt. Das Rotkehlchen ist verstört und attackiert den Don
hinter dem Gebüsch. Eine fette Hornisse leistet Unterstützung und
sticht dem Don in die Gurke. Sein Geschrei ruft die anderen ins
Geschehen. In der hitzigen Diskussion verrät Ferrando dem Kaiser, daß er
seine Flucht Lang zu verdanken hat. Peinlich für den Kammerjäger,
der nach Ausflüchten sucht. Der Don hat das Gold natürlich nicht,
das hätten die Faxe in der Burg versteckt. Da mischen sich der
Wildhüter und Tereza ein und erklären, das Gold liegt dort, wo die
Dicknase sich versteckt hatte. Der Don zündet eine
2-Komponeten-Granate und kann im Dunst verschwinden. Bevor der
Kaiser das Gold zu konfiszieren vermag, werden die Leute stinkig.
Sinnigerweise holt Tereza das Buch hervor, wo der Don seine
Einnahmen namentlich präzise zugeordnet hat. Vorbildliche
Buchführung. Vor dem Haus des Waldhüters wird die Auszahlung
durchgeführt. Alle bekommen ihr Gold zurück. Leider bleiben für den
Kaiser nur 98 Dukaten übrig, aber die fahrlässige Elster weist auf
ihren Schatz hin. Leo räumt das Nest aus und kann dem Kaiser sogar
einen Überhang in die Hände drücken. Auf seinen Orden verzichtet er.
Nach dem Frühstück plant man, Rabbi Löw aufzusuchen, um die
Sache mit der Ohrenasche zu klären. Don Ferrando hockt noch immer
im Geäst. Im Schutze der nächsten Dunkelheit will er mit den
Abrafaxen abrechnen. |