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526 Piratengold Oktober 2019

Mosaik 526

Nachdem Abrax und Simon ihre Pflichtaufgaben schnell erledigt haben, kommt jetzt der angenehme Teil der Aktion. Simon hat schon ein Mädchen abgegriffen - oder umgekehrt. Abrax ist über derart Kinderkram erhaben. Man spult Seemannsgarn ab von gutherzigen Likedeelern. Da es damals schon Gerechtigkeitsprobleme gegeben haben soll, wollte man das Gold erst dann verteilen, wenns für alle gereicht hätte. Als dann genügend da war, mußte der unersättliche Käpt'n unbedingt noch einen fetten Goldtransport abgreifen. Dümmlicherweise war das eine böse Falle. Aber klugerweise hatten die Piraten vorher noch ihr bisheriges Gold verbuddelt. Soweit das Garn. Plötzlich tauchen Califax und Clarus auf, die Freude ist auf beiden Seiten. Allerdings nicht bei Simons Flamme, als sie erfährt, daß Simon verheiratet sein müßte. Die vier Kumpels tauschen ihre neuesten Erkenntnisse bezüglich der vier Schatzerben aus. Jetzt fehlt nur noch Brabax, aber der wollte ja nach Lübeck. Im Wirtshaus wird das Wiedersehen gefeiert.

Luneborg konnte seine Intrigen in Wismar zu seiner Zufriedenheit umsetzen  und obendrein noch Aalsteker zum persönlichen Knecht degradieren. Auch zwei Mönche hat er kennengelernt, die zu Genta wollen. Weshalb, ist Luneborg klar, aber die Mönchlein halten dicht.

Klein Sören beobachtet Luneborgs Rückkehr und eilt sofort zu seiner Herrin. Genta ist gerade zugange, die Mannschaft für Luneborgs neue Kogge zu rekrutieren.
Haupt-Einstellungskriterium ist die positive Einstellung zur Piraterie. Da fallen natürlich viele durchs Raster. Ausgerechnet ein vertikal Herausgeforderter wird angenommen - eine Art Raucher-Mäcki aus DDR-Zeiten, bloß mit Pfeife statt mit Fluppe.
Als Genta erfährt, daß zwei Mönche angekommen sind, eilt sie sogleich zu Luneborgs Haus. Luneborg hat jetzt eine neue Genta, die Grete heißt.
Da stürmt Brekewold mit Sohni und geehelichter Ulrike das Zimmer und stellt Luneborg wegen des grenzwertigen Koggen-Geschäfts zur Rede. Den Kauf rückgängig zu machen, geht leider nicht, weil das Tiedemännchen schon den ganzen Schotter für Ulrike verbraten mußte. Brekewold will selber das Geld für den Rückkauf opfern, aber Luneborg hat schon eine neue Erpressung im Ärmel. Im Ergebnis bleibt alles beim Alten, Luneborg behält die Kogge und die anderen sind um eine Erfahrung reicher. Außer Tiedemann, der ist dagegen geimpft. Dann kommt Genta. Ihr Einwand, daß Simon und die Faxe als Erben und Geheimnisträger noch fehlen, ist schnell beiseite gewischt. Schließlich waren diese unvorsichtig genug, den Mönchen ihre Verse deklamieren.

In Stralsund einigen sich die vier wiedervereinigten Teetrinker darauf, daß Luneborg ein Lump sei. Das ist aber nichts neues. Und daß Simons Beziehung zu Ulrike abgegessen ist. das freut wiederum Clarus.
In Luneborgs Büro wird um die Anteile geschachert. Die Mönche gönnen Luneborg keinen Anteil, wollen aber die Abrafaxe und Simon nicht betrügen. Nachdem Luneborg das Zimmer verlassen mußte und er Genta nochmal an ihre innige Geschäftsbeziehung erinnert hat, tauschen die Erben ihre Knittelverse aus.
Unter Zuhilfenahme von Karten malträtieren sie ihre Synapsen, und kommen zum Schluß, daß es sich nur um die Insel Vilm handeln kann.
Bevor Luneborg mit seiner Kogge auf Schatzsuche geht, befragt er noch Aalsteker nach dessen Fortschritten. Theoretisch fehlen bloß noch drei Stimmen für die Mehrheit. Mit dem bald gefundenen Schatz kann er die drei Hansel auch noch kaufen, denkt er. Luneborg wird vom Bürgermeister und vom Stadtrat zum Besuch des Hansetags verabschiedet. Alles ist gut für Luneborg gelaufen und geteilt wird ohnehin nicht, auch nicht mit Genta.
Kurz darauf sticht die "Goldene Makrele" in See. Unweit wird auf einer anderen Kogge das letzte Mal Dame gespielt. Dann kommt Brabax in Lübeck an. Hier muß er erfahren, daß er Genta leider knapp verpaßt hat. Nicht weiter schlimm, denn sein Damefreund will auch nach Stralsund. Allerdings erst in drei Tagen.
Währenddessen sind die Schatzsucher schon fröhlich am Buddeln, vermutlich erfolglos.

 

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