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516 Ein weiser Rat Dezember 2018

Mosaik 516

Nach der Beschlagnahmung ihrer Stoffe schiebt Simon schwere Trübsal. Abrax dagegen pflegt Zweckoptimismus.
Dem Schatzkanzler wird von seiner Heimleiterin der Kopf gewaschen - ohne Schaum. Ihre unstillbare Begierde gilt den vom Gatten vereinnahmten Tuchen. Der macht ihr wenig Hoffnung. Könnte schon ein halbes Jährchen dauern. Diese Widerworte sind schlecht für seine geliebte Branntweinflasche und ein Gemälde.

Kurz vor Nowgorod treffen Clarus und Califax auf Brabax und die beiden Mönche. Auf Califaxens Mitreitgelegenheit namens Timur wartet schon sein Trupp vom Stamme der Dschingis-Khanesen. Brabax munkelt, daß sich im Nowgoroder Peterhof, der Hanse-Niederlassung, die vierte Version der Erben aufhalten solle.

In London laufen Simon und Abrax wie Falschgeld durchs Gelände. Der Eldermann setzt noch einen drauf und verlangt im voraus die Gebühren für die um sechs Monate zwangsverlängerte Warenlagerung.
Nun sind auch die letzten Kröten futsch.
Simon schnappt daraufhin über und entfleucht.

Derweil verläßt der Schatzkanzler sein Haus, während seine Gattin Mildred weitere Suffragetten vorgeladen hat, um eine stoffliche Farbrevolution anzuzetteln.

Califax, Clarus und die Mönche sind am Peterhof von Nowgorod eingetroffen und werden vom Eldermann darüber eingestimmt, was sie hier den Winter über erwarten würde. Brabax erkennt man sogleich als Hochbegabten und schickt ihn in die Kirche, ins Warenlager des Peterhofs. Hier soll er den erkrankten Priester vertreten, der auch den Buchhalter spielte.
Nach der Inventarisierung von zwölf Fässern Hering fordert der Eldermann den Besitzer auf, seine Fässer vorzuzeigen. Beim Stochern im Test-Faß wird festgestellt, daß sich unter einer dünnen Schicht Fische lauter Wackersteine befinden. Brabax erhält den Auftrag, die anderen Fässer zu inspizieren. Die massiven Bestechungsversuche von Händler Witold fruchten bei Brabax nicht. Der Eldermann im Hintergrund registriert dies mit Genugtuung.

Abrax hat endlich Simon gefunden, der nun in einem Hühnerstall residiert und den Hahn zu vertreten scheint. Als Abrax den verrückten Vogel durch die Gassen schleift, begegnet er Catherine und erzählt ihr von der Misere mit den Stoffen. Als Krönung läuft Abrax danach noch den topfschlagenden Revoluzzerinnen übern Weg.
Der Schatzkanzler und Sir John wollen den Aufstand ihrer Weiber wie üblich aussitzen.
Da wird ihnen Lady Catherine gemeldet. Geschickt überzeugt sie die beiden Käuze, daß bei der anstehenden Krönung des französischen Königs der englische Hofstaat unmöglich in altmodischen Gewändern auftreten kann. Nur die besten Stoffe ... und die sind leider weggesperrt.

Das sehen sogar die beiden Herren ein. Als Ersatz beschließt der Kanzler, einfach 100 Fässer Rheinwein zu pfänden.

In Nowgorod ist Brabax seiner Loyalität wegen vom Eldermann zu einem der Weisesten befördert worden. Badefreuden und Umtrunk inklusive. Gute Gelegenheit, den Eldermann bezüglich des vierten Erben auszuforschen.
In dem Moment befragen die Mönche einen Knecht nach einem gewissen Claus Wichmann.
Wenig später macht der Eldermann Brabax mit dem Großknecht des Peterhofs Joost Wichmann bekannt.
Am Abend treffen sich Brabax, Califax und die beiden Mönche zum Süppchen in ihrer Absteige. Hier verplappern sich die beiden Mönche, daß sie keinen Erfolg bei der Suche nach einem Wichmann gehabt hätten. Ab hier ist das Vertrauensverhältnis schwer angeschlagen. Immerhin gibt Brabax zu, einen Wichmann zu kennen.

Seitdem ihre Stoffe wieder freigegeben wurden, ist auch Simon von seinem Ausflug ins Tierreich zurückgekehrt.
Die entzugsbefreiten Damen greifen mit vollen Armen zu.
Auch Catherine erscheint mit ihrem Verlobten Lord Fliegenpilz im Lager. Abrax schnallt sogleich, daß die Lady ihnen geholfen hat und bietet ihr zum Dank ein zweites Kleid an, was Simon schon wieder an die Nieren geht. Aber diesmal wird der Stoff vom Lord bezahlt.
Der Eldermann muß leider seinen Vorschuß auf die Miete wieder herausrücken.
Bald ist aller Stoff verkauft und mit vollen Taschen fahren Abrax und Simon nach Brügge, um ihre Hälse beim alten Fiesling Durkop aus der Schlinge zu ziehen.

 

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