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515 Vor den Toren Nowgorods November 2018

Mosaik 515

Die Ziegenpost zuckelt gemächlich durch die Lande gen Pleskau. Wenn Clarus nicht ständig warten würde, hätte er schon längst das Ziel auf eigenen Sohlen erreicht.

Viel weiter westlich stehen die Mönche im Nebel und warten auf Brabax' Auferstehung. Bald erfahren Odo und Frodo, daß Brabax nicht der vierte Erbe, sondern bloß ein Eingeweiher ist. Die Mönche sollen nun ihre Version zum Besten geben.

Im fernen London ist der vom Schatzkanzler ins Leben gerufene erste Ball in seinem eigenen Hause eröffnet. Lady Catherines Gewand wird von anderen Hofdamen mehr oder weniger wohlwollend bestaunt. Catherine geht als Tanzpartnerin weg wie warme Semmeln, der Oberhofschranze (nach Art einer Möhrenfelderin) würde solch elegante Kledasche nicht unbedingt weiterhelfen.
An der Rückseite des Ball-Hauses schmult Abrax auf Simons Schultern durchs Fenster, um die Situation auszuloten.

Als der Schatzkanzler auftritt, verstecken sie sich im Rosenbusch. Die Danziger haben wohl drei englische Schiffe beschlagnahmt und das muß gesühnt werden.
Gleich darauf erscheint die Schatzkanzlerette und beschwert sich bei ihrem Mann, daß Catherine wegen unlauteren Fummel-Wettbewerbs im Tower zu lagern sei. Abrax und Simon sehen darin einen Erfolg ihres Plans.

Von den Mönchen erfährt Brabax, daß einst ein Seeräuber im Kloster abtauchte und mit den anderen drei ständig in Kontakt blieb, und daß auch deren Erben bekannt waren. Neben den Mönchen, der Alten (nun den Faxen) und Simon gäbe es noch den vierten, der wohl in Nowgorod zu finden sei. Und dann haben auch die Mönche ein überliefertes Gedicht - nicht ganz so poetisch, wie Simons Lied. Da man daraus nicht schlau wird, kann nur der vierte Erbe helfen.
Auf einem Ochsenkarren gehts nach Nowgorod.

Kurz vor Pleskau haben die Gehörnten fertig und Ziegen-Peter erklärt, er müsse nun sowieso zurüch nach Reval. Eine ominöse Fisch-Interessentin hat hier schon auf Califax gelauert, um ihm seinen Hering abzuluchsen. Trotz des guten Preises will es Califax trotzdem erstmal in Pleskau versuchen, könnte ja den Profit steigern.

Der London Eldermann Grothe hat sehr schlechte Nachrichten zu verkünden, aber erst am nächsten Morgen.
In ihrem Stofflager werden Abrax und Simon von Lady Catherine aufgesucht. Es gab viel Streß, alle Tanzwütigen zu bedienen.

Sie übergibt Abrax eine Liste der potentiellen Kundinnen. Da scheint wohl die Lage gerettet.

Clarus gelingt es, Califaxens Geldgier ein wenig abzumildern. Schließlich warten die Pelze in Nowgorod auch nicht ewig. Die mangaglubschige Händlerin kriegt ihren Hering, dafür gibts als Zugabe ein schnelles Pferd, das ihr allerdings gar nicht gehört. Der Gaul ist zwar bockig, aber trotzdem recht fix.

Für Abrax hat der nächste Morgen in London Gold im Munde, Simon sieht das pessimistischer. Als sie im Gildenhaus eintreffen, herrscht schon heftiger Tumult. Der englische Kronrat will die Privilegien des Stalhofs empfindlich eindampfen. Der Schatzkanzler verkündet, daß nun für die Hanse die vollen Zölle und Abgaben abzudrücken sind.
Als Abrax und Simon wenig später ihren Stoffverkauf eröffnen wollen, steht schon eine Wache vor dem Lager. IhreWare wurde beschlagnahmt.
Das scheint wohl der geringste Ärger, denn nun muß Abrax Dutzende gieriger Hofdamen beschwichtigen, die jetzt leer ausgehen.

Im russischen Birkenwäldchen hat sich das unbändige Roß seiner Passagiere entledigt. Hier treffen Califax und Clarus auf den Besitzer des Tieres. Er ist so begeistert von der Reitkunst der beiden, daß er sie stehenden Fußes als Molodjeze betitelt.
Rein zufällig will "Feuerschweifs" Herrchen auch nach Nowgorod.
Drei Tage später sind sie dort und treffen gar nicht zufällig auf Brabax und die Mönche.

 

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