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Abrax lungert mit Waldi auf der Karlsbrücke herum. Waldi wollte
sich zwar in Italien zum Kämpfer pimpen lassen, aber eine bestimmte
Frau läßt ihn nun zweifeln. Ausgerechnet jetzt nähert sich das
Objekt seiner Begierde. Im ersten Schreck stürzt er von der Brücke
auf ein Boot. Das Mädchen hats beobachtet und sich bös erschreckt.
Ihre Mutter, die an die Möhrenfelderin erinnert, ermahnt sie, die
Contenance zu bewahren, wenn ein Tagedieb vom Geländer purzelt. Dies
kann Abrax nicht auf sich sitzen lassen und er stellt sich als Abrax
von den Abrafaxen vor. Der Gestürzte wäre der Graf von Wallenstein.
Das schindet etwas Eindruck. Das Familienoberhaupt ist Stanislaus
von Lobkowics, seine Frau ist die Gattin und die Kinder heißen
Lubomir und Dorota. Zur näheren Bekanntschaft wird Abrax eingeladen
und dieser möchte gern den Grafen mitbringen. Dorota gefällt das.
Bald ist auch Waldi zurück und außer sich vor Lust.
Philipp
Lang ist angespannt auf Fledermausohrenpirsch. Leo, der Prager
Pumuckl, empfiehlt ihm den Trödel-Jäckele - was der nicht hat, das
gibts auch nicht. Bei Jäckele lagert wirklich jeglicher Plunder,
natürlich außer Flatterohren. Da Kammerdiener Lang nun den
potentiellen Lieferanten direkt an die Wäsche gehen will, beschließt
Leo, die Nachtarbeiter zu warnen.
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Oben im Pulverturm verwirklicht Ferrando seinen fiesen Plan. Er
verbrennt die nutzlose Schwarte im Ofen, Auratus ahnt noch nichts
von seiner Rolle. Die offenbart sich, als der Kammerdiener
erscheint. Ferrando behauptet, Auratus hätte das wertvolle Objekt
aus dem Fenster geworfen und unten wäre es Califax in die Hände
gefallen. Der arme Auratus wird nun im Verlies deponiert, diesmal im
unteren ohne Gourmet-Menü. Der Don würde natürlich weiter Gold
machen wollen, aber dazu müßten die Faxe eingefangen werden. Sie
sollen dann solange brummen, bis sie das Rezeptbuch herausrücken.
Kluger Schachzug.
Califax eilt frohen
Mutes zu seinem Küchendienst. Lang hat den Koch schon
scharfgeschaltet, Califax sofort seiner gerechten Strafe zuzuführen.
Die Küchenmagd Milla bekommt dies mit und warnt Califax vor der
Falle. Sie versteckt ihn und erklärt den Fluchtweg durchs untere
Verlies.
Leo schreit im Rathausturm die
Fledermäuse der Nachtschicht aus ihrem wohlverdienten Schlaf.
Anfangs verärgert, soll nun ihre Verwandtschaft auf der Burg gewarnt
werden.
Califax irrt planlos durch die Kellergewölbe und hört
plötzlich jemanden jammern. Es ist natürlich Auratus von Feuerbach,
der vom Don Angeschmierte. Er erzählt Califax die ganze Geschichte
und erbittet Hilfe. Auf der Suche nach Einbruchwerkzeug eilt Califax
nach oben und schneit zufällig in die Kerkerstube der Burgkatzen
herein. Hier finden sich auch ein Hammer und ein langes Seil sowie
fauchende Katzen. Beim Stolpern enttarnt sich der Käfig und Califax
nimmt ihn erst mal an sich.
Leo ist
endlich beim Hirschgarten angelangt, in dem die Gemeinschaft der
Burgfledermäuse eingemietet ist. Hier kann er eine freundliche Meise
nach dem Weg fragen.
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Brabax und Waldi hängen noch immer auf der Brücke ab. Des Grafen
Verwirrung ist weit größer geworden. Wenn nun ... oder nicht? Da
könnte nur ein Horoskop helfen und deshalb gehts zum Kepler.
Die beiden Fledermausaufklärer melden dem
Kammerdiener ein erkleckliches Aufkommen im Jagdhauskeller. Da ihnen
die Ohrenentnahme zu fragil ist, soll doch der Goldmacher selber zur
Schnippel greifen. Aber Lang macht es nun zur Chefsache.
Auch
den Katzengeneral plagt ein Problem - den Rattenprinzen
wiederzufinden. Den hat natürlich Califax vorerst abgestaubt. Das
alte Schloß ist schnell zerkloppt und das Seil hängt ins Verlies.
Califax will den dicken Auratus nach oben hieven. Als Fluchthelfer
oder gar als Bergretter ist Califax allerdings unbrauchbar wegen
mangelhafter Eigensicherung. Auratus' Ausruf
"Du schaffst das!" ist ein dümmliches Mantra aus dem Spruchbeutel
der Alternativlosigkeit. Abschließend liegt auch Califax im Loche.
Was mich beunruhigt ist, daß Califax die Miniratte auf deren
Hilferuf beruhigen wollte, hoffentlich ist nicht noch etwas Asche
hinter den Ohren verblieben. Sollte er schleunigst abwaschen. Die
Katzen haben ihr Opfer wieder in der Gewalt und nun kommt auch Lang
und freut sich über den neuen Gefangenen. Dafür geht der
Flattermausfang in die sprichwörtliche Hose. Etwas verfrüht
startet ein regelrechter Fledermaus-Exodus aus dem schönen Prag. Das
Thema ist damit hoffentlich abgefrühstückt. Und der Don braucht
nicht mehr zu liefern.
Derweil warten
Abrax und Brabax auf ihren dritten Mann und auch Leo wird vermißt.
Daß man auch hinter ihnen her ist, wissen sie noch nicht. |