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546 Der Feuertänzer Juni 2021

Mosaik 546

Während sich die Eigeborenen ein neues Boot schnitzen, hebt Abrax unter der weisen Anleitung von Brabax ein Riesenloch aus.
Wer schon mal eine Panzerstellung ausgelöffelt hat, kann die Leistung beurteilen.
Ukura hat unterdessen für Brabax einen hohlen Baum gefunden. Sieht zwar nicht besonders schwer aus, aber mit Pyramidenbau-Technologie bugsieren sie ihn in nur zwei Tagen zu ihrer Donnergrube.
Fituu, Sadang und Anoun haben sich währenddessen aus heimischen Rohstoffen Werkzeuge gebastelt, die den Bootsbau revolutionieren sollen. Ach, hätte man doch Kraakis Hackebeilchen zur Hand. Mit den einfachen Gerätschaften läßt sich der Baum gerade mal anritzen.
Zwischen Abrax und Brabax gibt es schweres Kompetenzgerangel.
Der exzellente Brabax hält sich für einen Arbeiter der Rübe und da muß Abrax wohl derjenige mit der Schaufel sein. Aber Abrax "kann auch Kopf", in leichter Sprache radegebrochen.

Er löst das Problem der Zündung des Kanonenrohrs, scheitert aber an der Ausführung total. Das kann Ukura bedeutend besser. Der Stamm ist bald eingebuddelt und das zugeschüttete Loch nimmt ein vulkanöses Aussehen an. Das Pulver wird eingefüllt und mit trockenem Brandbeschleuniger versehen.
Nach Einbruch der Dunkelheit geht die Gans vom Nest. Die Zündspur ist zwar hinreichend lang, aber trotzdem sind flinke Füße nötig.
Abrax hat ein wenig Pech beim Rückzug und tritt auf ein sehr spitzes Schneckendomizil. Seine eiertänzerische Schmerzgymnastik ähnelt dem Feuertanz aufs Haar. Allerdings beendet die Druckwelle seine Aufführung vorzeitig und er landet in der Besinnungslosigkeit.

Auf Elato blicken einige in Richtung Lamolior und bemerken die riesige Feuersäule. Sou ist der Meinung daß der Geist die Verbannten zum Teufel geschickt hat, doch Mâu vermutet eher die Himmelstreppe, die den Navigator-Geist aufsteigen ließ. Nach massiver Stänkerei von Seiten Sous beschließ man, Lamolior am Morgen anzusteuern.

Auf Lamolior gibt es erhebliche Kollateralschäden, auch Abrax ist betroffen. Die Uneingeweihten sind sich sicher, daß Abrax korrekt den Namen des Navigators getanzt hat und der Fluch damit gebrochen ist. Den Regisseuren des Feuerwerks ist es ohnehin klar.

Auf der SMS "Seeschwalbe" sucht Califax nach Pitipak. Wer Süßes liebt, tappt in die Tortenfalle. Der "Erste" hat Piti einem Matrosen abgekauft als Geschenk für seine Enkelin.

Der korrumpierte Pitipak trifft seine Entscheidung für Torte und gegen Califax. Sobald die Übersättigung eintritt, erlischt wohl Pitis Loyalität gegenüber dem Tortenspender und er erinnert sich seiner Mama. Da Pitipak schwer domestizierbar ist, wird ihn der Offizier unter Verzicht des Kaufpreises gerne zurückgeben, wem auch immer.

Abrax hat am nächsten Morgen wieder Kennung, allerdings ist er schwer erschüttert, daß das Schatz-Wrack mit dem Geist von Lamolior ebenfalls verdampft ist. Die entmietete Muräne ist in ruhigere Gefilde ausgewandert.
Es nähert sich die Bootsregatta von Elato. Der alte Mâu ist sich sicher, daß sich der Fluch erledigt hat. Sou mosert, kann aber nichts mehr löten.
Die Juripiker erhalten ihr Boot säuberlich repariert zurück und Fituus neuer Kahn geht an die Abrafaxe - wie versprochen. Sadang revanchiert sich bei Fituu mit einer von Kraakis Wunderäxten.
Fituu und einige aus der Sou-Fraktion wollen auf Lamolior bleiben. Auch Sou sieht seine Chance, als Außenstellen-Ältester hierzubleiben, Mâu gefällt das. Dafür muß Sou Tribut an fetten Muscheln entrichten. Ukura läßt sich von Anoun nach Juripik abwerben, wohl mit Hintergedanken. Sou tobt, aber Fituu erinnert ihn daran, das Flüche-Beseitigungs-Ritual jetzt selbst perfekt draufzuhaben.
Dann machen sich die zwei Faxe auf den Weg nach Ponape, um irgendwen dort nicht zu treffen.

 

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