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Den Kaiser Rudolf plagen schwere Gewissensgebisse, denn Mauzi
ist nach den letzten Zerwürfnissen abgetaucht. Er teilt zwar gerne
sein Bett mit diesem Fell - aber doch nicht den Thron. Červenka
verspricht, des Kaisers Einschlafhilfe herbeizuschaffen.
Lang
inspiziert voller Vorfreude die Hinrichtungsstätte, denn morgen
sollen die Zellen geleert werden. Da meldet ein Soldat das Fehlen
der Delinquenten. Diese befinden sich tatsächlich noch im
Hirschgraben und beratschlagen. Das spanische Rumpelstilzchen war
- wie zu erwarten - erfolglos bei der Goldmacherei. Ist halt auch
ohne Fledermausöhrchen nicht einfach. Da bleibt nur der gepflegte
Abgang und so ereignet sich im Oberstübchen des Pulverturms ein
Feuerwerk. Was war das wohl? Das fragt sich auch Philipp Lang und
er verordnet erhöhte Gefechtsbereitschaft. Er selbst stürmt sogleich
zu des Dons Rumpelkammer, die Tür ist leider versperrt. Gut so, denn
Ferrando ist auch nicht ganz unbeschädigt geblieben. Seine Synapsen
müssen sich erst wieder verknüpfen. Er wirft den Goldsack durchs
gesprengte Loch. Nun vermutet man, weshalb das Ding Pulverturm
genannt wird. Der Abseilakt am verknoteten Bettlaken scheitert
aufgrund der Morbidität des alten Linnens. Plumps macht er.
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Drunten herrscht schon Aufruhr wegen der Verfolger, da stößt Califax
auf den Don, der ihm sofort an die Gurgel geht. Leo kann einen
wilden Eber überreden, seinen Kumpel aus dem Würgegriff des Spaniers
zu befreien. Wie einst Lord Groggys Urahn wird der Don zum
Schweineritter erhoben.
Der Kammerdiener steht endlich vor
dem Loch in der Turmwand und konstatiert, daß der böse Don mit dem
Schatz auf und davon ist. Ist er aber nicht - obwohl schon, aber
ohne das abgestaubte Gold.
Der Eber schlenzt den gewesenen
Goldmacher elegant über die
Hirschgrabenmauer. Leider kann Ferrando nicht verfolgt werden, da
das Tor schon Schluß hat und kein Schlüsseldienst anwesend ist. Die
Faxe und Leo ziehen sich wieder in die Kasematten zurück. Auch
der Kaiser hat den Schuß gehört und begeht Bettflucht.
Währenddessen marschiert das Katzenregiment durchs unbewachte
Burgportal. Mauzi, die beiden dienstverpflichteten Löwen mit der
Rattenprinzengeisel und eine Horde Katzen aller Coleur entern den
Hradschin. Im Hirschgraben tobt Lang durch die Kante, denn neben den
Abrafaxen ist nun auch Ferrando entwischt. Dafür strömen Myriaden
von Ratten in Richtung Prager Burg. Dort meldet die Rattifaxin
der Königin in angemessener Untertänigkeit, daß der kleine Prinz von
der Katzenarmee mitgeführt wird. Die Abrafaxe beschließen, dem Zug
der Ratten zu folgen. Bald sind sie im bewohnbaren Teil der Burg
angelangt und treffen auf einen alten verwirrten Mann, der nach
einem Červenka fragt.
Der Katzengeneral hingegen hat
eine feste Intention - den Thronsaal. Endlich ist Mauzi am Ziel seiner
Sehnsüchte. Er räkelt sich lustvoll dort, wo sich sonst nur der Alte
rumfläzt und er erklärt die Palastrevolte für erfolgreich und
abgeschlossen.
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Das wars also mit der Eroberung des Throns. Die Löwen sind
verwirrt, sie hatten wenigstens auf ein anschließendes Bankett
gehofft. Nun sollen sie sich auch noch selber bedienen. Unverhofft
erscheint Rudolf und beschimpft die böse Miezekatze. In einer
Rückschau erfährt man endlich, was vor 15 Jahren geschah. Der Kaiser
kickte schon damals das niedliche Kätzchen von seinen Thron. Also
handelt es sich hierbei um ein Trauma aufgrund verschmähter Liebe in der
Kätzchenheit von Mauzi. In Verbindung mit langjähriger gewaltsamer
Thronabsenz.
Endlich haben auch die Faxe den Weg zum
Thronsaal gefunden, wo Hilferufe erklingen. Die Löwen hocken auf dem
entsetzten Kaiser, den Mauzi als Mahlzeit freigegeben hat. Da muß
Leo einschreiten und er liest den Großkatzen die Levithen. Auch er
ist nun in Gefahr, zu Futter zu werden. Rechtzeitig treffen die
Rattenscharen ein, was die Löwen in Ekel-Panik versetzt. Sie
flüchten aus dem Saal und in ihrem Sog verschwinden auch alle
Katzen. Jetzt kann der Rattenprinz endlich an Mutti übergeben
werden.
Rudolf will zu Bett. aber Leo soll für die
Kaiserrettung einen Orden erhalten, nicht ohne vorher gebadet zu
werden - aber erst morgen. Die Abrafaxe werden allerdings wieder
geschnappt.
Streckenweise stören einen die menschlichen
Protagonisten in diesem Tierheft. Und weshalb müssen die Viecher
durch ihren Fettdruck immer so schreien?
Die Rückseite weckt
Hoffnung. Dieses Leo durch den Kaiser verordnete Bad wird
hoffentlich auch die animalischen Bereiche des Broca- und des
Wernicke-Areals in seinem Gehirn radikal abputzen. |