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520 Dunkle Geheimnisse April 2019

Mosaik 520

Califax und Clarus zelebrieren in Nowgorod frohes Jugendleben mit Schnee. Überhaupt scheinen hier die Schneemänner los zu sein. Sogar der würdevolle Eldermann wird durch eine schabernackische Dachlawine in einen solchen verwandelt. Zur Strafe werden die Frevler nun zu einer Woche Nachtwache verdonnert - Califax ist zu geizig, ersatzweise drei Silberlinge abzudrücken.

In Brügge bereiten sich Abrax, Simon und Luneborg auf die Rückkehr vor. Auch Wegel und Agerer laufen über den Weg. Beim Stichwort Piraten verplappert sich Luneborg, der wohl eine finstere Vergangenheit sein Eigen nennt.

Ulrike ist schon den zweiten Tag ohne Pflege und demzufolge recht verlottert. Seit Genta den alten Brief von ihrem Vater an Luneborg gefunden hatte, ist sie von schwerem Hirnsausen befallen.
Ihr Vater hatte Luneborg einst gebeten, Genta an Kindes statt aufzunehmen - sollte sein Schade nicht sein. Auch Gentas alter Herr stand der Piraterie anscheinend aufgeschlossen gegenüber.

Nun verhält sich Genta ein wenig abweisend gegenüber Ulkrikchen, wen wunderts?

Während Califax und Clarus ihre erste Nachtwache abspulen, sucht Brabax des Priesters Hütte auf, wo das Feuer wieder einmal aus ist und der Priester auf seinem Ofen friert. Brabax liest in den schäbigen Resten der Anzündhilfen und findet mehr herausgerissene Seiten als vorhandene. Kein Wichmann darunter. Aber es gibt ja den Dachboden, wo noch allerlei Krempel der Entdeckung harrt.
Der Eldermann empfiehlt den zwei gelangweilt herumlungernden Nachtwächtern, sich auf ihre Runde zu begeben und zwar so, daß er am nächsten Tag die Spuren im Schnee sehen kann.
Das soll er haben. Die beiden rollen ein Wegelabyrinth und basteln aus den anfallenden Schneekugeln vor der Kirche eine überlebensgroße Karikatur des Eldermanns zusammen. Clarus hat noch eine spezielle Idee für die Rückseite.
Brabax ist doch noch fündig geworden. Da gibts ein Buch von Claus Wichmann alias Casjen Wiegert mit einem selbstverfaßten Gedicht über einen Schatz, Klein-Genta und einen Haufen Hirsebrei. Endlich findet sich die Spur zum vierten Erben.

Genta läuft wie Falschgeld durchs nächtliche Lübeck. Sören und Warn, die beiden Fleischklopse, erkennen sie nicht und wollen sie ein wenig ausplündern. Das ruft den Nachtwächter auf den Plan, der auf Gentas Anordnung mit einem Pfennig von Sören abgespeist wird. Dafür muß Warn das Bier im "Krähennest" löhnen.
Bei der Gelegenheit gibt Genta ihren Kummer preis, wobei sie sich in die neue Rolle als Rächerin der Enterbtinnen hineinsteigert.

Ihre beiden Haudraufs wollen das auf ihre eigene Art löten, aber Genta ist eher ein Feingeist.
Das, woran Durkop gescheitert war, will sie nun Luneborg angedeihen lassen - ihn nach Strich und Faden ruinieren.

Am nächsten Tag ist im Peterhof vor der Kirche Morgenappell. Als Brabax verschlafen vom Dachboden steigt, trifft er auf den Eldermann. Sie eilen zum Kirchplatz und hier sind zwei Eldermänner. Der echte regt sich auf, wird aber besänftig, als ihm jemand das Monument als Ehrbezeugung verkauft. Damit kann er leben. Wäre da nicht die vorwitzige Swetlana, die auf die gelungene Hinterpartie verweist. Dort präsentiert sich ein monströser nackiger Pöter aus Schnee. Das ist dem Besitzer des echten zuviel. Sofort wird eine Vollversammlung anberaumt, wo der Attentäter ermittelt werden soll.
Brabax weckt seine Kollegen von der Nachtschicht mit einer guten und einer schlechten Nachricht. Der vierte Erbe ist gefunden und der Eldermann hält Standgericht. Nachdem Califax die blasphemische Tat zugegeben hat, werden die beiden Aufrührer vom Peterhof verbannt. Bei der Gelegenheit reicht auch Brabax seine Kündigung ein, was den Eldermann und den Priester arg trifft. Bis zur Abreise dürfen die Ausgestoßenen bei Swetlana pennen.

Genta beginnt nun, den Racheplan umzusetzen. Ihre unerwartete Süßholzraspelei verunsichert Ulrike irgendwie, trotz allem läßt diese die Herrin gleich wieder heraushängen.

 

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