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549 Odyssee in Ozeanien September 2021

Mosaik 549

Die beiden AB-Faxe wollen nach Ponape segeln, um Pitipak nach Hause zu holen. Dort werden sie ihn aber kaum finden. Bruder Califax wird nicht mal erwähnt.
Brabax hat nun seinen Meister gefunden - Pitipaks Vater, als Obernavigator. Wie heißt der eigentlich? Nennen wir ihn eben Atinator. Patapek, der Große Walreiter, hat eine Eingebung, daß sein Urenkel eine Abkürzung finden wird und in Bälde wieder da ist.

Das unachtsame Durchpflügen der Südsee führt notwendigerweise dazu, daß sich die Delphinisten und die Suchmannschaft auf Armlänge nähern, ohne sich gegenseitig zu bemerken. Dies ist ein schon des öfteren aufgeführter laufender Witz, entsprechend lang der Bart.

Nach kurzer Zeit haben es die Delphinritter geschafft, Pitipaks Heimathafen anzulaufen.
In hohem Bogen kommen die zwei fliegenden Fische angesegelt.

Pitipaks Schwester Patako macht intime Bekanntschaft mit Califax, der ihr sogleich einen Verlobungs-Ring überreicht. Rettungsringe scheinen auf dieser Insel schwer gefragt. Nach freudiger Begrüßung geht's ins Dorf. Pitipaks Rückkehr wird aus der Fan-Kurve mit dem Freudenausruf "Oje..." angemessen gewürdigt.

Auch Kraakmöllers Kopra-Tanker ist noch im Rennen. Der Kappi hat schon wieder eine neue Vision eingefangen, daß auf Ponape in den Ruinen von Nan Madol der Schatz des Saudeleurs der Hebung harrt. Bei der spanischen Galeone lag er ja auch ziemlich genau danaben. Die Mannschaft hat aber keinen Bock auf Reichtum, denen genügt ihr Anteil aus dem Kopraverkauf. Im etwas suspekten Letu keimt ein Meutereigedanke. Der sich noch verschärft, als Kraaki in einem seiner beliebten Wutanfälle dem armen Toki eine aufs Waffeleisen zimmert. Fiet wird von Letu daran gehindert, den Kappi sofort zu ertränken. Das wäre unsportlich.

Die Suchmannschaft erhält Besuch von einem Fregattvogel, angemietet von Pitipak, um die Ausgesandten zur Umkehr zu bewegen. Da der Piepmatz lediglich herumkwöttet, versteht ihn leider niemand. Nur die Ratte kann fregattisch. Aber sie ist wohl zu faul, endlich mal menschisch zu lernen.

Nach Rückkehr seines Flugmelders erkennt Pitipak, daß es nur auf anderem Wege geht. Der Uri soll seinen alten Kumpel, den Wal rufen. Aber Piti wird es untersagt, selbst in See zu stechen.

Stattdessen darf lieber Califax mitschwimmen und die Rückfahrkarte an Pitipaks Vater übergeben. Man kann ja meckern soviel man möchte, der ÖPNV in der Südsee funktioniert einwandfrei. Total öko, obendrein gratis und mit verschiedenen Leistungsklassen. Und wenn man das Gelaber der Menagerie nicht versteht, ist alles gut.

Abrax und Brabax entdecken ein anderes Boot, das Kraakmöller zum Inhalt hat. Er berichtet den Faxen, wie er seine "Heiderose" eingebüßt hat und vom neuen Götterschatz in Nan Madol.
Die Bugwelle des weißen Wals schüttet seinen Kahn um und ihn geradewegs aufs Boot der Faxe. Dann tauschen Califax und der Atinator ihre Plätze.
Nach mehreren Tagen erreichen alle Faxe samt Ratte und Kraakmöller die Ruinen von Nan Madol. Sie folgen Kraaki und dessen Streicholz in die Anlage. Unbemerkt von Kraakmöller verkrümeln sie sich in dem ominösen blauen Licht.
Die Geblitzdingsten entfleuchen am nächtlichen Firmament als Atlanter-Drohnen - mal sehen, wo sie ein-, auf- oder zuschlagen.

Viele lose Fadenenden in dieser Serie hinterlassen den Eindruck, daß in der Nummer 549 mehrere Resthefte verwurstet wurden, ohne die Zusammenhänge im Blick zu behalten. Aber wer braucht schon eine logische Handlung?

Jedenfalls - es ist vollbracht! Baby Sinclair gibt endlich Ruhe.

 

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