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531 Aus heiterem Himmel März 2020

Mosaik 531

Der Schatz ist eingesackt und die "Frohe Zukunft" schippert nun in Richtung Lübeck, damit Gentas alte Garde an Bord klettern kann.
Um Simon aus dem Wege zu gehen, hat sich Clara schon vor einem Tag im Mastkorb eingenistet.
Abrax will sie mit Käse locken - vergeblich. Während darüber alle Trübsal blasen, versucht Brabax den Kurs nach Schottland zu berechnen.

Dem frisch eingeschlämmten Tiedemann vermitteln die Mönche auf dem Karren ein Déjà-vu, aber Ulrike reißt ihn aus der Grübelei und schleift ihren Zahlmeister zum Hutmacher.
Califax verabschiedet sich von den Mönchen und wünscht den beiden fürderhin ein ruhiges Leben. Das stinkt jenen aber gewaltig nach Langeweile. Worauf die Mönche fröhlich fluchend mit ihrem Karren weiterholpern.
Unerwartet treffen sie auf ihren Abt, der nicht auf den ominösen Schatz warten wollte und inzwischen einen auf Bettelmönch gemacht hat, Die geschnorrten 10 Kupferlinge reichen allerdings nicht für das Dach.

Der Abt ist hoch erfreut über den warmen Regen. Nur Odos Flucherei verdirbt ihm die Laune. Aber die beiden Mönche sehen Abhilfe, sie wollen sich schweren Herzens den Schottlandreisenden anschließen, um der Tristesse des Klosterlebens zu entgehen. Dem Abt verklickern sie natürlich höhere Absichten und greifen sich auch gleich noch eine der Goldkisten ab - zum Bau einer Kirche selbstverständlich.

Califax muß große Beherrschung aufbringen, um nicht sofort die Marzipan-Apotheke zu stürmen. Aber pflichtbewußt gibt er vorher Grete Bescheid. Mit Schrecken sieht er die Bürgermeisters von ihrer Einkaufstour zurückkehren und er will Grete im Haus warnen. Tiedemann trägt die Kleider in Ulrikes Butze und hofft auf eine Gegenleistung, aber Migräne läßt dies nicht zu. Obendrein kündigt Grete. Califax ist aus Versehen in der Rumpelkammer gelandet, gleich darauf stolpert Tiedemann ins Herrenzimmer und erblickt Califax. Sein Schrei "Seeräuber!" ruft Ulrike auf den Plan. Califax ist längst durchs Fenster und Ulrike bescheinigt ihrem einsichtigen Gatten Schwachsinnigkeit.
Als Grete das Haus verläßt, sieht sie mit Schrecken Califax hoch oben am Gesims baumeln. Seine zehn Griffel versagen, die Schwerkraft beginnt zu wirken.

Clara ist wieder herabgestiegen mit der fadenscheinigen Behauptung, sich für Navigation zu interessieren. Abrax überredet Simon zum Kniefall, der erntet aber bloß ein "Zieh Leine!"

Der gute Califax geruht noch immer, abzustürzen. Während Grete den Kopf in den Sand steckt, springt zufällig Frodo herbei und fängt den Ball.

Mönch Odo hat schon ein Transportmittel besorgt und Gentas Freundinnenkreis aufgeladen. Letzte Gelegenheit für Califax, die Apotheke aufzusuchen. Aber gerade dreht der Pillendreher den Schlüssel herum, Feierabend. Lübecker Marzipan, ade!
Der Torwächter will die Mönchs- und Weiberfuhre nicht passieren lassen. Doch Gentas Parole wirkt auch hier. Der Wächter geleitet den Wagen sogar bis Niendorf, wo man sich auf der "Frohen Zukunft" einschiffen will.
Der nasenbrüchige Warn schlägt Genta als Anführer vor und der ganze Schmeichlerchor stimmt ein. Aber Gentas Überzeugung nach brauchen freie Menschen keinen Anführer. Als Krönung der Aktion spendiert Grete Marzipan aus Tiedemanns Geheimvorrat. Damit ist auch bei Califax alles wieder im Lot. Als Simon auch Clara mit Marzipan ködern will, wünscht sie ihm den Donnerkeil ins Gebälk. Der kommt wirklich und haut Simon um. Alter Trick, um Clara aus der inneren Wuthöhle rauszulocken - endlich gestehen sie sich ihre Zuneigung ein. Nebeneffekt des Einschlags: die Abrafaxe hat es ebenso geblitzdingst - sie sind dann mal weg. Ein Erbteil mehr und drei Esser weniger - paßt schon.

Der Inselkauf durch Herrn Genta geht glatt über die Bühne. Abgerechnet wird zum Schluß und die Schicksale aller werden fein säuberlich aufgedröselt. Es gibt sogar einen Blick in die kinderreiche Zukunft, Genta hat sich Sören gegriffen. Und ihren frommen Wunsch "frei von Herrschaft und füreinander einstehen" kann man getrost so unterschreiben.

 

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