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552 Die Diebe von Bagdad Dezember 2021

Mosaik 552

Die zwei fränkischen sogenannten "Ritter" lamentieren noch immer darüber, ob oder ob nicht. Da verbreitet ja olle Gertrud mehr Souveränität. Brabax stochert noch genüßlich in Herrn Lantfrids Ehrgefühl herum. Aber bei einer Entscheidung haben weder ein suspekter Brabax noch ein Krämer Isaak etwas zu melden. Hier wird ausschließlich standesgemäß geurteilt und da Herr Sigismund der älteren Familie angehört, hat auch ein Herr Lantfrid schlechte Karten. Die Einladung ist also angenommen, und falls doch noch was passieren sollte, nimmt man Brabax als Löwenfutter mit. Isaak muß sowieso den Krempel schleppen helfen.

Im Haus der GEZ von Lela ist der hinterfo.., äh  intrigante Euphemios zu Gast. Lela und ihr Clan haben zugesagt, die beiden Gesandten zu überfallen und ihnen die Präsente abzunehmen. Obendrein hat Lela die Gebühren für diese einfache Dienstleistung großzügig nach oben aufgerundet. Statt der gebotenen drei sind es jetzt fünfzehn Ocken.

Euphemios versucht aufzumucken, und er kann das auf 12 Goldstücke herunterfeilschen, dafür geht die Sore jetzt aber an Lela.
Als Abrax zur Kinderbespaßung antritt, macht sich Lela sogleich mit zwei "Waisen" auf den Weg zum Einsatz,
Der Plan ist folgender: Die beiden Auszubildenden mimen gekonnt Überfallopfer und locken dann die Franken in einen Hinterhalt.
Isaak vermutet hier eine böse Falle, aber die "Herren" wollen als Ritter nicht kneifen. Der Junge führt die Franken durch die Gassen, während das Mädchen die stets verfressene Gertrud mit einem gedröhnten Keks betäubt.
Isaak stürzt den Rittern hinterher, um sie zu warnen. Brabax ist mit der sedierten Gertrud überfordert und läuft seinerseits Isaak hinterdrein. In einem Hinterhof trifft er auf Isaak, der gerade seine leicht gebeutelten Herren wiederbelebt.
Derweil hat Lelas Lehrlingsbube den zuständigen Büttel geholt, um die Franken selbst als Diebe anzuschwärzen. Das ganze Gemache und Gelaber bringt nichts, der sogenannte "Onkel" Bulyman verspricht, die Sache erst mal zu untersuchen und sich dann wieder zu melden.
Für Lantfrid ist Brabax sowieso der Buhmann, der die Ritter in den Hinterhalt gelockt hat.
Da bemerken sie die Lockvögel und versuchen, sie zu verfolgen.
Lela scheint eine hervorragende Pädagogin zu sein, die den Kindern ihr Handwerk spielerisch beibringt. Die Flucht über die Dächer wird als "lustiger Weg" propagiert.
Brabax und die drei Franken sehen keinen Stich und müssen aufgeben. Immerhin sind ihnen die Mittäter jetzt bekannt.

Wer sich allerdings über die geplante Audienz verplappert hat, bleibt weiterhin rätselhaft. Herr Lantfrid hält weiterhin Abrax für den Denunzianten.
Zum Großwesir kann man ohne Geschenke vorerst nicht gehen, auch wenns peinlich ist.

Dschaffar ist schwer vergnatzt, daß die Franken, für die er sich beim Kalifen eingesetzt hatte, nicht angetreten sind. Gut, daß der Dicke momentan keinen Bock auf diplomatisches Gesülze hat.
Trotzdem wird vom Wesir der Bote ausgesandt, die Franken zu suchen und die Kostproben aus Amiras Bäckerei zu besorgen.

In der Karawanserei ist nur Califax und auch beim Bäcker gibts Zoff. Khalil hat nämlich heimlich seine eigene Rezeptur verwendet und nicht nach Art des Hauses gebacken. Der Bote nimmt das Surrogat trotzdem mit. Und Khalil fliegt in hohem Bogen aus den heiligen Hallen.

In Lelas Agentur wird gerade die Beute verteilt, Büttel Bulyman bekommt natürlich auch seinen Anteil ab - das Silbertablett, auf welchem ansonsten Gertruds Rindslende zelebriert wird.
Der komische Hund, um den es Lela hauptsächlich ging, erwacht endlich. Er vermißt sein übliches Fresserchen und schnappt nach Sveytamans Haxe. Lela macht auf Domina, Gertrud flüchtet.

Bulyman wird beim Kauf einer Rindslende von den Beinen gerissen, da kommt Gertrud doch noch an ihr Spezialfutter. So finden die Franken ihren Hund und sein silbernes Tellerchen endlich wieder.

 

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