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578 Schatten über Genua Februar 2024

Mosaik 578

Nachdem in Tripolis einigen Leuten der Himmel auf den Kopf gefallen war, stoßen die Retterinnennen in den tieferen Trümmerschichten auf Lelas staubigen Korpus, der den Umständen entsprechend leicht reparaturbedürftig erscheint.
Lela wird erst mal in Inaras Haus umgelagert.

Im Angesicht der bedrohlichen genuesischen Galeeren fällt Isaak als dem Letzten der Gesandtschaft der Geleitbrief des Kaisers ein, der aber leider nicht vorzeigbar ist. Letztens war er noch in Herrn Sigismunds Besitz. Jetzt aber auch nicht mehr, denn der ein wenig grobmotorische Rurik hatte Anwohnern des Tschad-Sees die Trommel ramponiert und für die Neue nun den Geleitbrief als Trommelfell entfremdet. Egal.

Der Capitano der Genuesen hat an Bord des Elefantenschiffs Isaak entdeckt. Und da er bei ihm noch mit zwei Silberstücken in der Kreide steht, muß er die vor einem Angriff erst begleichen, Das ist immerhin sehr ehrenhaft.

Obwohl seine Mannschaft Angst hat, der Befehlsverweigerung bezichtigt zu werden, läßt sich der Capitano auf einige klärende Worte ein. Im Endeffekt werden die "Angreifer" in den Hafen Genuas eskortiert. Der Conte ist etwas angesäuert, den Elefanten nun doch auf genuesischem Boden zu sehen und wird noch von Mutti und Onkel Theodorus in seinem Zorn bekräftigt. Obwohl der Capitano vom Meucheln des Tieres abrät, greift sich Mutti die Lanze und will die Sache selbst beenden. Aber mit einem vom Elefanten überreichten Halstuch läßt sich die Berserkerin bestechen und findet das Tier nun allerliebst. Conte Caruso, nach Absprache mit seinem Onkel, zeichnet nun den Capitano samt Mannschaft mit sieben Schläuchen Wein aus. Als er dann noch auf die päpstlichen Gesandten trifft, beschließt er, ein großes Fest zu geben. Und am Abend fließt alles in Strömen, sowohl der Wein als auch die Ochsen am Spieß. Während sich der Conte auf seinem Wohnturm die Geschichte des Elefanten erzählen läßt, entert ein schwarzer Schatten die Außenwand des Gemäuers in Lara-Croft-Manier. Als er über den Zinnen erscheint, fällt Califax in Ohnmacht. Es ist jedoch nicht Lela, sondern Giulietta, die große Liebe von Caruso. Obwohl alle Familien der Stadt miteinander verfeindet sind, sind sich Carusos Mama und Giuliettas Papa immerhin einig, keine Verpartnerung zuzulassen. Als Runkel Podesta war, gabs solchen Firlefanz wohl nicht mehr. Carusos Erziehungsberechtigte hat mit 1000 Golstücken dafür gesorgt, daß Giulietta am nächsten Tag verheiratet wird. Dem könnte man zuvorkommen, indem man sich stehenden Fußes vermählen läßt.

Wozu sind die beiden päpstlichen Gesandten sonst in der Stadt?!

Lela ist mal kurz aus dem Koma erwacht. An Rosalia, die schönste Mumie der Welt, reicht sie nicht heran, aber der Lidschatten hält. Lela scheint unkaputtbar, weil sie sicher als Nervende in der weiteren Handlung noch benötigt wird. Nach kurzer Flucherei nippelt sie wieder ab.

Im Turm der Campofregosos versucht Andreas bei Mutti Geld für den Elefantentransport herauszuschinden. Und da Mutti für Genua Prokura besitzt, bekommt Andreas einen fetten Wechsel über 1000 Denare. Die Faxe bemühen sich, die beiden Päpstlichen auf die Turmkrone zu locken. Währenddessen die gute Simonetta Andreas ins Schwitzen bringt, erzählt sie ihm von ihrer Kabale gegen die Liebenden. Und Andreas gibt ihr den Tip, mal im Oberstübchen nach dem Rechten zu sehen. Aufgechreckt stößt sie ins familiäre Horn und ruft die Dienerschaft herbei. Dann wirds dramatisch, denn Giulietta flieht vom Turm, gefolgt von Caruso. Praktisch in der Wand geben sich die Beiden das Ja-Wort, der Segen kommt von oben. Noch in der Höhe emanzipiert sich der böse Junge von Mutti und stürzt zur Strafe ab. Doch ein Rüssel greift nach einem seiner Spinnenbeinchen. In Verona hatten sie weniger Glück. Caruso verspricht, den Elefanten gut über den Winter zu bringen.

Nach 5 Monaten solls jetzt losgehen, auch Lela steht in den Startlöchern. Was sind schon 1000 Meilen Vorsprung.

 

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