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519 Das Wunder von Brügge März 2019

Mosaik 519

Bereits mehrere Tage versuchen Wegel und Agerer auf dem Brügger Markt ihren schon müffelden Haikadaver zu verticken. Dabei können sie es glatt mit Verleihnix aufnehmen. Ein Kritiker dieses etwas abartigen Odeurs wird vom brutalen Wegel genötigt, den Fliegenfänger selbst zu kaufen.
Leider hat der Interessent statt des unschlagbaren Angebots von 3 Gulden nur knapp 9 Groschen zur Verfügung. Trotzdem wechselt der Hai die glücklichen Besitzer.
Abrax und Simon entdecken die beiden Piraten, die schleunigst das Weite suchen. Da erspäht Abrax seinen alten Freund, den Hai.

Im Peterhof von Nowgorod wird ein neuer Handelstag vorbereitet. Brabax ist es endlich gelungen, die Rumpelkammer des Verwaltungs-priesters sauber zu ordnen, als der Eldermann versucht, die beiden für Buchhaltungzwecke zu rekrutieren. Da der Priester gerade unter Rücken leidet, trifft es Brabax alleine. Dafür soll der Faulpelz die alten Unterlagen nach verblichenen Mitarbeitern durchforsten.

Brabax muß den Warenausgang protokollieren. Das Grundgesetz für den Peterhof untersagt die Anwesenheit fremder Händler, also
ist lediglich außerhalb zu feilschen.

Abrax wird sich mit dem aktuellen Hai-Eigner schnell einig, dieser will nur seine Unkosten zurück. Simon ist dem Durchdrehen wieder nahe. Schnell hat sich Abrax mit Simons Käsemesser bis zum Magen des Hais vorgeschnitzt.

Genta hockt in Lübeck über dem Sortieren des Posteingangs. Ein an Luneborg adressiertes Schreiben, das wohl von ihrem Vater stammt, läßt sie verschwinden - hmm.

In Brügge erbricht der Haimagen einen Großteil des verschluckten Geldes. Brabax gibt die jetzt entwertete Hülle frei und die Marktbesucher fallen darüber her, in der Hoffnung noch etwas Kleingeld zu finden. Ein vorlauter Marktbesucher verspottet Wegel und Agerer wegen deren miesen Geschäfts, auch hier bekommts dem Überbringer der Botschaft schlecht.
Luneborg ist nun eingetroffen und läßt sich standesgemäß zu Durkops Domizil transportieren.

Dem Priester wirds ungemütlich in seinem Kabuff, denn das Feuer hat den Kamin verlassen. Auf der Suche nach Brandbeschleuniger erinnert er sich an sein altes Buch aus Birkenrinde. Natürlich die alte Kaderakte. In seiner gepflegten Senilkonfusität reißt er ein Blatt zum Anzünden aus. Die Seite war zwar in der Mitte, aber bestimmt den Buchstaben W betreffend.

Auf dem Nowgoroder Markt gehts heiß her.

Bei einer fleischgewordenen Matrjoschka erwirbt Califax drei Bratäpfel "mit alles", für sich, Brabax und Clarussja.
Auch der Eldermann geht seinen Geschäften nach, teilweise recht hakelig. Califax beschafft sich noch Rohstoffe für den Rosmarin-Extrakt, Brabax muß wegen seiner Nachforschungen wieder zum Peterhof zurück.

Die Räuber haben entdeckt, wo Abrax und Simon nachtlagern. Nach Abzug der Schulden ergibt die Zählung des Hai-Geldes noch einen Rest von 156 Silbermark.
Während des Tiefschlafs der Gerechten gelingt es Agerer, die Schatztruhe zu entführen.
Beim Erwachen bemerkt Simon, daß die Marie weg ist - Gaaack! Aber Abrax ist ja nicht doof, er hatte das Geld im Bett versteckt und die Schatulle mit seinem Maukenwärmer beschwert.
Durkop hat die beiden Schuldner für 8 Uhr vorgeladen. Doch bei diesem weilt schon hoher Besuch, Luneborg. Nun wird auch der wahre Grund der erbitterten Feindschaft klar. Luneborg hatte einst Durkop die Braut stibitzt, was bei diesem irgendwie ein Toleranzproblem verursachte. Nun präsentiert er den tödlichen Schuldschein, aber schon steht Abrax mit dem Geld auf der Matte. Durkop hat verloren, obwohl Luneborg gleichfalls ein gewaltiger Armleuchter ist.
Beim Inspizieren der Geldtruhe erleben die beiden Räuber ihr Wunder von Brügge.

Daß sich im Hintergrunde wieder verstärkt Außermosaikalische verlustieren, amüsiert mich eher wenig. Muß das so, oder ist das bloß Zeitgeist?

 

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