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545 Die Geister der Ahnen Mai 2021

Mosaik 545

Nach der urplötzlichen Wieder-kunft von Abrax auf Elato zeigt der Dorfälteste Mâu Piailug wenig Willkommenskultur, auch gegenüber Abrax' Begleitern. Das unsympathische Gör, das schon die Lamoliortaucher verpetzt hatte, muß sich auch wieder ungebeten zu Wort melden. Wie es scheint, will man den fluchbeladenen Abrax nun auch auf Juripik nicht mehr haben.
Der Älteste entsinnt sich nun doch noch der Gastfreundschaft und lädt Sadang und Anoun zum Prazdnik ein. Daß die kleine Petze auch andere moralische Defizite hat, sieht man an ihrer Raffgier bezüglich des Gastgeschenks der Juripiker.
Fituu und Ukura sind auch schwer überrascht, Abrax derart schnell wiederzusehen. Aber auch Fituu hat auf Anfrage keinen Bock, die Faxe mit seinem neuen Boot nach Ponape zu bringen. Sou will das Boot der Juripiker einkassieren, als Strafe für Abrax' Rückkehr.

Abrax handelt mit Fituu aus, daß, falls er den Fluch aufheben würde, er Fituus Boot bekäme. Auf Lamolior ständen dann genügend Bäume, ein neues zu zimmern. Brabax sieht die Fluchbeseitigung nicht ganz so optimistisch, schließlich ist er mittlerweile Experte für die Geisterwelt der Eingeborenen.

In Stephansort wartet Sonnewald auf ein Zeichen der Barkasse, ihn mit seiner Ware wieder nach Hatzfeldhafen zurückzubringen.
Da flötet die Pfeife der "Freiwald" plötzlich vorfristig. Vollkommen entnervt stürmt Sonnewald zum Steg. Aber Piti, der Liebe, hatte nur seinen Hang zu Dampf-Tröten entdeckt und den armen Kapitän terrorisiert. Dieser wirft ihn in Notwehr über Bord. Matrosen der "Seeschwalbe" fangen Pitipak auf und verbringen ihn wegen seines Mützendelikts auf ihr Schiff. Califax muß wohl oder übel mit.

Ukura verklickert den Faxen, daß es für Sadangs Boot nun ums Eingemachte geht. Laut Sou sind Sadang und Anoun schuldig, den ungeliebten Abrax wieder eingeschleppt zu haben. Nun sollen die Delinquenten auf Lamolior ausgesetzt werden. Ukura und Fituu wollen den Beschuldigten die Flucht mit Fituus Boot ermöglichen. Aber zu spät, Sou ist bereits mit seinen Häschern aufgetaucht.
Das petzige Gör liefert abermals einen neuen Diskussionsbeitrag.
Die wirds sicher mal weit bringen, wenigstens zur Frauenbeauftragtin des Stammes.

Zu den vier unerwünschten Personen gesellen sich jetzt die Verräter Fituu und Ukura. Ausreichend Marterpfähle sind vorhanden. Der Stammesälteste wird von Sou ermuntert, ja die gewünschte Entscheidung der Geister zu träumen. Ansonsten Abwahl. Sieht mau aus für Mâu. Vox Populi - vox Rindvieh.
Brabax wills jetzt genau wissen und Mâu erzählt die Geschichte des Fluches: Sturm schickt ein Geisterboot vom Himmel - Ballettgruppe hampelt am Strand, um Boot wieder in den Himmel zu senden - Feuerstrahl - ein Tänzer hat gepatzt,  der Geisternavigator kann nicht aufsteigen und das Schiff versinkt - ergo Fluch, bis der Navigator seine persönliche Himmelfahrt kriegt.
Anderentags spricht der Älteste das Recht der Traumgeister: so wie bestellt, Verbannung nach Lamolior.
Die Sechs müssen auf die Geisterinsel auswandern. Verhungern werden sie nicht, hier gibts Früchte bis zum Abwinken. Während die vier Eingeborenen Werkzeuge zum Bootsbau schnitzen, entwerfen die Faxe einen Plan für den Aufstieg des Navigators. Ein Krachbumm soll es werden, aber nur, wenn im Wrack noch genug trockenes Schießpulver zu finden ist. Jedenfalls entdecken die Taucher bemooste Töpfe unbekannten Inhalts. Aber das wird schon Pulver sein.

Das nächste Heft heißt dann gewiß "Die große Explosion".

 

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