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Beim ersten Kamelschrei erwachen die Abrafaxe als Hofschläfer
durch den Lärm aufbrechender Karawanen. Abrax drückt eine
Silbermünze und Califax schafft Abhilfe. Er geht freudig los, um
Frühstück zu besorgen. Lelas Scherge Sveytaman platzt in den
Genuß von Amiras Backwaren. Abrax soll sogleich zum Dienst
aufschlagen, oder den Vorschuß wieder herausrücken. Der ist nun
leider verspeist, also muß Abrax wohl ran ans Eisen. Dann
erscheint auch ein Bote des Großwesirs und übergibt Brabax einen
Brief mit einer Einladung zum Schachspiel. Isaak bittet Brabax, bei
seinem Palastbesuch für die Besuchserlaubnis der fränkischen
Gesandtschaft ins Horn zu blasen. Isaak wird von den Gesandten,
die zu Euphemios einbestellt sind, dazu vergattert, auf die liebe
Gertrud zu achten. Isaak würde lieber dem Schachspiel frönen, also
springt der tierliebe Califax in die Bresche und übernimmt die
Aufsicht. |
Brabax folgt dem Boten in den Palast. Seinen neugierigen Fragen
wird ausgewichen und diverse Schleichwege werden genommen. Durch
bewachte Geheimtüren und düstere Katakomben gehts weiter. In der
inneren Stadt, so eine Art Wandlitz, gewinnt der Großwesir gerade
gegen Euphemios eine Schachpartie. Der Besiegte ist sich sicher, daß
logisches Denken für einen Politiker kontraproduktiv ist. Der
Palastgärtner empfindet den flanierenden Elefanten Abul Abbas als
Bedrohung seiner Friemelflora. Schlimmer ist, daß der dickhäutige
Geselle eine schwere diplomatische Verstimmung auslöst, weil
Euphemios den Rüsselsabber des lüsternen Elefanten auf seinem Umhang
dem Großwesir zuschreibt. Der Elefant hat zwar das ganze Obst
gefressen, aber die Kekse verschmäht. Eine Kostprobe fällt die
Entscheidung, dringend einen neuen Hofbäcker zu bestallen. Dschaffar
scheint noch unsicher, ob er die Franken auf den Hof lassen soll.
Brabax ist im Vorzimmer des Großwesirs angekommen. Weshalb der Bote
in einem Kübel Schaum schlägt, erschließt sich nicht. Vielleicht
löscht er nur die Fackel, Dann wird er zur Bäckergilde gesandt, um einen neuen
Hofbäcker zu suchen. Mit dem Hundehüten gings bis jetzt gut, aber
nun wird die Töle unbotsam. Für Isaak ist das die Aufforderung, dem
Tier endlich seine morgentliche Rinderlende auf dem silbern Tablett
zu servieren. Die Honigkuchen zum Nachtisch muß Isaak jetzt noch
schleunigst herbeischaffen. Sonst gerät Gertrud erneut von der
Rolle. |
Der Bote verhandelt mit der zögerlichen Amira über den vakanten
Posten des Hofbäckers. Amar will den Zuschlag unbedingt und sucht
eine Honigkuchenprobe hervor. Der neue Status als Hofbäcker wird auf
eine moderaten Gebührenerhöhung für Amira hinauslaufen. Der
hinzugekommene Isaak will auch welche. Keiner gibt nach und am Ende
kriegt sie doch die irre Gertrud. Dabei wird die Bäckerei verwüstet.
Brabax ist endlich beim Wesir und man spielt wieder Schach.
Dabei versucht Dschaffar, den arglosen Brabax über die Franken
auszuforschen.
Abrax wird von Lela in seine neue Aufgabe
eingewiesen, nämlich die angeblichen Waisenkinder zu beschützen, vor
wem auch immer. Wahrscheinlich ist dies Lelas Nachwuchs-Akademie
(früher als Kaderschmiede bezeichnet).
Abends bei der
fränkischen Gesandtschaft: Euphemios hat das Gerücht in die Welt
gesetzt, Dschaffar wolle die beiden im Verlies endlagern. Die
Feiglinge möchten sofort abreisen. Aber Brabax beschwichtigt sie, er
übergibt Isaak einen Brief des Großwesirs mit der ultimativen
Einladung in den Palast. Könnte allerdings auch eine Falle sein,
Ratlosigkeit kommt auf.
Hoffentlich wird der Grenzwert bei
der rüden Gertrüde nicht überschritten. Ein Alarmsignal: Gertrud und
die Ratte halten schon ein Schwätzchen. |