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551 Die Beschützerin der Armen November 2021

Mosaik 551

Beim ersten Kamelschrei erwachen die Abrafaxe als Hofschläfer durch den Lärm aufbrechender Karawanen. Abrax drückt eine Silbermünze und Califax schafft Abhilfe. Er geht freudig los, um Frühstück zu besorgen.
Lelas Scherge Sveytaman platzt in den Genuß von Amiras Backwaren. Abrax soll sogleich zum Dienst aufschlagen, oder den Vorschuß wieder herausrücken. Der ist nun leider verspeist, also muß Abrax wohl ran ans Eisen.
Dann erscheint auch ein Bote des Großwesirs und übergibt Brabax einen Brief mit einer Einladung zum Schachspiel. Isaak bittet Brabax, bei seinem Palastbesuch für die Besuchserlaubnis der fränkischen Gesandtschaft ins Horn zu blasen.
Isaak wird von den Gesandten, die zu Euphemios einbestellt sind, dazu vergattert, auf die liebe Gertrud zu achten. Isaak würde lieber dem Schachspiel frönen, also springt der tierliebe Califax in die Bresche und übernimmt die Aufsicht.

Brabax folgt dem Boten in den Palast. Seinen neugierigen Fragen wird ausgewichen und diverse Schleichwege werden genommen. Durch bewachte Geheimtüren und düstere Katakomben gehts weiter.
In der inneren Stadt, so eine Art Wandlitz, gewinnt der Großwesir gerade gegen Euphemios eine Schachpartie. Der Besiegte ist sich sicher, daß logisches Denken für einen Politiker kontraproduktiv ist. Der Palastgärtner empfindet den flanierenden Elefanten Abul Abbas als Bedrohung seiner Friemelflora. Schlimmer ist, daß der dickhäutige Geselle eine schwere diplomatische Verstimmung auslöst, weil Euphemios den Rüsselsabber des lüsternen Elefanten auf seinem Umhang dem Großwesir zuschreibt. Der Elefant hat zwar das ganze Obst gefressen, aber die Kekse verschmäht. Eine Kostprobe fällt die Entscheidung, dringend einen neuen Hofbäcker zu bestallen. Dschaffar scheint noch unsicher, ob er die Franken auf den Hof lassen soll.
Brabax ist im Vorzimmer des Großwesirs angekommen. Weshalb der Bote in einem Kübel Schaum schlägt, erschließt sich nicht. Vielleicht löscht er nur die Fackel, Dann wird er zur Bäckergilde gesandt, um einen neuen Hofbäcker zu suchen.
Mit dem Hundehüten gings bis jetzt gut, aber nun wird die Töle unbotsam. Für Isaak ist das die Aufforderung, dem Tier endlich seine morgentliche Rinderlende auf dem silbern Tablett zu servieren. Die Honigkuchen zum Nachtisch muß Isaak jetzt noch schleunigst herbeischaffen. Sonst gerät Gertrud erneut von der Rolle.

Der Bote verhandelt mit der zögerlichen Amira über den vakanten Posten des Hofbäckers. Amar will den Zuschlag unbedingt und sucht eine Honigkuchenprobe hervor. Der neue Status als Hofbäcker wird auf eine moderaten Gebührenerhöhung für Amira hinauslaufen.
Der hinzugekommene Isaak will auch welche. Keiner gibt nach und am Ende kriegt sie doch die irre Gertrud. Dabei wird die Bäckerei verwüstet.

Brabax ist endlich beim Wesir und man spielt wieder Schach. Dabei versucht Dschaffar, den arglosen Brabax über die Franken auszuforschen.

Abrax wird von Lela in seine neue Aufgabe eingewiesen, nämlich die angeblichen Waisenkinder zu beschützen, vor wem auch immer. Wahrscheinlich ist dies Lelas Nachwuchs-Akademie (früher als Kaderschmiede bezeichnet).

Abends bei der fränkischen Gesandtschaft: Euphemios hat das Gerücht in die Welt gesetzt, Dschaffar wolle die beiden im Verlies endlagern. Die Feiglinge möchten sofort abreisen. Aber Brabax beschwichtigt sie, er übergibt Isaak einen Brief des Großwesirs mit der ultimativen Einladung in den Palast. Könnte allerdings auch eine Falle sein, Ratlosigkeit kommt auf.

Hoffentlich wird der Grenzwert bei der rüden Gertrüde nicht überschritten. Ein Alarmsignal: Gertrud und die Ratte halten schon ein Schwätzchen.

 

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