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554 Im Reich des Kalifen Februar 2022

Mosaik 554

Abrax und Califax stürzen durch Bagdads nächtliche Gassen, um ihren weggesperrten Kumpel Brabax zu retten.
Auch allerlei zwielichtiges Gesindel treibt sich in der Stadt herum. Lela, ihr Adjudant Sveytaman sowie Quecksilber-Ali beraten, wie der von Lela begehrte Hund endlich zu beschaffen sei.
Da stoßen die Faxe hinzu und Lela biegt es geschickt so hin, daß die Befreiung aller Kasemattierten mit Alis Hilfe vonstatten gehen soll. Lela verlangt lediglich das putzige Hunderl.

In Amiras Bäckerei ist guter Rat teuer. Sie und Amar haben die ganze Nacht im Backlabor an Khalils Baklavas experimentiert - ohne geschmacklichen Erfolg.
Da erscheint die rettende Engelin Lela und bringt eine große Ladung Khalil-Kekse in die Bäckerei.

Der Erlös geht zu 100% an Lela, aber durch die Aufwertung des Back-Tempels muß leider auch das Schutzgeld erhöht werden.
Pünktlich schlägt des Kalifen Bote mit einem Passierschein auf, damit der Brösel in den Palast gebracht werden kann. Hier setzt der Befreiungsplan ein. Ausgerüstet mit dem Visum des Großwesirs marschieren die Träger, auch Abrax und Califax, zum Palast.

Im Palast des Kalifen schnarcht noch alles von Rang und Namen.
Nur im Verlies ist man hellwach, denn Gertrud beginnt, sich mental aufs Frühstück vorzubereiten.
Die dringliche Bitte an die Wächter um etwas Rinderfilet, hat keinen Erfolg. Also öffnet Gertrud die Tür unsachgemäß mit ihrem Rammsporn. Als dann Califax noch in Herrn Sigismunds Kettenhemd klimpert und kuruzzisch parliert, treten die dschinnfürchtigen Wächter die Flucht an.

Die Kekslieferanten mit Sveytaman und Lela an der Spitze rücken in den Palast ein und Abrax und Califax schlagen sich zu Ali in die Büsche. Als sie Gertrud entdecken, eilen sie in die Gegenrichtung, um Brabax zu befreien. Aber der ist mit den Gesandten bereits auf dem Wege zum Großwesir.
Gertrud zieht eine Schneise des Schreckens durch den friedlichen Palastbezirk, die in der Großküche ihr Ziel findet. Luftgetrocknete Scheibchen aus Rinderhüfte, die Lieblingsspeise des Kalifen, treffen genau Gertruds Geschmack.

Die beiden Gourmands werden gut miteinander auskommen.
Der Kalif hält vor dem Aufstehen Morgenaudienz. Neben dem Großwesir ist auch der hinterfo..listige Euphemios zugegen. Dieser versucht, die berechtigten Verstimmungen des Kalifen wegen von Byzanz geschürter Grenzkonflikte mit einem Duftwässerchen zu verkleistern. Was prima gelingt. Zu weitergehenden geistigen Verrenkungen scheint der Kalif ungefrühstückt nicht fähig.
Zubaida ist beim Mampfen der frischen Baklavas von einem bösen Geist heimgesucht worden. Dieser Dschinn brauchte wohl nur seinen Nachtisch.
Ein anderer wird vom Kalifen und Masrur verfolgt. Kurz bevor Masrur den rothaarigen Geist filetieren kann, greift Gertrud beherzt ein, scheitert aber.
Neben Masrur geht auch der rattophobe Elefant zu Bruch.
Brabax schafft es immerhin, den Großwesir von der Harmlosigkeit der fränkischen Gesandtschaft zu überzeugen und so kommts doch noch zur Audienz beim Dicken. Euphemios zieht einen Flunsch und die sympathische Gertrud darf auf dem Kissen zu Füßen von Harun al-Raschid ihr Verdauungsschläfchen machen.

Unterdessen hat Quecksilber-Ali im unbewächterten Verlies den hier in vermeintliche Sicherheit gebrachten siebenfarbigen Karfunkel abgestaubt.
Das ist ein ganz netter Beifang.

 

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