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576 Die Königin der Diebe Dezember 2023

Mosaik 576

Im Verlaufe einer langweiligen Nachtschicht auf Kapitän Andreas Elefantentransporter kommt Brabax mit ihm ins Palavern. Seine Sorge um Califax erhöht sich noch, als er hört, daß Lela inzwischen Susa unsicher macht. Sie wurde von Leander aus Venedig liebevoll dorthin verschifft. Brabax will sofort umkehren, aber für Andreas ist das kein Thema, so kurz vor dem Ziel Genua. Außerdem droht ihm in Susa Ungemach vom Emir.

Bereits im letzten Heft hatte der vernarrte Leander begonnen, den vermeintlichen Lela-Mitbewerber Euphemios zu verprügeln. Lela schaut desinteressiert zu, ihr ist es wichtiger, die Ratte auf die Spur von Abrax und Brabax zu schicken. Califax hat sie ja schon erfolgreich eingesackt.

Der selbsternannte Emir von Susa und der Gesandte des Kalifen haben unterdessen ausgekungelt, daß der Emir Emir von Susa bleiben darf, dafür aber seinen Obolus an den Sultan abzudrücken hat.

Die arme Ratte streift noch immer schnuppernd durch die Gassen von Susa, als die beiden kürzlich von Euphemios umgerempelten Kinder sich für sie interessieren. Bald trifft die Ratte auf Abrax und Isaak, die nach Califax suchen.. Natürlich gibts mit der Ratte Kommunikationsschwierigkeiten. Immerhin bringt sie die beiden Verstehnixe dazu, ihr zu folgen.
So kommen sie an den Ort der permananten Prügelei, wo Lela Leander gerade bedeutet, sich samt Euphemios schleunigst vom Acker zu machen. Aua!
Abrax bleibt unauffällig im Hintergrund. Isaak erkundigt sich bei Lela nach Califax und erfährt, daß sie den momentan kränklichen Burschen liebevoll gesundpflegt. Isaak erklärt ihr im Gegenzug, daß Abrax und Brabax, die sich mit Califax entzweit hätten, mit dem Elefanten Susa auf dem Seeweg verlassen haben. Den Streit der Faxe hält sie richtigerweise für eine Finte, aber nachdem ein Fischer die Abreise des Elefanten bestätigt hat, kommt bei Lela eine leichte Mißstimmung auf.
Abrax hat seine Rettungsmission für Califax begonnen. An einem Seil angeleint schwebt er vom Hausdach, um Califax aus der Höhle der Löwin herauszufischen. Das geht nach Strich und Faden in die Hose, da der Haltemannschaft am anderen Ende der Strick aus den schwächelnden Fingern gleitet.
Isaak schafft es, Lela ein wenig abzulenken, während Califax wieder angeseilt und emporgehievt wird. Abrax versucht nun den ebenerdigen Durchbruch nach bewährter Fußballermanier, doch der hinterhältige Euphemios schnappt nach seinem Bein und hält ihn fest.

Califax will sich seinerseit für die Rettung erkenntlich zeigen, stellt sich aber ähnlich ungeschickt an wie vordem Abrax. So gerät auch Califax wieder in Lelas Obhut.
Unterdessen haben die beiden rattenfreundlichen Kinderchen den "bösen Mann" Euphemios entdeckt und schreien Zeter und Mordio. Das ruft eine wütende Menge auf den Platz, die sich sogleich mit dem Missetäter eindrücklich beschäftigt,
Leander wirft sich Lela über die Schulter und flieht mit ihr. Und auch dem arg ramponierten Euphemios gelingt es, sich vorerst zu verdrücken. In der Nacht macht er sich endgültig aus dem Staub und will sich nach Süden verkrümeln, wo sich angeblich noch irgendwelche Königreiche alle zehn Finger nach seinen Fähigkeiten lecken würden. Theoretisch wenigstens.

Während Leander erneut seine Liebesschwüre absondert, stößt der Gesandte auf die Beiden und macht Lela ein unwiderstehliches Angebot. Sie soll wieder die Meisterin der Diebesgilde in Bagdad werden. Seit ihrem Abgang geht es dort mangels feministischer Politik drunter und drüber. Das schmeichelt ihr ebenso wie der Geleitbrief des Sultans und Leander bekommt einen erneuten Fußtritt - kann ja aber nur ein Mißverständnis sein.
Erst, als die liebe Lela mit der Gesandtschaft den Abflug macht und Leander durch eine Peperoni bekehrt wird, zieht in seinem Oberstübchen wieder Normalität ein. Als Dank für seine Heilung verspricht er, die Faxe nach Genua zu bringen.

 

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