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Der Elefantentransporter treibt steuerlos vor Worms auf den Wogen. Ein Fährmann wird von seiner Passagierin aufgefordert, zu
helfen. Das geht nicht gut aus, denn mit der Stange piekt er ins
Fell des empfindsamen Abul Abbas, worauf dieser das Gleichgewicht
verliert und den Kahn umschüttet. Die Faxe und Isaak sind schnell
gerettet, Styrmi versucht, die Ratte zu holen und wird gleich darauf
vom Rhein weggestrudelt. Das Entsetzen ist groß, bis endlich Abul
samt Styrmi und Rattifax aus dem Fluß herauswatet. Am Ufer trifft
man rein zufällig auf Isaaks Bruder Joshua und dessen Tochter
Rebecca. Alle sind froh, bis auf den Elefanten, der einer
Rüsselseuche anheimgefallen ist. Styrmi wird deshalb kurzerhand
zum Elefantenbetreuer ernannt und Rebecca verspricht, ihm dabei zu
assistieren. Da Bruder Isaak als einziger der Gesandtschaft
zurückgekehrt ist, erkundigt sich Joshua nach den Herren Sigismund
und Lantfried, aber Isaak blockt das Ganze ab. |
Er will die beiden
abtrünnigen Gesandten nicht vor aller Welt bloßstellen, weil sie sich
wegen fadenscheiniger Gründe abgeseilt hatten. Einer hatte sich
verliebt und der andere einen Freund gefunden. Die Wahrheit würde
deren Familien und letztendlich auch den Kaiser Karl diffamieren.
Das sehen die korrekten Abrafaxe letztendlich auch ein. Daher denken sie
sich ein paar reichlich haarsträubende Geschichten aus. Herrn Lantfrid hätte
in Bagdad eine heimtückische Krankheit dahingerafft und Herr
Sigismund wäre vor Afrikas Küste im Meer abgetaucht. Derweil
wurde Abul Abbas in ein leeres Lagerhaus verbracht und dort soll
seine Rüsselpest kuriert werden. Und zwar mit von Rebecca
selbstfabrizierter Baklava. Aus nachvollziehbaren Gründen fangen nun
auch Styrmi nebst Ratte an, aus Solidarität mitzuniesen. Dann ist
die Baklava erst mal alle.
Auf dem Rhein treiben die ebenso
schiffbrüchigen Treidler gerade kieloben an Worms vorbei. Sie wollen
in Mainz landen und dort auf die Faxe warten oder sie aufspüren.
Lautes Niesen verpestet auch hier die Luft.
In Joshuas Haus
berichten Isaak und die Abrafaxe von ihrer Reise. Zur
Stimmungsaufhellung zeigt Isaak seinem Bruder den Brief von Chaym
aus Konstantinopel. Der verheißt schon mal gute Geschäfte. Die Faxe
schlagen vor, bis zur Genesung des Elefanten erst mal Styrmi ins
Kloster Lorsch zu bringen. Califax darf bleiben und soll sich mit
Isaak um den Dicken kümmern. Treffen wollen sie sich dann in Mainz. |
Als sie sich ans andere Ufer übersetzen lassen, sind schon mal
Styrmi und Rebecca traurig. Beim Elefanten kommen die Tränen wohl
vom Schnupfen. Die läppischen zwölf Meilen des Wegs bringen sie
bald hinter sich und erreichen das Kloster. Hier treffen sie auf
einen Styrmi in der Version 2.0, der Tassilo heißt und schon mal
zwei Kühe zu versorgen hat und eine Katze mit Jungen kennt. Und es
gibt die gute Nachricjht, daß hier keiner im Stall inhaftiert wird.
Auf dem Weg zum Abt begegnen Abrax und Brabax einem putzigen Kauz
mit einer klosterunüblichen Mähne. Es ist der von Seite 2 bekannte
Einhard, der äußerst neugierige Schreibstubenvorsteher des Klosters.
Nach dem Gebet erscheint endlich der Abt und weist Einhard an,
Styrmi zu unterrichten. Da die Faxe sich von ihm nicht ausfragen
lassen wollen, lockt er mit der äußerst interessanten
Klosterbibliothek. Dort berichten die Faxe von ihrer Reise.
Besonders der Elefant interessiert Einhard. Und da er wegen der
neuen
Rheinbrücke ohnehin nach Mainz muß, läßt sich das gut verbinden.
In Worms geht es Abul Abbas nicht besser, selbst Baklava hilft
nicht mehr. Da erinnert sich Califax an seinen Rosmarin-Extrakt,
doch die Pulle ist leider zerbrochen. Und für neues Elixier fehlt
Califax frischer Rosmarin. Dann macht der Elefant laut Plautz.
Hoffentlich hat sich der arme Abul Abbas nicht über den
Hühner-Husten mit der Dumbo-Grippe infiziert. |