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583 Rabatz am Rhein Juli 2024

Mosaik 583

Der Elefantentransporter treibt steuerlos vor Worms auf den Wogen. Ein Fährmann wird von seiner Passagierin aufgefordert, zu helfen. Das geht nicht gut aus, denn mit der Stange piekt er ins Fell des empfindsamen Abul Abbas, worauf dieser das Gleichgewicht verliert und den Kahn umschüttet.
Die Faxe und Isaak sind schnell gerettet, Styrmi versucht, die Ratte zu holen und wird gleich darauf vom Rhein weggestrudelt. Das Entsetzen ist groß, bis endlich Abul samt Styrmi und Rattifax aus dem Fluß herauswatet. Am Ufer trifft man rein zufällig auf Isaaks Bruder Joshua und dessen Tochter Rebecca. Alle sind froh, bis auf den Elefanten, der einer Rüsselseuche anheimgefallen ist.
Styrmi wird deshalb kurzerhand zum Elefantenbetreuer ernannt und Rebecca verspricht, ihm dabei zu assistieren.
Da Bruder Isaak als einziger der Gesandtschaft zurückgekehrt ist, erkundigt sich Joshua nach den Herren Sigismund und Lantfried, aber Isaak blockt das Ganze ab.

Er will die beiden abtrünnigen Gesandten nicht vor aller Welt bloßstellen, weil sie sich wegen fadenscheiniger Gründe abgeseilt hatten. Einer hatte sich verliebt und der andere einen Freund gefunden. Die Wahrheit würde deren Familien und letztendlich auch den Kaiser Karl diffamieren.
Das sehen die korrekten Abrafaxe letztendlich auch ein. Daher denken sie sich ein paar reichlich haarsträubende Geschichten aus. Herrn Lantfrid hätte in Bagdad eine heimtückische Krankheit dahingerafft und Herr Sigismund wäre vor Afrikas Küste im Meer abgetaucht.
Derweil wurde Abul Abbas in ein leeres Lagerhaus verbracht und dort soll seine Rüsselpest kuriert werden. Und zwar mit von Rebecca selbstfabrizierter Baklava. Aus nachvollziehbaren Gründen fangen nun auch Styrmi nebst Ratte an, aus Solidarität mitzuniesen. Dann ist die Baklava erst mal alle.

Auf dem Rhein treiben die ebenso schiffbrüchigen Treidler gerade kieloben an Worms vorbei. Sie wollen in Mainz landen und dort auf die Faxe warten oder sie aufspüren. Lautes Niesen verpestet auch hier die Luft.

In Joshuas Haus berichten Isaak und die Abrafaxe von ihrer Reise. Zur Stimmungsaufhellung zeigt Isaak seinem Bruder den Brief von Chaym aus Konstantinopel. Der verheißt schon mal gute Geschäfte. Die Faxe schlagen vor, bis zur Genesung des Elefanten erst mal Styrmi ins Kloster Lorsch zu bringen. Califax darf bleiben und soll sich mit Isaak um den Dicken kümmern. Treffen wollen sie sich dann in Mainz.

Als sie sich ans andere Ufer übersetzen lassen, sind schon mal Styrmi und Rebecca traurig. Beim Elefanten kommen die Tränen wohl vom Schnupfen.
Die läppischen zwölf Meilen des Wegs bringen sie bald hinter sich und erreichen das Kloster. Hier treffen sie auf einen Styrmi in der Version 2.0, der Tassilo heißt und schon mal zwei Kühe zu versorgen hat und eine Katze mit Jungen kennt. Und es gibt die gute Nachricjht, daß hier keiner im Stall inhaftiert wird. Auf dem Weg zum Abt begegnen Abrax und Brabax einem putzigen Kauz mit einer klosterunüblichen Mähne. Es ist der von Seite 2 bekannte Einhard, der äußerst neugierige Schreibstubenvorsteher des Klosters. Nach dem Gebet erscheint endlich der Abt und weist Einhard an, Styrmi zu unterrichten. Da die Faxe sich von ihm nicht ausfragen lassen wollen, lockt er mit der äußerst interessanten Klosterbibliothek. Dort berichten die Faxe von ihrer Reise. Besonders der Elefant interessiert Einhard. Und da er wegen der neuen Rheinbrücke ohnehin nach Mainz muß, läßt sich das gut verbinden.

In Worms geht es Abul Abbas nicht besser, selbst Baklava hilft nicht mehr. Da erinnert sich Califax an seinen Rosmarin-Extrakt, doch die Pulle ist leider zerbrochen. Und für neues Elixier fehlt Califax frischer Rosmarin. Dann macht der Elefant laut Plautz.
Hoffentlich hat sich der arme Abul Abbas nicht über den Hühner-Husten mit der Dumbo-Grippe infiziert.

 

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