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194 Ankunft in Frisco Januar 1973
Digedags 194

Die Digedags, die beiden Jokers sowie Smoky und Pinkerton haben sich endlich nach San Francisco durchgeschlagen.
Von hier aus wollen sie mit ihrer wertvollen Indianerbeute per Schiff weiterreisen. Pinkerton bleibt in Frisco, denn er verortet hier wohl irgendwelche Gönner.
Auf ihrer bisher vergeblichen Suche nach einer guten Absteige landen die Digedags letztlich in China-Town. Während sie mit dem Hotelier um ein Zimmer feilschen, werden sie von Doc und Jack bemerkt, die sich gerade der Gefahr ausgesetzt sehen, von Apachen-Millys Gesang eingelullt zu werden.
Dumm gelaufen, nun haben die Digedags die Halunken erneut am Halse. Der Wirt hat selber kein Bett und schickt die Digedags zu einem Schiffshotel am Hafen. Den Lageplatz verrät er für 10 Dollar auch an die neugierigen Piraten, worüber sich Milly empört.
Allerdings ist die Münze eßbar. Nun ist die Empörung beiderseits. Es dunkelt bereits, da langen die Digedags mit den Jokers und Smoky beim empfohlenen "Whaleboat Hotel" an.
Der Eigentümer Käptn Blubber hat noch alles frei auf seiner Tran-Dschunke. Außer Smoky, der als Binnenschiffer und Feinschmecker Tran wenig schick findet, scheinen die anderen absolut unempfindlich gegen den Mief zu sein.
Um seine unerwarteten Gäste ein wenig zu bespaßen, gibt ihnen Blubber seine und des Kahnes Leidensgeschichte zum Besten: Anno dunnemals lief er mit seinem Pott voller Walsaft in Frisco ein. Der Hafen war vollgestopft mit herrenlosen Schiffen. Einzig ein Pater drückte sich noch in der Gegend herum und wollte Blubbers Mannschaft gegen die hier schwer grassierende, fürchterliche Seuche immunisieren. Aber ein plötzlich auftauchender alter Zausel machte die ganze Mühe zunichte, er erzählte von den ultimativen Goldfunden am Sacramento. Somit verfiel auch Blubbers Crew dem schnöden Mammon. Allerdings war Blubber als Fischkopp auch ein gewiefter Geschäftsmann. Er verkaufte seinen gebunkerten Lebertran für gutes Geld als Funzelöl an die durchziehenden Goldsucher. So konnte er auch seinen eigenen Riecher ein wenig vergolden.
Nach dieser Geschichte wollen die Schiffsgäste noch ein wenig mit ihrem Gold spielen, dabei werden sie von Doc und Jack beobachtet. Die zwei beschließen, die Klunkern in ihre Gewalt zu bringen.
Am nächsten Morgen trudeln auch Jefferson, Gusntick und Pinkerton in Frisco ein. Als der Colonel und Mrs. Jefferson in der Zeitung lesen, daß der Bürgerkrieg bereits ausgebrochen und der Norden gerade gegen New Orleans ziehen will, wird das Gold der Digedags plötzlich Nebensache. Die Jefferson muß ihre Reederei samt ihren Besitztümern schützen, das geht nur durch sofortige Rückkehr nach New Orleans über Panama.
Auch die Digedags haben diese Route im Auge, aber im Büro der "Pacific Line" müssen sie zur Kenntnis nehmen, daß des Krieges wegen die Fahrpreise stark angepaßt wurden. So reicht das Bare nicht für alle Sechs.
Da erscheint aber Mrs. Jefferson und will. vollkommen ohne Eigennutz, für die Digedags bezahlen. Nach ihrem anfänglichen Sträuben und Pinkertons Hinweis auf den Krieg, stimmen sie dann zu, denn die Sklavensache bedarf nun dringend ihrer Knete. Gunstick bleibt in Frisco, in einer Stunde gehts los. Jetzt müssen sie die anderen Mitläufer wecken.
Bei der Rückkehr von ihren Einkäufen beobachtet Jenny, wie die beiden Piraten mit den Taschen das "Whaleboat Hotel" verlassen und sie nimmt die Verfolgung auf. Kaum später kommen die Digedags zum Schiff und können Blubber aus seiner zugenagelten Kajüte befreien. Joker und Smoky liegen gefesselt und geknebelt im eigenen Saft. Die Reise nach Panama wird sich wohl ein wenig verzögern.
Es gilt nun, die Mississippi-Piraten aufzuspüren und sich den Schatz wieder zu krallen.

 

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