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195 Der Pfandleiher von China-Town Februar 1973
Digedags 195

Alldieweil der Schatz sich nun in falschen Händen befindet, ist Joker ein monetäres Wrack.
Die Digedags rätseln krampfhaft, wie sie denn von den Piraten aufgespürt wurden. Im Rahmen einer Tatortbegehung machen sie sich sogleich auf die Socken.
Als sie am Liegeplatz der "Pacific-Line" vorbeistolpern, werden sie von Mrs. Jefferson belöffelt, sich sofort an Bord zu begeben. Da sie nicht ahnt, daß die Digedags echte Probleme haben, schickt sie einen flinkfüßigen Matrosen hinterher, die drei einzukassieren. An einem drehbaren Wasserträger kommt der Verfolger nicht unbeschadet vorbei und schlägt aufs Pflaster. An dessen Stelle übernimmt nun der Wasserträger den Part und hastet hinter den Digedags drein.
Aber die drei Kojenhopser sind bekanntlich alte Zirkusleute. Mit einem Sofasprung und ein paar Hangelübungen befördern sie sich gekonnt aus der Gefahrenzone.
Vorerst wenigstens, denn kurz darauf stürmen sie blindfüßig in eine Opiumhöhle.
Dig und Dag müssen nach kurzer Zeit passen, nur Digedag ist durch die Filterspezifik seines langen Rüssels unbeeindruckt - er bringt seine Kameraden kurz vor dem Delirium an die frische Luft.
Ein freundlicher Straßen-Barbier hat das passende Mittel gegen den Opium-Kater. Dank seiner Kreation "UNISPEZ", begleitet vom Absondern mehrerer Werbe-Sprüche, sind Dig und Dag nach dem finalen Nieser wieder geheilt, aber noch recht schwächlich auf den Hufen.
Plötzlich finden sie sich vor Li Tso Kungs Absteige wieder und hoffen, von hier aus die Spur der Räuber aufnehmen zu können.
Genügend Zeit für Schabernack haben die Digedags immer, sie beindrucken damit sogar einen gestandenen Berufsjongleur.
Im Büro seines Etablissements untersucht soeben der Wirt mit Milly seinen Dollarvorrat und wird bezüglich des Piratengelds fündig. Schon seinerzeit waren die Dollars eine sehr weiche Währung.
Millys Hinweis, alles der Polizei zu melden, schlägt er aus, weil er die Rache der Räuber fürchtet. Milly sieht das ein, denn wenn Coffins noch auftauchen sollte, käme man erst recht in die Bredouille.
Aber hier können die Digedags Entwarnung geben - Coffins hat endgültig ausgeatmet.
Auf der Reporter Frage nach sachdienlichen Hinweisen gibt ihnen Li den Tipp, mal beim hiesigen Pfandleiher nachzusehen, einem alten Kumpan der Piraten.
Genau dorthin hat Jenny die zwei Piraten verfolgt und sie beobachtet, wie die Diebesbande flugs in einem Laden untertaucht, Besitzer ist ein gewisser Chindahl.
Ein wenig unbedarft - aber immerhin todesmutig - stürmt sie hinterdrein und sieht die Piraten gerade noch durch eine Geheimtür verschwinden.
Da erscheint auch schon der Ladenschwengel und fragt höflich nach dem Begehr. In ihrer Rage streckt Jenny den Armen mit einem gekonnten Vasenwurf zu Boden und greift sich zwei Revolver aus dem Regal. Damit dringt sie ins Hinterstübchen vor.
Hier bullert der Schmelzofen schon lustig vor sich hin, denn es soll ein Goldsüppchen gekocht werden. Doc, Jack und der Pfandleiher sind schwer überrascht und der Schreck läßt sie nach hinten kippen. Dabei schütten sie den Ofen um und schüren so ein lustiges Feuerchen im Schuppen.
Jenny kann mit den Taschen aus dem Chaos entkommen. Statt dem ollen Chindahl beim Löschen zu helfen, hängen sich die Piraten an Jenny und nehmen ihr die Beute erneut ab.
Die Digedags werden von der Feuerwehr überholt, die in die passende Richtung fährt. Sie nutzen die Mitfahrgelegenheit. Bald entdecken sie die von Jenny verfolgten Piraten und stülpen den beiden in voller Fahrt ihre Löscheimer übers Haupt, welche sich hoffnungslos verklemmen.
Nun gehts mit dem Schatz zum Schiffshotel. Vielleicht kann ihnen Blubber helfen, noch ein Schiff nach Panama aufzutreiben.

 

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