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200 Schußfahrt zum Atlantik Juli 1973
Digedags 200

Vor einem Bahnwärterhaus im Dschungel zwischen Panama und Barbacoas sind einige Arbeiter gerade beim Mittags-Mampf, als ein dringlicher Funkspruch aufschlägt. Die nächste Bahnstation hinter Panama sorgt sich um den (im wahrsten Sinne) überfälligen Expreß.
Also schwingen sich die gestörten Esser, vorsorglich mit Flinten versehen, auf ihre Draisine und strampeln los, den Zug zu finden.
Bald erreichen sie den Baum, auf dem sich die beiden Piraten dem Interesse der Alligatoren entzogen haben. Die Arbeiter verjagen mit Hilfe ihrer Donnerbüchsen die wohlmeinenden Alligatoren, um den wahren Verbrechern zu helfen.
Das wissen die Arbeiter jedoch nicht, denn Doc und Jack geben sich als arme Opfer zu erkennen. Bei dieser guten Gelegenheit wird die Schuld am Überfall auf den Expreß den Digedags samt Pedro in die Latschen geschoben.
Nach der folgenden Rückkehr ins Wärterhaus funken die Arbeiter sogleich nach Barbacoas, daß die gesamte Verbrecherbande in einem Packwagen in Richtung Aspinwall unterwegs wäre.
Daraufhin läßt der dortige Stationsvorsteher eine Sperre aus dicken Baumstämmen über die Gleisen zerren, um die Räuber ein wenig auszubremsen.
Pedro hat dem Waggon gerade noch einen gemäßigten Schubs versetzt, um fix über den nächsten Berg zu kommen. Das ist äußerst kritikwürdig, denn am anderen Fuße des Hügels liegen schon die Hölzer im Wege.
Immerhin wird die Sperre von den Digedags entdeckt, aber die Zeit reicht wohl nicht mehr zum Anhalten, obendrein bricht Pedro im Eifer noch die Bremskurbel ab. "Abspringen!" ist zwar ein brauchbarer Hinweis, der wird aber leider zu spät gegeben.
Die Barrikade hält ausgezeichnet, der Wagen samt Besatzung und Gepäck verteilt sich im Gelände. Pedro fliegt mit den beiden wertvollen Körben tief in die Botanik, die Digedags fallen beim Sturz ins Koma. Lokführer und Heizer werden ebenfalls besinnungslos vorgefunden und sind so als Entlastungszeugen vorerst unbrauchbar.
Die vermeintlichen Verbrecher - Pedro ist verschwunden - werden mit einem Sonderzug nach Aspinwall verfrachtet.
Dort eingetroffen, kommt zeitgleich ein Funkspruch an den Direktor, daß die wahren Täter durch Lokführer und Heizer identifiziert wurden und gleich nachgeschickt werden.
Vorsichtshalber läßt der Direktor alle Packwageninsassen erst mal im Wartesaal einbuchten.
Bald werden auch die beiden Piraten angeliefert, die den korrupten Direktor mit ihrem Wissen über den Goldschatz auf ihre Seite ziehen können.
Im Wartesaal wird für die beiden Wächter eine kleine Vorstellung gegeben. Während ein Zauberer die beiden ganz bezaubernd verzaubert, binden die Digedags sie an ihren Stühlen fest. Dann stürmen alle in den Gepäckraum, um mit ihrem Krempel das Weite zu suchen. Die Digedags stürzen sich auf ihre Schlangenkörbe, erwischen aber dummerweise welche mit echter Füllung.
Der Colonel und Miss Jefferson schnappen sich die beiden Felltaschen. Leider ziehen auch sie nur Nieten, man erkennt es an der Steinfüllung.
Der Direktor hat mittlerweile seine beiden übertölpelten Wächter befreit und verfolgt die Flüchtigen zum Gepäckraum. Dort werden die kopflos umherwuselnden Passagiere gestellt. Im Durcheinander gelingt es den Digedags und den Jokers, zu entweichen.
Auf ihrer hastigen Flucht läuft ihnen zufällig Pedro zwischen die Beine, zu ihrer Freude mit den beiden Körben unterm Arm.
Pedro wird genötigt, sein armes Cheffchen im Stich zu lassen und den Digedags zum Hafen zu folgen.
Zufällig ist dort gerade ein Schiff im Auslaufen begriffen, das sie mit letzter Puste erreichen.
Der Kahn hat New York zum Ziel, das paßt schon.
Die Verfolger haben am Kai das Nachsehen.

 

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