Homepage |  | Comics |  | zurück  


 

 


345 Start mit Hindernissen September 2004



Ein Kurier des Zaren kämpft sich durch die tiefverschneite russische Winterlandschaft.
Vor dem Gut des Grafen Dimitri Karamasow sind alle Rennteilnehmer mit dem Vorbereiten ihres Equipments befasst, der countdown läuft. Diverses Gerät ist noch christo-mäßig verhüllt, es scheint einige Überraschungen zu verbergen.
Die Abrafaxe haben einen Rennschlitten samt Hundemeute geerbt, leider ohne Anleitung.
Karamasow beauftragt seine Nichte, die Teilnehmer zu einem Arbeitsfrühstück einzuladen. Umberto Mobile lässt eben Super-Mario den Ballon mit lecker Wasserstoff auffüllen.
Die Beautevilles geruhen mit einem dreispännigen Schlitten den ersten Teil der Reise zu bewältigen.
Lord Hummingford tritt mit einem Dampfschlitten an, seinem Diener James obliegt die ehrenvolle Aufgabe des Einheizens.
Abrax hat sich selbst zum Gespannführer ernannt und lässt sich auch von keinem dreinreden. Die faulen Hunde sind nicht einmal zu beeindrucken, als sich Abrax und Brabax unters Rudel mischen und mit gutem Beispiel vorankriechen.
Califax schämt sich für die beiden Dompteure und zieht lieber ab zum Frühstück, ist ja wichtiger, schließlich.

In Karamasows guter Stube ist schon der Tisch gedeckt. Sogar Väterchen Zar ist erschienen, um die Regeln bekanntzugeben und das Rennen höchstselbst zu starten. Damit niemand die Strecke abkürzen kann, müssen in deren Verlauf sieben ortsübliche Restaurants angelaufen werden, von jedem Prüfpunkt ist als Beweisstück eine Serviette mitzubringen. In Berlin ist es das Hotel du Rome, dort soll es nach bestätigten Quellen sogar eine Badewanne geben.
Endziel des Rennens ist der Kreml (dort, wo immer das Licht brennt). Zar Alexander stiftet als Siegesprämie einen echten Diamanten aus den eigenen Beständen.
Abrax und Brabax sind mit ihrer Tölenbrigade immer noch nicht im Reinen, phlegmatischere Tiere sah man nimmer. Sie sind aber mit ihren Schwierigkeiten nicht allen.
James hat es beim Heizen des Dampfpanzers etwas zu gut gemeint, das heiße Teil verschwindet unter dem geschmolzenen Eis des Dorfteiches. Der Zar hat Dimitri Karamasow eine Wunderwaffe zur Verfügung gestellt, einen Raketenschlitten System "Ziolkowski", er erinnert irgendwie an ein MIG-15-Triebwerk. Rock E. Feller und Erich von Ribbeck wollen gemeinsam reisen. Zu diesem Zweck hat Feller kurzerhand die passende Eisenbahngesellschaft erworben.
Brabax ist vom Raketenschlitten begeistert, stehenden Fußes kritzelt er die berühmte "Raketengrundgleichung" in den Schnee. Ich hatte schon immer den Verdacht, dass Ziolkowski irgendwo abgeschrieben hat.
Die erste Etappe der Weltumrundung führt von Sankt Petersburg nach Isfahan.
Zum Start will der Zar sein Glöckchen läuten.
Noch ist die Bergungsmannschaft nach Rübchen-Manier dabei, den Dampfschlitten aus dem Teich zu hieven, da trifft der Bote des Zaren ein.

Als er mit Inbrunst in seine Tröte pustet, verlässt die Abrafax'schen Hunde der Gleichmut. Wie von der Schneetarantel gestochen, gehen sie in die Spur. Califax wird mitgerissen, der Schlitten stiftet fürchterliche Verwirrung im Fahrerlager. Schlimmste Folge ist, dass der Zar ungemangelt wird und dabei vorfristig zum Rennen läutet. Alles stürzt zu den Fahrzeugen, trotzdem kriegt noch jeder sein Fett weg.
Mobile kappt als erster die Taue, gerät aber in die falschen Luftschichten.
Endlich kommt auch der Kurier zum Zuge und überreicht Karamasow einen Brief des gräflichen Bruders Iwan. Dieser bittet darum, Tenka weiterhin in der Sommerfrische zu belassen. Da hilft nur eins, Karamasow muss seine Nichte mit auf die Reise nehmen.
Brabax kauft unterdessen dem Kurier für die härteste Währung Rußlands das Diensthorn ab.
Das ist der Zündschlüssel für die Hundedroschke.
Feller muss leider zur Kenntnis nehmen, dass man das russische Gemüt nicht mit Geld überrumpeln kann, jedenfalls nicht so kurzfristig. Da bleibt den beiden Eisenbahn-Fans nur die Draisine.
So starten, mehr oder weniger geordnet, alle Teilnehmer in den ersten Streckenabschnitt über 3000 Meilen.
Der Fahrgemeinschaft Karamasow gelingt sogar ein Höhenflug, hoffentlich reicht der Treibstoff bis zur Landung.

Die letzte Seite deutet auf die Inhaftierung der Abrafaxe hin. Wer weiß, was die Schlingel wieder anstellen?
 
Die Geschichte hat viel Wort- und Bildwitz, sogar ein als  божьи коровки bekanntes Teil und eine russische Kuckucksuhr sind mit von der Partie.
Weiter so, dann klappts auch mit der neuen Serie!

 

 © Copyright 2000-2017 Orlando Seitenanfang | HomepageeMail | Impressum